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Thema: Schützkontakte bleiben kleben

  1. #21
    Pico1184 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Also diese Anlage wurde elektrisch von einer Fremdfirma geplant und verdrahtet.

    Mir fällt das leider jetzt erst auf dass der Umrichter nicht über STO angesteuert wird, diese Funktion hat er nämlich!

    Leider kann ich jetzt nicht zu unserem Kunden gehen und sagen ich möchte den ganzen NA sowie Türkreis umbauen!

    Das mit den Schützen ist schon der Hammer, da wurde aber richtig gepfuscht, ich kann doch keine 9A Schütze nehmen wenn der Umrichter eingangsseitig 16A zieht!

    Werde jetzt neue passende Schütze bestellen und einbauen und der Fremdfirma in Rechnung stellen!

    NA Und Türkreisauswertegerät ist ein PNOZ S5 da kann man doch eine Verzögerungszeit einstellen. Dann würde ich zuerst über die Steuerung die Freigabe des Umrichters wegnehmen (Ablauframpe 0,1s) und dann die Schütze über das PNOZ abschalten?!?!

    Grüße Pico

  2. #22
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    Statt 2 Schütze am Eingang in Serie kannst auch nur einen nehmen und dafür mit einem Hilfsschütz (mit zwangsgeführten Kontakten) zusätzlich STO am FU aufmachen. Ist nicht wirklicher Umbau des Sicherheitskreises und die 2-Kanaligkeit ist so auch gegeben. Der Hilfsschütz muss natürlich auch in den Rückführkreis.

    o.s.t.

  3. #23
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    Ein schwieriges Thema. Welche Lastart ist ein FU? Kann man hier AC-3 heranziehen? Eingangsseitig sind ja dicke Elkos mit mehr oder weniger Einschaltstrombegrenzung.
    Idealerweise sollte der Hersteller die Schützleistung in der BA angeben...

    Der Ausfall der Schütze im gegebenen Fall wundert mich schon. Ein Drehstrommotor zieht beim Anlassen ja auch ein vielfaches vom Nennstrom (auf den das Schütz ausgelegt ist), und das muss es ja auch mitmachen ohne zu kleben.
    Geändert von element. (13.02.2013 um 11:37 Uhr)

  4. #24
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    Hallo elment,
    wieso wundert Dich das?
    Nennbetriebsstrom FU 16A, Nennstrom Schütz 9A.
    Die Stoppkategorie 1 wird sehr oft im Maschinenbau angewendet, weil man durch das elektronische Bremsen den Antrieb schnell zu stehen bekommt. Warum sollte das schlecht sein und wo führt ein geregeltes Herunterfahren zu höheren Gefahren?
    Der Vorschlag jetzt da noch einen Hilfsschütz einzubauen finde ich nicht gut, wenn der FU einen STO Eingang hat und der PL ausreichend ist würde ich mit den Sicherheitskontakten diesen Wegschalten und mir einen Schütz sparen der dann aber auch richtig dimensioniert sein muss. Im übrigen sind solche Lösungen Schütz + STO FU nur sehr schwer zu berechnen da man von FU nur einen PL bekommt. Hier ist eine mögliche Lösung im Sistema Kochbuch 4 zu finden.

  5. #25
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    bei 16A reden wir von 40% Wirkungsgrad des 1,5kW FU. Das kann kaum sein, also sind 16A wohl nicht der Nennstrom sondern irgendein peak.

  6. #26
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    Zitat Zitat von element. Beitrag anzeigen
    bei 16A reden wir von 40% Wirkungsgrad des 1,5kW FU. Das kann kaum sein, also sind 16A wohl nicht der Nennstrom sondern irgendein peak.
    Vielleicht auch einfach ne Sicherheitsreserve um den Verschleiss niedrig zu halten? Fakt ist doch, das dieser Wert als Vorgabe dient und einzuhalten ist. Scheissegal wie der Hersteller diesen Wert herleitet.

    mfG René

  7. #27
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    Hallo,
    es geht doch um einen FU Eingangsspannung 1x 230V (Einphasig) mit 1,5KW.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    ....Der Vorschlag jetzt da noch einen Hilfsschütz einzubauen finde ich nicht gut, wenn der FU einen STO Eingang hat und der PL ausreichend ist würde ich mit den Sicherheitskontakten diesen Wegschalten und mir einen Schütz sparen der dann aber auch richtig dimensioniert sein muss.....
    Logo, wenn denn noch freie Sicherheitskontakte vorhanden sind, kann man mit diesen auf STO gehen - der Gedanke mit dem zusätzlichen Hilffschütz war nur gedacht, falls keine freien Sicherheitskontakte vorhanden wären.

    o.s.t.

  9. #29
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    Da nicht bekannt ist,

    - wie schnell die Antriebe zum Stillstand gebracht werden können
    - wie groß die Abstände von der Schutzeinrichtung zur Gefahrenquelle sind
    - welcher PLr erreicht werden soll

    kann man mit den Ratschlägen nur im Trüben fischen.

    Klar ist nur, dass eine Lösung mit aktiver Bremsung (Stopkategorie 1) und nachfolgender Impulssperre des Frequenzumformers (STO) die eleganteste Lösung wäre.

    Wegen der Nachteile des Schaltens mit Schützen auf der Netzseite würde die nicht so elegante Lösung mit 2 passenden Lastschützen und entsprechender Auswertung des Rückführkreises die Frage nach dem PLr erledigen.
    Dennoch kommt man um die Sicherheitsbetrachtung nicht herum. Es muss abgeklärt werden, wie lang eine aktive Bremsung dauern darf.

    Augen zu und durch ist auch nicht unbedingt sinnvoll. Man erreicht auch dann keine Sicherheit, wenn man jetzt einfach alles macht wie vorher und "nur" größere Schütze vor die Umrichter setzt. Möglicherweise stirbt die Haltebremse dann bald den Heldentod durch die aktiven Bremsungen und der Antrieb trudelt aus. Dann hat man nichts gewonnen: Eine unsichere Maschine und nebenbei auch noch eine kaputte Bremse...

    Aus o.g. Gründen kann man aber nur mutmaßen, was jetzt richtigerweise zu tun ist.
    Meine Motivation läuft nackig mit einem Cocktail über eine Wiese.

  10. #30
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    Zitat Zitat von Safety Beitrag anzeigen
    Hallo,
    es geht doch um einen FU Eingangsspannung 1x 230V (Einphasig) mit 1,5KW.
    Genau, jetzt geben wir dem FU noch optimistische 100W Verlustleistung und dann kommen wir auf 7A Nennstrom über ein 9A Schütz.

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