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Thema: Gipsfaserplatte (z.B. Fermacell) als Montageplatte

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    Bin der Sam und auf der Suche nach einer Antwort! Da ich im großen weiten Netz nicht richtig fündig geworden bin.
    Es geht um den Ausbau eines Verteilerschranks im Rahmen einer neuen Elektroinstallation in einem EFH.
    Basis wird ein Hager Feldverteilerschrank ( UniversZ o.&Auml dort hinein kommt ein eHZ Platz, so wie ihn mein EVU vorschreibt, für den restlichen Platz im Schrank möchte ich mich aber nicht an die Systembausteine von Hager binden.

    Jetzt habe ich in einem Neubau einen Verteiler gesehen der von einer Fachfirma aufgebaut und aufgestellt wurde, in dem neben dem eHZ nur eine Gipsfaserplatte als Montageplatte "reingespaxt" wurde. Darauf sind dann die Hutschienen und Verdrahtungskanäle geschraubt.

    Diese Variante gefällt mir natürlich dahingehen, dass ich beim Aufbau und der Geräteverteilung ziemlich flexibel bin - ABER: bisher habe ich soetwas noch nie gesehen und auch nichts im Netz dazu gefunden - was mich wiederrum etwas skeptisch macht.

    Kennt vielleicht jemand von den Profi's hier diese Vorgehensweise und gibt es evtl. eine Vorschrift die es ausdrücklich erlaubt oder verbietet ?

    Danke schonmal,
    und Grüsse
    Zitieren Zitieren Gipsfaserplatte (z.B. Fermacell) als Montageplatte  

  2. #2
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    Das paßt überhaupt nicht zusammen:

    Zitat Zitat von sam74 Beitrag anzeigen
    von einer Fachfirma aufgebaut und aufgestellt wurde, in dem neben dem eHZ nur eine Gipsfaserplatte als Montageplatte reingespaxt wurde. Darauf sind dann die Hutschienen und Verdrahtungskanäle geschraubt.
    Keine Fachfirma wird in einen Verteilerschrank eine Gipsfaserplatte "reinspaxen". Du mußt mal davon ausgehen, daß ein Zählerplatz / eine Zählerverteilung jederzeit auch von elektrotechnischen Laien geöffnet werden kann und auch geöffnet werden wird; ein Aufbau mit Reiheneinbaugeräten ohne Abdeckung auf Montageplatte hat deshalb in einem solchen Schrank nichts zu suchen, von der Gipsfaserplatte als Montageplatte mal ganz zu schweigen.
    Für den Ausbau der Kommunikationsfelder gibt es bei jedem Schaltschrankhersteller entsprechende Montagplatten aus Stahlblech / Lochblech, die ohne "Gespaxe" auskommen.

    Gruß

    Holger

  3. #3
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    Wenn ich bei der EVU währe, würdest du von mir keinen Zähler bzw. Strom bekommen.
    Darauf wird es auch hinauslaufen, gleich welche Norm du denen nennst.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  4. #4
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    Hi,

    du kannst ja auch mal in die TAB (Technischen Anschlussbedingungen) des EVU schauen. Aber ich stimme RN zu, von mir würde es auch keinen Zähler geben.
    Alles geht, außer nem Känguru das hüpft.

    Tschö dentech

  5. #5
    sam74 ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo knabi,

    das war auch mein Gefühl, als ich den Verteiler sah ( deshalb hab ich auch ein paar Bilder gemacht !) In der Tat hat dies eine Fachfirma so angeboten und aufgebaut ! Der Chef hat auf Nachfrage bestätigt, dass sie es schon immer so machen um möglichst flexibel zu bleiben !

    Wenn Ihr mir eine Vorschrift hättet, aus der hervorgeht, dass dies so nicht zulässig ist, wäre ich euch dankbar, zum einen hilft dies meinem Bruder ( dem das Haus mit dem Schaltschrank gehört, und der eh schon wegen Pfusch am Bau zum Anwalt muss) und zum anderen mir, bei dem der Aufbau des Verteilers noch bevor steht!

    Gruss Sam
    Verteiler_Danny_02.jpgVerteiler_Danny_01.jpg

    EDIT: sorry, hab die anderen Antworten beim Schreiben noch nicht gesehen: Also das EVU ( Baden-Württemberg) hat den Zähler bereits installiert ! wie auf den Bildern zu sehen ist !
    Geändert von sam74 (04.05.2016 um 10:50 Uhr)

  6. #6
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    Welches EVU ist das denn?
    Alles geht, außer nem Känguru das hüpft.

    Tschö dentech

  7. #7
    sam74 ist offline Neuer Benutzer
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    s.o. - ENBW

    PS: wow, kenne kein Forum, wo so schnell Antworten kommen, respekt & danke.

  8. #8
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    Vielleicht hilft dir der Punkt 8 in den TAB -> Stromkreisverteiler
    hierzu sind verschiedene Normen zu erfüllen, was da jetzt im einzelnen steht muss man dann schauen
    Alles geht, außer nem Känguru das hüpft.

    Tschö dentech

  9. #9
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    Es gibt von Hager so genannte Multimediafelder, ist ansich eine Lochplatte. Eventuell wäre das ja das Richtige.


    Grüße Jan.



    Hager.jpg

  10. #10
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    Das größte Problem ist meiner Meinung nach der fehlende Berührungsschutz (VDE0100 T410). Nach VDE 0603 Teil 1 müssen Zählerschränke schutzisoliert (Schutzklasse II) ausgeführt warden - der Aufbau hier entspricht dieser Schutzklasse nicht. In einem Industrieschaltschrank, zu dem nur Elektro-Fachkräfte Zugang haben, wäre die Ausführung (mal abgesehen von der Gipsfaserplatte) schon OK. In einem für Laien zugänglichen Schrank aber reicht z.B. die Basisisolation, die die verwendeten Aderleitungen bieten, nicht als Berührungsschutz aus. Dazu kommen die Probleme, die jeder Elektriker schon mal erlebt hat: Fehlende Endkappen auf Sammelschienen, einzelne Drähtchen, die nicht mehr unter die Aderendhülse paßten etc. etc.

    Warum der Versorger einen Zähler gesetzt hat, weiß ich nicht - vielleicht war der Gipskartonaufbau zum Zeitpunkt des Zählersetzens noch nicht da, vielleicht war der Zählermonteur betriebsblind....

    Gruß

    Holger
    Geändert von knabi (04.05.2016 um 12:52 Uhr)

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