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Thema: IO-Link- Geräte

  1. #1
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    Hallo Forum,

    auf Grund der Tatsache, dass verschiedene Hersteller die tollsten IO-Link- Geräte
    z.Bsp.: Drucksensoren, die gleich noch die Temp. mitliefern
    elektronische Sicherungen, die man fernquittieren, abwählen ... den akt. Strom "auslesen" kann etc.
    wollte ich mal am Beispiel einer Signalleuchte in das Thema langsam "hinein wachsen".

    Bsp.: https://www.ifm.com/de/de/product/DV2510
    Das ist keine Werbung, sondern ein Betriebsmittel, welches auf der Werkbank liegt und mich fragend anschaut.

    Kann man diese Signalleuchte mit ihren vielen Funktionen in einem DB- Array darstellen, dann mittels eines FC's
    die Farbvielfalt bzw. den Summer "bewerkstelligen" ?
    Ich bin grad' so erschlagen von den vielen Funktionen, dass ich gar nicht weiß, wie ich das Problem "anfassen" kann.
    --> Ich dachte noch - ich fange mal einfach an - mit einer Signalleuchte.

    Wer kann mir Start- Hilfe geben ?

    Mfg mega_ohm
    Zitieren Zitieren IO-Link- Geräte  

  2. #2
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    Ja, wenn man sich das erste Mal mit dem Gerät beschäftigt, wird man erschlagen.

    Drei Betriebsmodi.
    Zig Bytes über die man tolle Funktionen machen kann.

    Wende Dich doch an den Support der ifm, da wirst Du geholfen.
    Gruss Audsuperuser

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  3. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu AUDSUPERUSER für den nützlichen Beitrag:

    ifm_support_eco200 (07.03.2018),mega_ohm (08.03.2018)

  4. #3
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    Sehr geehrter Nutzer,

    vielen Dank, dass Sie sich fuer unsere Signalleuchte interessieren!
    Kurz zusammengefasst:
    Die Leuchte besitzt drei verschiedene Betriebsmodi.

    Im Modus 1 (ON/OFF Modus) lassen sich ganz einfach in den Prozessdaten mit jeweils einem Bit die einzelnen Segmente aktivieren bzw. deaktivieren. (Leider ist es mir technisch z.Zt. nicht moeglich Bilder anzuhaengen. Die passenden Grafiken finden Sie auf unserer Internetseite im Download-Bereich des Produktes in der IO Device Description PDF)
    D.h. Sie haben die Moeglichkeit mit Hilfe von einem Byte zyklisch die Segmente anzusteuern. Weiter koennen Sie mit einem Bit in einem weiteren Byte die Sirene aktivieren.
    Die Einstellungen, wie Farben der Segmente, Helligkeit, Darstellung, also Blinken, Flashen, Lautstaerke der Sirene etc. werden azyklisch vorgenommen.

    Der Modus 2 (RGB-Modus) ist etwas umfangreicher.
    Hier bekommen Sie die Moeglichkeit mit jeweils einem Byte pro Segment die Darstellungsform und die Farbe zyklisch zu steuern. 3 Bit des Bytes dienen zur Farbauswahl und weitere 3 Bit zur Darstellungsform. Zusätzlich zu diesen 5 Bytes (je Segment ein Byte) gibt es ein 6. Byte fuer die Sirene. Hier lassen sich zyklisch mit 3 Bit der Ton einstellen und mit einem weiteren Bit dieses Bytes die Sirene aktivieren. Der Ton laesst sich veraendern um die Sirene in jeder Applikation hoerbar zu machen ohne dies zwingend durch Erhoehung der Lautstaerke zu tun.
    Alle weiteren Einstellungen werden azyklisch vorgenommen.

    Der Modus 3 (Analogmodus) ist fuer eine Darstellung eines analogen Messwertes gedacht.
    Hier steht dem Anwender ein komplettes Byte zyklisch zur Verfuegung um der Lampe einen Wert von 0-100% anzugeben. Dieser Wert wird anschliessend selbststaendig von der Leuchte visualisiert. In einem weiteren Byte laesst sich zyklisch der Style des Analogmodus einstellen. Hier bieten wir verschiedene Darstellungsformen an, die je nach Applikation und persoenlichem Empfinden ausgewaehlt werden koennen.
    Die Sirene besitzt ein weiteres Byte um angesteuert werden zu koennen.
    Alle weiteren Einstellungen werden azyklisch vorgenommen.

    Ich hoffe dies gibt eine kleine Uebersicht wie zyklisch mit der Lampe kommuniziert werden kann.

    Wie bereits eingangs erwaehnt, empfehle ich Ihnen die IO Device Description PDF der Signalleuchte.
    Weiter koennte eventuell eines unserer How-to Videos fuer Sie interessant sein.
    https://www.youtube.com/watch?v=CtB_...wndc923b4G_NGF

    Sollten Sie weitere Fragen zu unserer Signalleuchte oder anderen ifm-Produkten beschaeftigen, freuen sich unsere erfahrenen Ingenieure auf Ihren Kontakt.
    Erreichbar sind wir telefonisch unter der 0800 16 16 16 4, oder per Email unter: info@ifm.com

    Mit freundlichen Gruessen
    Ihr Support eco200 Team
    Geändert von ifm_support_eco200 (07.03.2018 um 10:58 Uhr)

  5. #4
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo ifm_support_eco200,

    ... da sind ja gleich die Richtigen online. (das finde ich toll )
    Ich interessiere mich nicht für die Signalleuchte und die Theorie an sich. Die Signalleuchte liegt bei uns in der Werkstatt schon da.

    Die Modi habe ich im Handbuch bzw. in der "IO Device Description" natürlich gelesen. Sonst wüsste ich ja nicht,
    dass es nicht so einfach ist.
    Mich interessiert der RGB- bzw. der Analog- Modus.
    Für den On/Off- Modus nehme ich einfach eine Meldeleuchten- Säule ... da gibt es wenigstens 20 Hersteller und es
    wird einfach hardware- verdrahtet.


    Meine Frage ist:
    Gibt es fertige Bausteine für s7 (classic) und/ oder TIA ?
    Oder muss ich selbst ein Programm schreiben ... um die Meldeleuchte, Drucksensoren etc. mittels IO-Link nutzen zu können ?

    Um die IO- Link- Geschichte mal kennen zu lernen, haben wir in der Werkstatt oben beschriebene Meldeleuchte (DV2510 ) plus
    - IO-Link Master mit EtherNet/IP-Schnittstelle (AL1220)
    - IO-Link - Elektronische 24 V DC-Sicherungen --> Kopfmodul IO-Link + ein 2A, 4A, 6A Sicherungsmodul (DF2100+ DF2212+ DF2214+ DF2216 )
    - Optischer Abstandssensor (O5D151 )
    - Strömungswächter (SA2000 )

    Mit einer s7-15xx habe ich die einzelnen Farben etc. der Meldeleuchte entsprechend Bit- orientiert schon geändert ... in Abhängigkeit des opt. Abstandsensors.
    Aber das ganze war erstmal rein 'spielerisch' ... hat "Kindergarten- Niveau".

    Interessant finde ich die IO-Link- Sensoren, weil man sie entweder rein digital oder über Software fast wie einen Analog- Sensor auswerten kann.

    Ich bitte um mehr Input

    Mfg mega_ohm

  6. #5
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    Hi mega_ohm

    Kennst Du schon dieses Dokument?

    https://www.ifm.com/download/files/IO-Link%20Handout%20DE_allg%20V1/$file/IO-Link%20Handout%20DE_allg%20V1.7.pdf

    Bausteine gibt es von der ifm auch. --> einfach mal den Support kontaktieren
    Gruss Audsuperuser

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  7. #6
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    Hallo AudSuperUser,

    Vielen Dank für Deinen Link.
    Nein --> Dieses Dokument kannte ich noch nicht.

    Nun ja... ich hatte (glaube ich zumindest immer noch) die Hardware beschrieben, die wir in der
    Werkstatt (!) mal da haben, um uns dem Problem mal etwas anzunähern.
    Sozusagen eine "Bastel- Stube".
    Wir sind in der Instandhaltung tätig, werden niemals größere Programme in s7 oder TIA schreiben.
    Trotzdem müssen wir wissen, wo der "Stand der Technik" gerade steht.
    Ein KFZ- Schlosser benötigte vor 50 Jahren maximal einen Hammer ... heute benötigt er fundierte
    Elektronik-, PC- Kenntnisse.

    Das sich Ingenieure, egal von welcher Firma (und zu ifm haben wir eigentlich einen guten Draht), für
    "Basteleien" - also für nichts Konkretes außer Erkenntnis- Gewinn - kostenfrei beschäftigen ...
    --> Da kommen in mir Zweifel auf !

    mfg mega_ohm

  8. #7
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    Zitat Zitat von mega_ohm Beitrag anzeigen
    Das sich Ingenieure, egal von welcher Firma (und zu ifm haben wir eigentlich einen guten Draht), für
    "Basteleien" - also für nichts Konkretes außer Erkenntnis- Gewinn - kostenfrei beschäftigen ...
    --> Da kommen in mir Zweifel auf !
    Ich glaube viele von uns haben diesen Beruf gewählt weil sie an der Technik interessiert sind. Also ja wir forschen durchaus gerne mal an Neuem "just for fun".
    Es ist eher so das wir halt die Hardware für nix Konkretes oft nicht einfach gestellt kriegen. Aber gerade das IO-Link Thema habe ich mir auch schon angeschaut und suche schon länger nach nem Grund mir n paar Sensoren dafür zu besorgen ums sie etwas auszuprobieren.

    mfG René

  9. #8
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    Hallo vollmi,
    ich habe mittels einer s7-15xx und TIA mal mit den oben angegebenen Sensoren "rumgespielt".
    Mir stellte sich irgendwann die Frage, ob man tatsächlich noch Analog- Eingänge benötigt.

    Neben der Tatsache (z.B. Strömungswächter [SA2000 ] ), dass man den Durchfluss über das entsprechende zurück gelieferte Byte tatsächlich fast wie einen Analog- Wert behandeln konnte
    (z.B. Min.-Max.- Grenzen abfragen), diesen Sensor bei Austausch fernparametriert, kann man auch definieren, welche Sensoren überhaupt für den Austausch zulässig sind.

    Ich finde IO-Link sehr interessant und habe nicht den Eindruck, dass nur etwas Neues entwickelt wurde, um etwas Neues zur Messe vorstellen zu können.

    Der größte Vorteil für die Instandhaltung ist:
    Ich lege mir so einen Sensor ins Lager. Ob die alte Anlage diesen "nur" digital auswertet, oder tatsächlich Werte über IO-Link bearbeitet werden, ist für meine Lagerhaltung erst einmal
    vollkommen uninteressant. Und wesentlich teurer als früher sind diese Sensoren auch nicht.

    Mfg mega_ohm

  10. #9
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    Wenn ich aktuell einen neuen Sensor brauche, dann ist in der Zwischenzeit IO-Link meine erste Wahl.
    Das ganze Thema mit der Parametrierung braucht man oftmals gar nicht. Den "normalen" Prozesswert liefern die meisten Sensoren out of the box.
    Die Skalierung mache ich (genauso wie bei Analog) in der SPS.

    Gruß
    Blockmove

  11. #10
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    Hallo Forum,

    hat sich irgendwer schon einmal mit der Aktualität der IO-Link-Rückmeldungen befasst ?
    Analog- Eingänge hat man "früher" über PEW oder PED eingelesen, hat diese dann skaliert und im Programm verarbeitet.
    Wenn man es geschickt angestellt hat, würde ich meinen ... nach einem CPU-Zyklus konnte man anfangen, zu reagieren.
    Wie sieht das mit IO-Link aus ?
    - Wir haben in der Werkstatt eine "Spielwiese" ... haben uns mit zeitkritischen Sachen noch nicht beschäftigt.

    Hat IO-Link tatsächlich "das Zeug dazu", analoge Eingänge in Zukunft abzulösen ?
    Heute benutzt fast niemand mehr AI mit (0..10V). Ich fand diese AI aus Instandhaltungs- Sicht schöner, weil man sie, ohne "rum zu drahten" mit einem Multimeter
    messen konnte.

    AI- Eingänge mit (4..20mA) haben natürlich den großen Vorteil, dass man prüfen kann, ob überhaupt der Sensor- Kreis i.O. ist (Drahtbruch )
    Für die Instandhaltung war aber die Überprüfung auf Plausibilität aufwendiger und teilweise kam es zu Verdrahtungs- Fehlern bei der Rückverdrahtung
    (Wiederherstellung des originalen Stromkreises )

    Die Frage, ob ich einen Sensor mit oder ohne IO-Link nehme, stellt sich heute eigentlich fast nicht mehr - weil die meisten (mir bekannten Hersteller ) ihre
    Sensoren IO-Link-fähig ausliefern.
    Preislich sehe ich da nach oben höchstens 5€ Unterschied.
    Wahrscheinlich ist es heute eher teurer, einen nicht IO-Link-fähigen Sensor zu kaufen (und überhaupt zu finden )

    Mich würde tatsächlich interessieren, in wie weit Maschinenbau- Firmen, Sonder-MaschBau etc. diese Technik einsetzen ... um mir ein Bild über die Zukunfts-
    Fähigkeit dieser Technik zu machen.
    Es wurde schon viel entwickelt - siehe Akku- Autos- und keiner nutzt es. Für große Anwendungen reichen nicht einmal die Rohstoff- Ressourcen aus.
    Dort wird m.M.n. viel Ingenieurs- Kunst "versenkt".

    Mfg mega_ohm
    Geändert von mega_ohm (08.04.2018 um 00:47 Uhr)

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