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Thema: Lastabwurf bei Haussteuerung

  1. #31
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    Zitat Zitat von rheumakay Beitrag anzeigen
    Ichmöchte noch mal auf deinen "Hauptschutzschalter" zurück kommen...
    Kannst du den selber wieder einschalten?Wenn ja, hört es sich doch so an , dass das gar nicht die Hauanschlußsicherungen sind (in Deutschland, wie sehr wahrscheinlich auch in Belgien) ist dieser doch verplombt (ich unterstelle dir mal nicht, dass du da dran gehst?!).
    Vielleicht kannst du noch einmal deine Hausinstallation skizzieren und die entsprechenden Werte der Sicherungen eintragen ?
    Also nein, im Saarland wird ein SLS Schalter mit 40A eingebaut, der frei zugänglich ist. In RLP wird auf die Selektivität zur Hausanschlussicherung gesch** und ein 63A Variante verbaut. In Luxemburg werden 3 1pol Sicherungen C 32A verbaut, auch frei zugänglich. Es gibt alerdings noch Altanlagen, oder eben etwas "Rückstänische" Gebiete, da wird vor dem Zähler z.B. 35A NH-Sicherungen verbaut, die allerdings Verblombt werden. Halt nicht Laienbedienbar.
    Das GAnze wird bei dem entsprechenden EVU in der TAB (technische Anschlussbedingung) geregelt. Auch die Art des Zählers. EHZ, oder Ferraris.
    Für dich gillt dann Zählerplatzliste für NRW ist, dabei gehe ich für Dortmund jetzt einmal von den gleichen Bedingungen aus, wie hier im Link
    http://www.stadtwerke-werl.de/downlo...TAB%202000.pdf
    Absschnitt 7.4

    7.4 Trennvorrichtung vor dem Zähler
    (1) Hausanschlußsicherungen dürfen nicht als Trennvorrichtung für die Kunden-
    anlage verwendet werden.
    (2) Im unteren Anschlußraum werden für jedes Zählerfeld sperr- und
    plombierbare, selektive Hauptleitungsschutzschalter (SH-Schalter) mit einem
    Nennstrom von mindestens 63 A eingesetzt als
    – Trennvorrichtung für die Inbetriebsetzung der Kundenanlage,
    – Freischalteinrichtung für die Zähl-, Meß- und Steuereinrichtungen sowie für
    die Kundenanlage,
    – zentrale Überstromschutzeinrichtung für die Kundenanlage und
    – Überstrom-Schutzeinrichtung für die Meßeinrichtungen und die Leitungen
    zum Stromkreisverteiler
    Also dass diese dann nur 1A abkönnen, das ist natürlich etwas... Bei den KNX Aktoren weiss ich, dass der Ausgang Stromüberwacht ist. Allerdings auch noch keine Gelegenheit gehabt, hierfür Erfahrungen zu sammeln.
    Wenn es bei den Klemmentypen keinen Unterschied gibt, dann wäre evtl mal zu Prüfen, ob es nicht Messwandlerspulen gibt, die im Verhältnis 1:20 Arbeiten.

    Jetzt in bezug auf Kosten-Nutzen, was würde denn an Mehrpreis anfallen, wenn auf 20, oder 25A aufgelastet würde?
    Das wäre dann im Überlastbereich immerhin 24 bzw. 30A, in denen man Stromspitzen mit geringerem Aufwandt verstecken könnte. Ganz vergessen zu sagen, überlast wird Thermisch gemessen, und somit ist bei häufigem Erreichen auch die Zeit wesentlich geringer, bzw. die mögliche Überlast veringert sich auf die Zeit, in der sie Ansteht.
    Geändert von nade (08.12.2014 um 22:03 Uhr) Grund: Vortrag: Tobpferd hat Tab zugemacht...
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
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  2. #32
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    Zitat Zitat von Beckhaus Beitrag anzeigen
    Ja diese Lösung gibt es auch von Beckhoff und heisst EL3403.
    Diese Klemme liefert genau das was ich brauche nur das diese auf 1 A begrenzt ist.
    Die gibts auch als K-Bus Variante. Mit dem 1 A ist auch kein Problem --> Stichwort Wandlermessung

    Zu den Kosten: Du hast eine solide Basis. Halt Dir Wege offen, später zu optimieren. Kostet nicht weniger, aber entlastet die Kasse. Lastabwurfschaltungen für die Brieftasche funzen nicht wirklich.

    3x16A ist insgesamt sehr knapp, wenn Du auch Trockner, Waschmaschine, Spülmaschine und E-Herd mit einbeziehst.
    Wie weiter oben schon erwähnt, solltest Du möglichst gleichmäßige Raumtemps anstreben und auf massive Absenkungsorgien verzichten. Aber 14 Räume mit einer geschätzten mittleren Worst-Case Heizleistung von 200...400W hauen schon rein. Daher den Tip von nade ernst nehmen und die Mehrkosten eines größeren Anschlusses kritisch ins Auge fassen.

    Mein weiter oben erwähnter WW-Puffer wird wahrscheinlich so als 1000l-Variante nicht wirklich ins bauliche Konzept passen (platzbedarf).

    Ähnlich wäre dann eine Wärmepumpe zu bewerten, die als Luft/Luft-Variante zwar nicht Wirkungsgradoptimal ist, aber den Stromverbrauch unter das Direktheizniveau absenkt.
    Geändert von weißnix_ (09.12.2014 um 11:57 Uhr)

  3. #33
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    Zitat Zitat von weißnix_ Beitrag anzeigen
    Die gibts auch als K-Bus Variante. Mit dem 1 A ist auch kein Problem --> Stichwort Wandlermessung

    Zu den Kosten: Du hast eine solide Basis. Halt Dir Wege offen, später zu optimieren. Kostet nicht weniger, aber entlastet die Kasse. Lastabwurfschaltungen für die Brieftasche funzen nicht wirklich.

    3x16A ist insgesamt sehr knapp, wenn Du auch Trockner, Waschmaschine, Spülmaschine und E-Herd mit einbeziehst.
    Wie weiter oben schon erwähnt, solltest Du möglichst gleichmäßige Raumtemps anstreben und auf massive Absenkungsorgien verzichten. Aber 14 Räume mit einer geschätzten mittleren Worst-Case Heizleistung von 200...400W hauen schon rein. Daher den Tip von nade ernst nehmen und die Mehrkosten eines größeren Anschlusses kritisch ins Auge fassen.

    Mein weiter oben erwähnter WW-Puffer wird wahrscheinlich so als 1000l-Variante nicht wirklich ins bauliche Konzept passen (platzbedarf).

    Ähnlich wäre dann eine Wärmepumpe zu bewerten, die als Luft/Luft-Variante zwar nicht Wirkungsgradoptimal ist, aber den Stromverbrauch unter das Direktheizniveau absenkt.
    Ja das mit dem Pufferspeicher passt nicht wirklich ins Konzept. Ich habe mich gegen diese wasserführenden Systeme entschieden, aus mehereren guten Gründen.

    Das so ein Lastabwurfsystem mit Kosten verbunden ist, ist mir schon klar nur will ich nicht unnötig Geld ausgeben und
    ich möchte sicher sein dass dass System auch funktioniert.

    Ich habe also die Wahl zwischen 3 Varianten :

    1. Kl1501 in Kombination mit eine Stomzähler mit S0 Ausgang
    2. KL3468 (Vorhanden)oä mit einem Messwandel wie der CELSA SMU mit 0-10V Ausgang (ich weiss aber nicht wo man den bekommen kann)
    3. KL3403 mit einem Messwander von min 20 A runter auf unter 1 A (weiss nicht ob es den überhaupt gibt)

    Was ist jetzt die beste Lösung und wo bekomm ich die Teile her ?

  4. #34
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    Welche Gründe sprechen gegen wasserführende Systeme? *neugierigfrag*

    Bzgl. Stromwandler 20/1 z.B. hier : http://www.dahms-gmbh.de/stromwandler.html
    Ein x-beliebiges Google-Ergebnis.
    Beckhoff-Teile bei Beckhoff.

    Wenn Pufferung nicht in Frage kommt, würde ich mich nicht ernsthaft auf den milden Atlantikeinfluss verlassen und den HA auf 20 oder 25A aufbohren. Nix ist schlimmer, als wegen (übertriebener) Sparsamkeit am Arsch frieren zu müssen. Ist nach meiner Erfahrung auch dem häuslichen Frieden wenig zuträglich.

    Edit: Beste Lösung?? Gibts nicht wirklich. Abhängig vom Preis würde ich wahrscheinlich die Stromwandler/KL3403 favorisieren. Da laufen die meisten Berechnungen auf der Klemme und Du hast hinten nur die fertigen Werte.

    Außerdem kannst Du mit herkömmlichem Lastabwurf arbeiten, also Spülmaschine an-->Trockner aus uswusf
    Geändert von weißnix_ (09.12.2014 um 13:58 Uhr)

  5. #35
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    Mir fällt gerade noch ein: Du hast ja eine Photovoltaik. Das addiert sich ja zur Einspeiseleistung des EVU. Könnte man sicher auch bei vorhandensein von Sonne intelligent ausnutzen.

  6. #36
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    Zitat Zitat von weißnix_ Beitrag anzeigen
    Mir fällt gerade noch ein: Du hast ja eine Photovoltaik. Das addiert sich ja zur Einspeiseleistung des EVU. Könnte man sicher auch bei vorhandensein von Sonne intelligent ausnutzen.
    Das ist ja nur eine Frage der Anordung der Einspeisung und des Stromwandlers. Wenn die PV vom Stromwandler mit erfasst wird subtrahiert sich ja die PV-Leistung sowieso von der bezogenen Leistung. Somit passen gemessener Strom und Strom über die Vorsicherung auch bei Sonnenschein wieder zusammen und er kann umso mehr Heizen.

    In diesem Fall wäre vielleicht eine Überlegung ob man bei Sonnenschein einfach ein wenig mehr heißt und das Haus an sich als Wärmespeicher betrachtet.
    mfG Aventinus

  7. #37
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    Zitat Zitat von Aventinus Beitrag anzeigen
    einfach ein wenig mehr heißt und das Haus an sich als Wärmespeicher betrachtet.
    Genau sowas hätte ich im Auge. Aber wieder Hausfrieden im Auge behalten

    Um irgendeine Art der Einspeicherung kommt Beckhaus m.E. nicht herum, wenn er maximal den minimalen Auslösestrom Ausnutzen will

    Eigentlich dreht sich das hier im Kreis. Spülmaschine, Waschmaschine und Herd als die gängigen Großverbraucher lassen sich nur über Erziehung steuern.
    Auch das Bügeleisen. Die Olle kann das schließlich in der Absenkperiode erledigen.
    Die einzige "Regelmasse" die hier offensichtlich ist, ist die Heizung. Ein bisserl wenig, wenn ich mal den Strombedarf nur von meinem Sohn sehe (Möchtegern-DJ).

    Die beste Regelstrategie kommt da an Weihnachten ins trudeln.
    Ich würde, wie oben schon gesagt, alle Heizungen mal mit einer PWM Ansteuerung versehen und dann mal den Strombedarf im Auge haben. So können u.U. alle Räume kontinuierlich beheizt werden, ohne die Leistungsgrenze zu sprengen.

    Darüber hinausgehendes würde in meinem Haushalt schon zum Krieg wegen Komforteinschränkung führen.

    Wie machst Du eigentlich Dein Brauchwasser warm? Durchlauferhitzer? Wohl kaum. Da hätten wir doch dann wahrscheinlich einen WW-Puffer.

  8. #38
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    Zitat Zitat von weißnix_ Beitrag anzeigen
    Genau sowas hätte ich im Auge. Aber wieder Hausfrieden im Auge behalten

    Um irgendeine Art der Einspeicherung kommt Beckhaus m.E. nicht herum, wenn er maximal den minimalen Auslösestrom Ausnutzen will

    Eigentlich dreht sich das hier im Kreis. Spülmaschine, Waschmaschine und Herd als die gängigen Großverbraucher lassen sich nur über Erziehung steuern.
    Auch das Bügeleisen. Die Olle kann das schließlich in der Absenkperiode erledigen.
    Die einzige "Regelmasse" die hier offensichtlich ist, ist die Heizung. Ein bisserl wenig, wenn ich mal den Strombedarf nur von meinem Sohn sehe (Möchtegern-DJ).

    Die beste Regelstrategie kommt da an Weihnachten ins trudeln.
    Ich würde, wie oben schon gesagt, alle Heizungen mal mit einer PWM Ansteuerung versehen und dann mal den Strombedarf im Auge haben. So können u.U. alle Räume kontinuierlich beheizt werden, ohne die Leistungsgrenze zu sprengen.

    Darüber hinausgehendes würde in meinem Haushalt schon zum Krieg wegen Komforteinschränkung führen.

    Wie machst Du eigentlich Dein Brauchwasser warm? Durchlauferhitzer? Wohl kaum. Da hätten wir doch dann wahrscheinlich einen WW-Puffer.
    Das war auch schon meine Frage. Und ja das mit der PV war auch mein Ansinnen.
    Also auch hier kommt eine wettergeführte Temperatur in Verbindung mit der Einspesleistung der PV und dem gerade Vorhandenen Energieverbrauch gut in Rechnung. Und um alle Heizleistung nicht gerade zum fenster raus zu Heizen, auch alle Türen und Fenster mit überwacht....
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
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  9. #39
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    Ich würde da mal die Strommessung in den Zweig der allgemeinen Verbraucher einbauen, die Heizung nicht mitmessen.
    Dann kannst du in der SPS ja ausrechnen wie viel auf der entsprechenden Phase noch an Heizung zugeschaltet werden kann.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  10. #40
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    Zitat Zitat von winnman Beitrag anzeigen
    Ich würde da mal die Strommessung in den Zweig der allgemeinen Verbraucher einbauen, die Heizung nicht mitmessen.
    Dann kannst du in der SPS ja ausrechnen wie viel auf der entsprechenden Phase noch an Heizung zugeschaltet werden kann.
    Du musst den PV-Eintrag auch noch berücksichtigen.
    Die meisten Wechselrichter können mit irgendeiner Schnittstelle ausgelesen werden.

    Gruß
    Dieter

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