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Thema: Schweißnahterkennung

  1. #11
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    Alle Rohre die ich bisher in der Hand hatte, hätte man die Schweißnaht bei Abtastung im µm-Bereich sicherlich finden können.
    Vielleicht holt ihr euch mal einen Vertreter von Keyence ins Haus und der soll dann den feinsten Sensor aus der LJ-V7000 Reihe mitbringen

    Wir nutzen die 2. kleinste Version für andere Zwecke, geniales Teil nur günstig ist der nicht wirklich

    MfG Fabsi

  2. #12
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    Geometrische oder optische Merkmale sind nur eingeschränkt für die Schweißnahterkennung geeignet. Beispiel die schöne Blauverfärbung schlägt gerne mal in eine Braunverfärbung, dann ist die Erkennungsrate mit dem Farbsensor schnell dahin. Klar mit einer Kamera kommt man da etwas weiter. Wichtig: die Verfärbung ist kein exakter Indikator für die Lage der Naht, da sind 10° Versatz drin - Schliffbilder zeigen das ganz schnell. Wenn es reicht ist das ja noch okay. Wenn im Rohrwerk das geschweißte Rohr spannungsarm geglüht wird, dann kommt die Oberfläche in einheitlichem Grau auf die Maschine. Dann sind die sichtbaren Erscheinungen weg. Zweites Beispiel: Geometrieeffekt der Raupe, nur geeignet wenn nicht geschabt. Dann kann es auch taktil oder mit Kamera klappen. Die Erwartungen bezüglich der Erkennungsrate sollte aber nicht höher als 95% - 98%. Die Frage bleibt dann, was passiert mit den nicht erkannten Fällen ? Aber wenn geschabte Naht, dann hat man nur geringe Abweichungen rauszumessen mit Lichtschnittsensoren o.ä. das wird nie prozesssicher ! Die Schabgeometrie hängt einfach zu sehr am Zustand (z.B. der Schärfe) des Werkzeugs. Im 3 Schichtbetrieb eines Rohrwerks wird niemand dauerhaft das Werkzeug so genau eingestellt bekommen, dass zum Beispiel die Anforderung "Unterschabung" innen 0,05-0,1mm erreicht. Denn ein derartiger Lieferzustand müsste dazu ja vorliegen. Man muss sich auch vergegenwärtigen, dass derartige Merkmale über die komplette Produktlaufzeit stehen müssen. Daher ist es zwingend notwendig auch innere Merkmale wie die Gefügeänderung für die Erkennung heranzuziehen. Denn in der Schweißnahtzone (Wärmeeinwirkungszone) ist als weiterer Indikator ein anderes Gefüge wie im Basismaterial vorzufinden. Für das Lokalisieren sind magnetischer Streufluss (Stahl), Wirbelstrom (für NE-Metalle) und Wirbelstrom mit Vormagnetisierung (Stahl, Edelstahl) geeignet. Wenn die Wanddicke größer 5mm ist und ein Koppelmedium wie Wasser an der Oberfläche möglich ist funktioniert auch Ultraschall noch passabel. Oder X-Ray, wenn die Kosten und Sicherheitsaufwendungen kein Problem darstellen. Letztendlich kommt es dann noch auf die Auswertung an, aber das ist ein eigenes Kapitel. it einer Suchmaschine unter Eingabe der genannten Verfahren gibt es sicher genug Treffer. Viel Erfolg.

  3. #13
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    Geschabte Rohre - genau die haben ein Problem. Die Wandungsdicke schwankt nämlich nicht nur an der Schweißnaht sondern auch an der gegenüberliegenden Seite. Verursacht durch eine Druckrolle o.ä. des Schabwerkzeuges.

  4. #14
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    wir verwenden seit ca. 5 Jahren Laser-Scanner der Firma MEL (Typ: M2 i-LAN) zur Nahtverfolgung an einer Längsschweißanlage für Aluminiumprofile.
    Anfangs hatte der Laser Schwierigkeiten aufgrund des beim Aluminiumschweißen sehr hellen Schweißlichtes, aber nach dem Verbauen eines
    Sichtschutzes zwischen Brenner und Laser funktioniert das ganze recht gut. Inzwischen wird anstelle eines roten auch ein blauer Laser angeboten,
    welcher weniger auf Störlichter reagieren soll.

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