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Thema: Verlustsensor Mähdrescher

  1. #1
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    Herrschaften, ich weis, das ist nun wirklich nicht das Thema für Industrie SPS und allem drumherum, aber man fragte mich, ob es möglich ist, einen Mähdrescher komplett auf SPS umzurüsten.

    Nun, Wellenumdrehungen, Lagesensoren (Potis), Temperaturen, Flüssigkeitspegel (Öl/Kraftstoff) - alles keine große Sache.


    Aber der Verlustsensor... auah weh, da wird's dann mangels Informationen dran scheitern.

    Es handelt sich dabei um eine Art Piezo-Mikrofon mit integrierter Elektronik.
    WAS diese Elektronik veranstaltet, weis niemand so genau.

    Folgende Möglichkeiten wären denkbar:
    Es wird ein analoges Spannungssignal oder ein Widerstand bereitgestellt.
    Es wird eine Frequenz ausgegeben
    Es wird der "Ton" (aufprallende Körner) nur verstärkt.

    Auch werden die Hersteller solcher Dinger ein wenig Gehirnschmalz da mit eingebracht haben, damit wirklich NUR die Körner erfasst werden und nicht irgendwelche Störungen wie einfache Umgebungsgeräusche oder Vibrationen.


    Vielleicht hat ja irgendwer mit sowas zu tun und kann mir weiterhelfen.

    Messen könnte man das Ganze sicher auch, aber man will ja nicht mit falschem Gerät den Sensor erschiessen


    Alternativ:
    Gibt es einen Sensor, der herabfallende Körner (rieselnder Sand o.ä.) erfassen und ein Signal passend zu ner SPS ausgibt ?
    Geändert von Binatone (26.11.2013 um 16:28 Uhr)
    Zitieren Zitieren Verlustsensor Mähdrescher  

  2. #2
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    Hallo,
    ich denke mal, dass der Sensor nicht so das Problem sein wird.
    Das müßte aus meiner Sicht ein Schwingungs-Sensor sein - ggf. geht vielleicht auch eine Art Mikrofon.

    Die eigentliche Problematik liegt in der Aufzeichnung der eingehenden Signale und den verwendeten/ zu verwendenden Auswerte-Algorhythmen. Da wirst du wohl "ein bißchen" Forschungsarbeit investieren müssen.

    Aufzeichnen kannst du das über geeignete Messkarten mithilfe z.B. eines PC's.
    ... und dann kommt die Auswertung/Analyse ...

    Gruß
    Larry

  3. #3
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    An was hängt denn der Sensor heute?
    Wenn das Ding nicht gerade älter als 20Jahre ist, vermute ich mal ganz stark, dass CAN-Bus im Spiel ist.
    Und dafür gibt es entsprechende (günstige) Möglichkeiten zum mitschreiben http://www.mikrocontroller.net/topic/253447

    Wahrscheinlich ist es sowieso von Vorteil, wenn du dir eine SPS mit CAN suchst.

    Gruß
    Dieter

  4. #4
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    Hallo
    Erstmal DANKE für so so zügige Antworten in diesem "entfernten" Themenbereich.

    Also es ging ja mehr um ein Stammtischgesprch.
    "Ist es möglich, einen Mähdrescher komplett auf SPS umzurüsten, Ja oder nein?"

    Inzwischen hab ich mir die vorhandene Technik näher angeschaut:

    Alle Sensoren und Autoren sind an insgesamt 2 "Jobrechnern" direkt angeschlossen.
    Aktoren werden allesamt über simple KFZ Relais geschaltet.
    Beide Jobrechner als auch das Bedienterminal in der Kabine kommunizieren über Can Bus.
    Can Bus existiert also nur zwischen den Komponenten, die ersetzt werden sollen.

    Aber wo wir schonmal dabei sind:
    Gibt es sowas wie eine "StandardListe", welche CAN Bus Adresse, zu welchem Sensor gehört ?
    (Meinetwegen: Adresse 712 = Tankinhalt und Adresse 308 = Motoröldruck )
    Das wäre sicherlich auch mal interessant zu wissen...



    Im Fall dieser Stammtisch-Frage:
    Magnetventile, Potis etc. können von einer SPS angesteuert/erfasst werden, vermutlich wären Koppel-Relais sinnvoll, weil die Maschine selbst mit 12 Volt arbeitet..

    Verlustsensor: Tja... da muss man dann wohl oder übel erstmal messen...

  5. #5
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    IFM hat entsprechende SPSen für den mobilen Einsatz.
    Ich glaube da gibt es was mit 12V.
    Programmiert wird mit Codesys.

    Es gibt - menes Wissens - bekannte CAN-Adressen für die OBD (Onboard Diagnose).
    Ob das allerdings bei Mähdreschern zutrifft ... keine Ahnung.

    Gruß
    Dieter

  6. #6
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    Wäre mal interessant was der Verlustsensor elektrisch so rausgibt.

    ev. könntest du ja mal einige Fotos bringen wo man möglichst die Anschlüsse und die Platine sieht.

    Mit DMM könnte man dann ja mal versuchen dem Signal auf die Spur zu kommen.

    Mit viel Glück kommt da ja doch ein Analogsignal mit zB. 0-10V oder gar ein 0/4-20mA Signal raus. Das würde das ganze vereinfachen.

    Hast du ein Oszilloskop? Wenn ja, einfach mal am Signalausgang messen, Digital (also CAN oder ähnliches) sollte sich hier doch deutlich von einem Analogsignal unterscheiden lassen.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von winnman Beitrag anzeigen
    (...)

    ev. könntest du ja mal einige Fotos bringen wo man möglichst die Anschlüsse und die Platine sieht.

    (...)
    Fotos... ja... kann ich mal raushauen den Sensor bei Gelegenheit.
    Das Anschlusskabel ist 2-polig, geht direkt ins Plastikgehäuse.
    Man ahnt es schon: vergossen!
    Im Kunstoff-Gehäuse noch ein kleiner Schalter (klein - mittel - groß), um unterschiedliche Empfindlichkeit/Korngrößen vorzuwählen.
    Eine zusätzliche Leitung dürfte über die Fahrzeug-Masse gegeben sein.
    Allerdings ist an allen anderen Bauteilen, selbst bei Anlassern und Lichtmaschine, zur Sicherheit ein separates Masse-Kabel verschraubt.
    Es kann also davon ausgegangen werden, das keine Masseverbindung als dritte Leitung nötig ist, um das Teil zu betreiben.

    Wenn dem so ist, wird vermutlich am 3 Stufigen Schalter lediglich zwischen verschiedenen Vorwiderständen umgeschaltet, und das Piezo-Signal geht direkt in den Jobrechner.
    Dann aber wundert es mich, das das Kabel nicht abgeschirmt ist...

    Schon seltsam das Ganze Konstrukt

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