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Thema: Strategie für Anlagenautomatisierung unter Kostengesichtspunkten

  1. #1
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    Hallo, komme aus dem Bereich der Erz-/Sandaufbereitung und bin auf der Suche nach Erfahrungswerten beim Konzept für die Automatisierung von verfahrenstechnischen Anlagen (keine Werkzeugmaschinen oder Fertigungsstrassen).

    Grundsätzlich sehe ich 3 folgende Stragegien, die Automatisierungstechnik (Ansteuerung von Motoren, Auswertung von Sensorsignalen 4-20mA, SPS+HMI als Hauptsteuerung) einer verfahrenstechnischen Anlage zu realisieren:

    1. Sämtliche Signale und Motorstarter inkl. der CPU werden in einem Schaltfeld untergebracht
    2. Separierung von Last und Signalen: Es wird 1 schaltfeld für Motoren und andere Lastverbraucher + der CPU gebaut, die Messsignale werden über im Feld verteilte dezentrale Schaltkästen über ein Bussystem an die Hauptsteuerung übertragen
    3. komplette Dezentralisierung: Es werden Schaltkästen mit dezentralen I/O's und Motorstartern im Feld verteilt, in einem davon sitzt die CPU

    Welche der Varianten ist erfahrungsgemäß die kostengünstigste?

    Danke, Grüße!
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  2. #2
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    Hallo

    Ich denke, sowas kann man nicht Pauschalisieren,
    da kommt es immer auf den gegebenen Einzelfall an.
    Je nach größe und "Ausbreitung der Anlage kann da je nach dem
    Möglichkeit 1-3 am "günstigsten sein.

    Gruß
    Timo
    TOHISPARTS




  3. #3
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    Also "1" sollte man heutzutage aus EMV-Gründen wenn irgend möglich vermeiden, Erz/Sandaufbereitung hört sich ja jetzt nicht unbedingt nur nach einem Schaltschränkchen 1000x600 an.

    Also bleibt noch 2/3 übrig, hier hängt es nun also in aller erster Linie davon ab, was die Verkabelung in beiden Fällen kostet.
    Je dezentraler das ganze wird, desto höher werden die Hardwarekosten, umso schneller / günstiger muss dann die Verkabelung werden.
    Und das ist jetzt wirklich extremst vom Anlagentypus abhängig.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  4. #4
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    Variante 1 würde ich nur für kleine, sehr kompakt zu gestaltende Schaltschränke nehmen.
    Variante 2 ist eigentlich m.E. zu bevorzugen
    Variante 3 ist bei bei großen Entfernungen zu bevorzugen. Allerdings würde ich immer einen zentralen Hauptschrank wählen in dem dann die zentralen Komponeten wie CPU, Gateways, zentrale Stromversorgungen sind.

    Aber pauschalieren kann man das alles nicht.

    Gruß
    Sailor
    Always look on the bright side of life

  5. #5
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    Hallo,
    ich sehe das auch so wie z.B. Sailor.
    Wobei auch bei "kleinen" und "kompakten" Anlagen die Variante 2 schon sinnvoll sein wird ...

    Gruß
    Larry

  6. #6
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    Für diese Anlage glaube ich würde ich Variante 1 ganz ausschliessen weil es sich ja hier wahrscheinlich um Förderbänder Rüttler usw. handelt also eine etwas grössere Anlage.
    Variante 2 hat bedingte Vorteile ist aber auch bei einer grösseren Anlage nicht so Wartungsfreundlich für die Instandsetzer
    Variante 3 ist die flexibelste Lösung da alle Schaltgeräte und I/O s vor Ort sind und so besser ein Fehler zu finden ist. Es birgt auch sehr grosse Vorteile für Erweiterungen etc.

  7. #7
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    Hi

    Wir verwenden für unsere Anlagen meistens Variante 2. Am Hauptsteuerschrank befindet sich ein Trennschalter für 400V, 24V und ein Serviceschalter. Dem Instandhalter wird angezeigt um welchen Fehler es sich handelt. Dieser kann dann mit einem portablen HMI und WLAN zur Fehlerstelle und dort eine Reperatur bzw Diagnose machen. Das Feedback der Instandhalter ist sehr gut.

    Gruß
    Monsignore

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