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Thema: Schützkontakte bleiben kleben

  1. #11
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    Zitat Zitat von rostiger Nagel Beitrag anzeigen
    Das Schütz ist ein 4KW Schütz mit 9A Nennstrom.
    Ein Wechselstrom Umrichter mit 1,5KW hat ein Nennstrom von ca. 7A.
    Mit der gewählten Abschaltvariante, machen die Schütze nicht lange mit.
    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich hab mal schnell bei SEW nach gesehen:
    MC07B 1,5KW Eingang 230V, 100% Betrieb, AC 16,7A
    http://download.sew-eurodrive.com/do...f/16810805.pdf
    jetzt wo du es sagst, ich habe bei KEB in der falschen Zeile geschaut,
    da sind es dann 13A. Aber man kann jetzt festhalten die Schütze sind
    zu klein.

  2. #12
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Besser wäre aber n Frequenzumrichter mit STO Funktion. Ein Schütz zum notfallmässigen Trennen halte ich nicht für zuverlässig genug.
    Es sind ja 2 Schütze in Reihe. Bei richtiger Ausführung kommt man da schon ganz gut auf die sichere Seite.

    Man kann diese Variante auch beibehalten. Der Vorteil von STO liegt in erster Linie darin, dass der FU nicht auf der Netzseite abgeschaltet wird. Das ist ggf. nicht gut für die Zwischenkreiskondensatoren.

    Trotzdem ist es bestimmt nicht ideal, den Antrieb unter Voll-Last in die mechanische Bremse zu quälen. Üblicherweise ist das nämlich nur eine Haltebremse, die nach ein paar "aktiven" Bremsungen ggf. das Zeitliche segnet.

    Also wie schon gesagt sollte abgewägt werden ob ggf. eine aktive Bremsung erfolgen kann, ehe die Sicherheitsabschaltung erfolgt. Bei der Zuhaltung auch auf den Unterschied achten, dass es Zuhaltungen gibt die nur dem "Prozess-Schutz" genügen und nicht für sicherheitsbezogene Anwendungen zulässig sind. Eine ordentliche Risikobetrachtung ist auch aus meiner Sicht absolut erforderlich.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Es sind ja 2 Schütze in Reihe. Bei richtiger Ausführung kommt man da schon ganz gut auf die sichere Seite.
    Das sehe ich nicht so. Solange die Strecke zwischen den Schützen nicht überwacht werden, bemerkt man ja garnicht das ein Schütz klebt. Erst wenn der zweite Schütz auch klebt und der Motor weiterläuft ist die Sachlage dann klar.

    Oder ist das bei den Siemensschützen sicher das die hilfskontakte nicht mehr schalten wenn die Hauptkontakte defekt sind?

    mfG René

  4. #14
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    Ich glaube Sicherheit kann nicht nur das einzigste Argument sein, Funktionieren muß es ja zusätzlich auch.
    Das Netzseiteige Ein bzw. Ausschalten von Umrichtern, sollte minimierte werden um desen Lebensdauer zu erhöhen.
    Schütze sollten richtig Dimensoniert werden, damit deren Lebensdauer wenigstens der Maschinen Lebensdauer entsprechen.

    Was der Kollege da vor Ort hat ist irgendwie daneben gegangen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Oder ist das bei den Siemensschützen sicher das die hilfskontakte nicht mehr schalten wenn die Hauptkontakte defekt sind?
    Ja, das ist so:

    http://cache.automation.siemens.com/...V12_END_V2.pdf
    http://support.automation.siemens.co...odeid=56043801

    Gruß

    Holger

  6. #16
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    Zitat Zitat von vollmi Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so. Solange die Strecke zwischen den Schützen nicht überwacht werden, bemerkt man ja garnicht das ein Schütz klebt. Erst wenn der zweite Schütz auch klebt und der Motor weiterläuft ist die Sachlage dann klar.

    Oder ist das bei den Siemensschützen sicher das die hilfskontakte nicht mehr schalten wenn die Hauptkontakte defekt sind?

    mfG René
    Um das zu erkenne, gehören von beiden Schützen Öffner in den Rückführkreis.

    Mit dem sicheren Stop ist schon eine der besten Lösungsansätze , aber gerade älter, bzw billigere Varianten haben diese Möglichkeit nicht.

    Es sollte kein Problem mit den richtigen Schützen sein wenn der Umrichter keinen sicheren Halt unterstützt.
    Sollte die Sicherheit es zulassen (Nachlaufzeit), wäre es dann besser auf Stop 1 zu ändern, da würden auch schon 100ms die Schütze schonen.
    Man würde erst den nicht sicheren Enable wegnehmen, und danach die Netzschütze.
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  7. #17
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    Da wir ja von einer bestehenden Anlage sprechen:

    Wenn der FU STO hat, dann natürlich darüber schalten. Wenn nicht, würde ich wohl auch weiter auf der Netzseite schalten. Allerdings mit richtig dimensionierten Schützen und Stopkategorie 1 (Abbremsen und dann sicher abschalten)
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  8. #18
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    Wenn der FU STO hat, dann natürlich darüber schalten. Wenn nicht, würde ich wohl auch weiter auf der Netzseite schalten. Allerdings mit richtig dimensionierten Schützen und Stopkategorie 1 (Abbremsen und dann sicher abschalten)
    Stopkategorie 1 ist mitunter ein gefährlicher Tipp.
    Auch die STO Empfehlung kann u.U. gefährlich, da nicht ausreichend sein ...

    Stopkategorie 1 ist zwar elektrisch eine sehr saubere Lösung, kostet aber mehr oder weniger viel Zeit = größere Sicherheitsabstände nötig, oder Zuhaltung oder ...

    STO wiederum ist zwar ganz doll, aber erfüllt bei den meisten FU-Herstellern nur PL "c" oder "d", je nach Hersteller, was u.U. nicht genug ist.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. #19
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    Zitat Zitat von Tigerente1974 Beitrag anzeigen
    ...Also wie schon gesagt sollte abgewägt werden ob ggf. eine aktive Bremsung erfolgen kann, ehe die Sicherheitsabschaltung erfolgt. Bei der Zuhaltung auch auf den Unterschied achten, dass es Zuhaltungen gibt die nur dem "Prozess-Schutz" genügen und nicht für sicherheitsbezogene Anwendungen zulässig sind. Eine ordentliche Risikobetrachtung ist auch aus meiner Sicht absolut erforderlich.
    Ich denke ich habe ausreichend darauf hingewiesen, dass man hier noch einige Punkte zu beachten hat...
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  10. #20
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    Stopkategorie 1 ist mitunter ein gefährlicher Tipp.
    Stopkategorie 0 bedeutet aber meist eine längere Stoprampe, im schlimmsten Fall ein Austrudeln des Antriebs.

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