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Thema: Kompensationsanlagen

  1. #1
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    Hallo!

    Ab wann sind Kompensationsanlagen wirklich sinnvoll?
    mfg andi

    Was nicht passt, wird passend gemacht!
    Zitieren Zitieren Kompensationsanlagen  

  2. #2
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    - Wenn du am Querschnitt langer Kabel sparen kannst.
    - Wenn deine Mittelspannungs-Trafos am Ende sind.
    - Wenn du deinem EVU keine Blindleistung zahlen willst.

  3. #3
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    Hallo!

    Ich habe bei uns im Unternehmen vor eineinhalb Jahren eine neue Kompensation eingebaut. Diese kompensiert auf cos(phi) ca. 1,0.
    Dadurch sparen wir richtiges Geld, da in unserer Abrechnung die Scheinleistung berechnet wird.

    Unser Mittelspannungs-Transformator hat 630kVA, mittlere Betriebslast ca. 450kVA, Kompensation hat 200kvar, läuft bei mittlerer Betriebslast mit ca. 175-200kvar.

    Wenn man die auch noch selber installieren kann, dann rechnet sich solch eine Investition schnell. Durch die verdrosselte Ausführung werden dann auch noch gleich die Oberschwingungen vermindert...

    Viele Grüße, Tobias

  4. #4
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    Hallo!

    Wie wird eine so eine Kompensationanlage ausgelegt, damit man weiß wie groß die Kondensatoren sein müssen?
    mfg andi

    Was nicht passt, wird passend gemacht!

  5. #5
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    Hallo!

    So pauschal kann man das sicherlich nicht sagen... es kommt sicherlich darauf an, was für Verbraucher (...ich weiß...) an dem Netz angeschlossen sind.. ein 30kW Heizofen ist sicherlich eine ander Last als ein 50kW Drehstrommotor.

    http://www.frako.de/Site/WWW_FRAKO_D...08_02_7121.pdf

    Das wird sicherlich interressant sein, da ist das ein wenig ausführlicher Beschrieben als ich das nun könnte...

    So pauschal ersteinmal:


    Tabelle 1: Schätzwerte für die erforderliche Kondensatorleistung


    Verbraucher Kondensatorleistung


    einzelkompensierte Motoren 35 – 40% der Motornennleistung


    einzelkompensierte Transformatoren 2,5% der Transformatorleistung


    5% bei älteren Transformatoren


    Zentralkompensation 25 – 33% der Transformatorleistung bei Ziel cos ϕ = 0,9


    40 – 50% der Transformatorleistung bei Ziel cos ϕ = 1


    ... steht aber auch in dem Handbuch...

    Viele Güße, Tobias
    Geändert von lefrog (11.03.2006 um 15:14 Uhr)

  6. #6
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    Hallo MRT,
    stand mal vor dem gleichen Problem wenn es bei Dir eine ganze Fabrik oder so was ist kannst Du die letzten 3-4 Stromrechnungen an den Hersteller schicken dann rechnen die Dir das alles aus und du kannst die Komp-Anlage
    komplett kaufen nur noch aufstellen und anschließen Zuleitung und Wandler .
    Und ein gutes Buch zu diesem Thema Blindstrom-Kompensation in der Betriebspraxis VDE Verlag.

    HDD

  7. #7
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    Anzumerken ist noch, daß große Zentral-Kompensationsanlagen den Nachteil haben, daß die Blindleistung weiterhin durch die ganze Fabrik/Werk/was auch immer geschoben wird, was zu höheren Belastungen der Leitungen zu den (zu kompensierenden) Verbrauchern führt, wie auch Zottel schon bemerkte. Auswirkungen können bis zu unzulässig hoher Leitungserwärmung führen, wenn bei der Leitungsdimensionierung die Blindleistung nicht berücksichtigt wurde.
    Deshalb möglichst dezentral kompensieren, wenigstens jedoch an jeder NSHV-Anlage im Werk. Außerdem bei der Auswahl neuer Betriebsmittel möglichst auf geringe Blindleistung achten - große Potentiale ergeben sich z.B. beim Austausch von Hallenbeleuchtungen u.ä. (Konventionelle Vorschaltgeräte raus - Elektronische Vorschaltgeräte rein )

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