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Thema: elektrische Arbeit einer Maschine

  1. #1
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    ,Hi,

    ich stehe im Moment ein bißchen auf dem Schlauch, ich soll die elektrische Arbeit einer Maschine messen. Jetzt habe ich mal mit ner Stromzange den Strom auf den 3 Phasen gemessen: L1 - 2A, L2 - 1A, L3 - 1A. Den cos phi kenne ich nicht und die Spannung sollte um die 400V liegen. Kann ich mit diesen Daten die el. Arbeit ausrechnen oder fehlt mir noch was?

    Wenn es so nicht geht, gibt es Leistungsmesser für 400V Maschinen.

    Danke für die Hilfe.
    Zitieren Zitieren elektrische Arbeit einer Maschine  

  2. #2
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    Messen der elektrischen Arbeit


    Die elektrische Arbeit ist das Produkt aus Leistung und Zeit. Das bedeutet, die elektrische Leistung lässt sich durch gleichzeitiges Messen von Spannung und Strom, sowie einer anschließenden Berechnung, ermitteln. Zusätzlich braucht man noch einen Zeitmesser, zum Beispiel eine Uhr, auf der die abgelaufene Zeit abgelesen werden muss. Anschließend wird durch eine Berechnung die elektrische Arbeit ermittelt.

    Durch die Multiplikation von Spannung und Strom (Leistung), sowie der Zeit, ergibt sich die elektrische Arbeit. Man bezeichnet das auch als indirekte Messung.
    Weil dieses Verfahren umständlich ist, wird mit einem Elektrizitätszähler, der auch Stromzähler genannt wird, gemessen.
    _________________

  3. #3
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    Das heisst also, wenn ich den Strom über 60s messe, kann ich meine 400V*1,5A(ca.) *60 nehmen und bekomme WS heraus?

  4. #4
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    Zitat Zitat von dentech Beitrag anzeigen
    Das heisst also, wenn ich den Strom über 60s messe, kann ich meine 400V*1,5A(ca.) *60 nehmen und bekomme WS heraus?
    Elektrische Leistung
    P = U * I P = Leistung in Watt
    U = Spannung in Volt
    I = Strom in Ampere


    Die Leistung eines Gleichstromes von 1A bei einer Gleichspannung von 1V ist 1 Watt (1W).

    P = U * I * cos φ P = Leistung in Watt
    U = Spannung in Volt
    I = Strom in Ampere
    cos φ = Phasenverschiebungswinkel


    Der Phasenverschiebungswinkel, auch Leistungsfaktor genannt, gibt an, wie hoch der Anteil der Wirkleistung an der Scheinleistung S (S = U * I) ist.
    Der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom ist eine mögliche Phasenverschiebung beim Wechselstrom. Der Phasenverschiebungswinkel ist hierbei abhängig vom verwendeten Verbraucher.

    P = √3 * U * I * cos φ √3 = Wurzel aus 3 ca. 1,732
    P = Leistung in Watt
    U = Spannung in Volt
    I = Strom in Ampere
    cos φ = Phasenverschiebungswinkel


    Formel nur für Wirkleistung bei symetrische Belastung.
    Bei gleichmäßiger (symetrische) Belastung ist der Mittelleiter (Nulleiter) stromlos.


    Elektrische Arbeit
    W = P * t W = Arbeit in KiloWattStunden KWh
    P = Leistung in KiloWatt
    t = Zeit in Stunden
    den Verkettungsfaktor nicht vergessen

  5. #5
    dentech ist offline Erfahrener Benutzer
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    ist denn das mit den 60s richtig?

  6. #6
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    Zitat Zitat von dentech Beitrag anzeigen
    ist denn das mit den 60s richtig?
    Du kannst auch 2-Tage messen. Oder nur 20s.

  7. #7
    dentech ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hi,

    ich check das nicht, hab jetzt ausgerechnet, 1424 W als Leistung und wie komm ich denn jetzt auf die Arbeit?

  8. #8
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    1,424Kw * 10h Betrieb = 14,24 kWh

  9. #9
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    Ah,

    danke. Ich glaub jetzt hab ichs.

  10. #10
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    Hallo,
    ÖHEM,
    Grundwissen Facharbeiterbrief (wenn nicht schon vorher)

    MfG

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