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Umfrageergebnis anzeigen: Welcher Elektrokonstrukteur muss seine Arbeeitzzeit auftragsbezogen rückmelden?

Teilnehmer
28. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Auftragsbezogenen Rückmeldung der Arbeitszeit Konstruktion

    24 85,71%
  • Konstruktionszeit fliest in die Allgemeinkosten mit ein

    4 14,29%
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 16 von 16

Thema: Konstrukteure Stundenrückmeldung

  1. #11
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    Zitat Zitat von chriss-chross Beitrag anzeigen
    ..Mittlerweile ist es soweit gekommen das die Angestellten Elektrokonstrukteure Ihre Arbeitszeit stundengenau auf die von Ihnen bearbeiteten Projekt zurückmelden müssen...Hierbei wird der Elektrokonstrukteur von einem BWLér gefragt warum er nur 130h von 160h der Arbeitszeit zurück gemeldet hat...Wie würdet Ihr euch Verhalten?
    Das ist bei uns (Mittelstand) nicht anders. Die Frage halte ich für gerechtfertigt, egal ob von einem BWL-er oder vom Chef persönlich. Was hast du denn in den restlichen 30 Stunden gemacht? Willst du die nicht bezahlt bekommen? Wenn du 160h gearbeitet hast, dann gehe ich davon aus dass du tatsächlich 160h an deinen Projekten gearbeitet, und nicht übermäßig mit der Sekretärin geflirtet hast. Wenn die Summe der Stunden nicht mit der Kalkulation überein stimmt, dann kann es verschiedene Gründe haben. Ich muß jetzt nicht die vielfältigen Möglichkeiten aufzählen die den zeitlichen Aufwand verlängern oder seltener auch mal verkürzen können. Ich denke, wir kennen alle verschiedenste Gründe. Mir ist es mittlerweile egal. Ich mache meine Arbeit und andere kalkulieren. Kalkulation ist oftmals auch "nur" so etwas wie Spekulation und ich arbeite selbstverständlich so lange, bis ich mit dem Projekt fertig bin, keine Frage. Und die Stunden die ich dafür benötige stehen am Monatsende auf meinen Stundenzettel, auch keine Frage. Bezahlt werden sie auch, auch das ist zum Glück bisher keine Frage. Wenn es nicht zur Kalkulation passt, muss man die Kalkulation für das Folgeprojekt entsprechend korrigieren, oder auch einen begründeten Mehraufwand beim Kunden entsprechend abrechnen. Das ist für den BWL-er, für die Firma und l.b.n.l auch für Unsereiner fundamental wichtig.

    Es kann aber nicht sein dass du 130h für Projekte abrechnest und 160h Stunden bezahlt haben möchtest. Dann flirtest du wohl zuviel?


    @Rofang
    Zitat Zitat von Rofang Beitrag anzeigen
    ..Eigene Exceltabelle erstellen und du kannst später alles rechtfertigen..
    Der eigentliche Grund für meinen Beitrag. Sieh dir mal Biquanda an!


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  2. #12
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen

    Es kann aber nicht sein dass du 130h für Projekte abrechnest und 160h Stunden bezahlt haben möchtest. Dann flirtest du wohl zuviel?

    l
    Da bin ich nicht bei dir Onkel. Abgesehen davon das flirten mit der Sekretärin dazugehört (warum stellt der Chef auch so eine heisse Schnecke ein),
    ist es nur in Ausnahmefällen möglich zu 100% die Arbeitszeit in Projektarbeit aufzurechnen. Du hast dich auch von BWLern anstecken lassen, pfui.

    In der Elektrokonstruktion sollte es im Interesse des AG liegen, dass der MA auf dem neuesten Stand der Technik bleibt, neben dem Tagesgeschäft Standards für effektive Arbeit entwickelt,
    sich mit Lieferanten austauscht, Kunden supportet (10min am Telefon kann man wahrscheinlich nicht ins Biqauanda einegeben, oder das Eingeben dauert länger als das Telefonat).

    Die kalkulierte Zeit ist oft auch zu knapp bemessen, weil gerade die BWLer Druck machen um bei Auftragsvergabe gegen Mitbieter konkurrenzfähig zu bleiben.
    Das Konstruieren unter Zeitdruck ruft dann zwangsläufig fehler hervor die im Endeffekt eine größere Soll-/Ist-Abweichung hervorrufen.

    Dem fragenden BWLer würde ich auch gern mal seinen Arbeitsnachweis prüfen und schauen wie lang und wie oft dort Geschäftsessen und
    Messepartys etc pp aufgführt werden.

    Gruß Sinix
    and we all support the team (S.King - Die Arena)

  3. #13
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    Hallo,

    ich bin zwar kein BWLer, zumindest kein praktizierender , aber
    wenn ich die Rentabilität einzelner Aufträge sehen will, muss ich
    genau rechnen.

    Beispiel: Wenn ich viele Kundenrückfragen habe, will ich doch
    die Ursache wissen. Sind konstruktive Änderungen oder eine
    bessere Dokumentantion erforderlich? Sind die Rückfragen in
    der Angebotsphase, während der Gewährleistung oder im
    Rahmen eines Wartungsvertrages?

    Mit sinkenden Margen wird das genaue Rechnen immer wichtiger,
    und das geht nur sinnvoll mit exakten Zahlen.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  4. #14
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    Zitat Zitat von Sinix Beitrag anzeigen
    .. Du hast dich auch von BWLern anstecken lassen, pfui..
    Nee, bestimmt nicht. Sinix, alles was du angesprochen hast, gehört natürlich zum Alltag eines Konstrukteurs, Programmierers etc. dazu und muß in den Projektstunden untergehen. Das geht ja auch garnicht anders. Wer kalkuliert, muß das natürlich mit einkalkulieren. Und wenn das der "Kalkulateur" nicht tut, ist es sein Fehler.
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  5. #15
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    Bisher hatte ich nur einen Arbeitgeber der nach dem Motto das sind alles "Sowiesokosten" kalkuliert hat. Umfänge wurden geschätzt und die Kollegen gefragt wie teuer das ganze wohl wird. Die Maschinen waren allerdings auch recht ähnlich und haben sich eher in Größe und Leistung unterschieden und weniger im Funktionsumfang.

    Das Gute daran war das man sich nicht mit Budget Diskussionen wegen Stunden und Co. rumschlagen musste. Man musste allerdings in der "Manöverkritik" im Anschluss ans Projekt erklären warum man z.B. den Termin nicht einhalten konnte oder was sonst so schief gelaufen ist. Diese "Manöverkritik" hat aber auch die Materialkosten usw. beinhaltet. Auf dieser Grundlage konnte man die folgenden Projekte besser einschätzen. Wenn man z.B. bei einem Projekt neue Komponenten eingesetzt hat, wusste man das man bein nächsten Einsatz dieser Komponenten ja bereits Erfahrungen damit hat und davon auszugehen ist das es bei nächsten mal besser läuft. Oder wenn noch mal neue Komponenten zum Einsatz kommen sollen man eben eine Reserve mit einkalkulieren muss oder den Hersteller der Komponenten im 1. Projekt stärker mit einbinden muss. Das sind alles Infos die einen Dreisatz BWLer überfordern und daher gab es die in dem Umfeld auch nicht.


    Wie erwähnt war das aber DIE Ausnahme ansonsten musste und muss ich Stunden buchen und mir anhören das die Stunden verbraucht sind und mich rechtfertigen warum es nun länger dauert und wie lange es denn noch dauert usw. usw.

    Mein persönlicher Eindruck ist das diese Stundenverbucherei eine Art Waffe im innerbetrieblichen Gerangel zwischen den einzelnen Abteilungen ist.
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu zotos für den nützlichen Beitrag:

    Matthias_VER (23.05.2014)

  7. #16
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    Wenn man zuviel auf die Zahlen kuckt die bei Stundenbuchungen erfasst wurden und zuwenig Ahnung hat was wirklich im Betrieb abgeht, bekommt man ein völlig falsches Bild. So stehen die Kollegen die geschickt ihre Stunden auf Projekte Verteilen gut da und die, die ehrlich und fair Buchen haben halt auch mal rote Projekte die mit viel zu vielen Stunden belastet wurden. Die cleveren Bucher wissen wo noch Reserven drin sind und Buchen auf andere Projekte.

    Da spielt eben viel Charakter vom Individuum und die Kultur vom Unternehmen eine Rolle.
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