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Thema: Schweißnahterkennung

  1. #1
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    Hi,

    kennt jemand von euch ein zuverlässiges Verfahren, um an einem Rohr (normalerweise Stahl) die Position der Längsschweißnaht zu erkennen.

    Optische Erkennung ist Mist, weil eine detektierbare Verfärbung nie garantiert werden kann.

    Mechanische Abtastung funktioniert halt nur, wenn die Schweißnaht wirklich als deutliche Materialerhöhung vorhanden ist.

    Mit Wirbelstromsensoren gab es bisher keinen wirklichen Erfolg.
    Alle Störeinflüsse, welche man bei der mechanischen Abtastung hat, fließen auch bei der Wirbelstrommessung stark ein (z.B.Schwankungen in Wandungsdicke und Rundheit).

    Gibt es jemanden, der das Problem Schweißnahterkennung richtig in Griff hat?

    Beste Grüße und vielen Dank im Voraus
    Holgero
    Zitieren Zitieren Schweißnahterkennung  

  2. #2
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    Hab´s noch nicht ganz verstanden:
    Kommt es dir drauf an, ob eine Schweißnaht aufgebracht wurde?
    Weil ja das nun nichts unbedingt mit der Qualität der Naht zu tun hat (Dafür müßte man es ja zumindest optisch überprüfen, bzw. röntgen).

    Gibt der Umformer des Schweißgerätes nicht irgendwelche Istwerte wie Spannung/Strom ab, so könnte man darüber in etwa eine Aussage/Überprüfung feststellen.
    Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

  3. #3
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    Der Kunde bekommt fertige Rohre.
    Z.B. 1000mm lang / z.B. 10mm Durchmesser / entgrated / außen irgendwie glatt gezogen / innen ist die Schweißnaht meistens auch noch geschaabt

    Diese Rohre werden massenweise weiterverarbeitet (gebogen, gestanzt, verschweißt usw.). Dabei ist es wichtig, daß die Schweißnaht an einer bestimmten Position liegt.

    Dazu wird das Rohr eingespannt .. um 360Grad gedreht und dabei abgetastet .. aus Soll- und Ist- Winkel wird die Zielposition ermittelt .. nun wird das Rohr gedreht, sodas die Naht an der gewünschten Position liegt .. ein Greifer holt sich das Rohr mit der lagerichtigen Schweißnaht.

    Eine Idee ist es, das Wirbelstromverfahren in den Griff zu bekommen.

    Eine andere Idee währe, mit einer kleinen Kammera schräg in das Rohr hinein zu schauen....

    Röntgen ist vielleicht auch möglich. Ist das machbar .. Im Takt von einigen Sekunden? In welcher Preisklasse landet man da .. mehrere 10000 Euronen ?

    Geht so etwas womöglich auch mit Ultraschall?

  4. #4
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    Moin,

    In der Firma, wo ich gerade arbeite haben die SDN 40 von Roland Elektronik. Arbeitet Zuverlässig.

    http://www.roland-electronic.de/de/p...naht-erkennung

    Raik

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu kiar für den nützlichen Beitrag:

    holgero (02.05.2015)

  6. #5
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    Ich würde da eher auf die Optische Innenerkennung gehen.

    Die Aufnahme so ausführen dass eine kleine Kamera in das Rohr schauen kann (ev. auch über Spiegel) und das Rohr so lange drehen bis die Naht erkannt ist.

    Lässt sich die Naht auch mechanisch ertasten?
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu winnman für den nützlichen Beitrag:

    holgero (02.05.2015)

  8. #6
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    Die mechanische Abtastung hat sich bewährt, stößt aber an die genannten Grenzen.

    Unser Kunde hatte sich mal von Roland etwas veräppelt gefühlt (bei der Vorführung ging irgendwie nix....).
    Die Technik von Roland werden wir aber in Kürze selbst testen. Mal sehen was dabei raus kommt.

  9. #7
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    Ich würde auch wie Winman schon geschrieben hat, mit einer optischen Überwachung arbeiten. Frag doch mal bei den gängigen Hersteller wie Keyence,Di-Soric etc. und schildere denen dein Problem. Meistens überlassen Sie dir dann auch ein Mustergerät.

    Zur Qualität der Schweißnaht:
    Ich selber habe bis jetzt immer nur mit "Förster-Wirbelstromgeräten " gearbeitet und bin damit immer sehr zufrieden gewesen (sowohl Technik ,als auch Service Bereich:Alu-Schweißnähte).
    http://www.foerstergroup.de
    Wenn du also auch die Qualität beurteilen möchtest... würde ich es da mal probieren.
    Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu rheumakay für den nützlichen Beitrag:

    holgero (04.05.2015)

  11. #8
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    Zitat Zitat von holgero Beitrag anzeigen
    Mit Wirbelstromsensoren gab es bisher keinen wirklichen Erfolg.
    Alle Störeinflüsse, welche man bei der mechanischen Abtastung hat, fließen auch bei der Wirbelstrommessung stark ein (z.B.Schwankungen in Wandungsdicke und Rundheit).
    Dann wird es aber schwer ...
    Wirbelstrom-Messung wäre hierfür auch mein Ansatz gewesen ...
    Was sind denn das für Rohre ...?

    Gruß
    Larry

  12. #9
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    Hallo,

    ich stehe derzeit vor der selben Aufgabe.
    Welches System ist es denn bei euch geworden?

    Grüße

  13. #10
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    Also ich halte das Roland- System für eine gute Sache. Ist aber leider nicht perfekt. Für unser 10mm Rohr gab es einfach nicht den richtigen Sensor. Der eine war zu klein der andere zu groß.
    Irgendwie hat man es nicht hin bekommen die Naht ordentlich zu erkenne (Testrohre im Labor bei Roland).
    Mit etwas Ausdauer und gutem Wille hätte man es vermutlich geschafft.
    Für die damalige Anlage wurde das System leider verworfen.
    Das Thema kommt aber irgendwann wieder ...

    Eingesetzt wurde damals ein Farbsensor .. da muss man aber die richtigen Rohre einkaufen und verarbeiten.

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