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Thema: Analogwertprogrammierung S5

  1. #1
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    Hallo,

    ich bin relativ neu in der SPS Programmierung. (Allerdings beherrsche ich beruflich jede Menge anderer Sprachen, hauptsächlich Assembler auf allen gängigen Prozessoren)

    Nun habe ich folgendes Problem:

    Zur Ansteuerung eines Frequenzumrichters brauche ich u.a. ein analoges Ausgangssignal 0-10V. Die entsprechende Adaptionskapsel ist in der Baugruppe drin. Als Eingangsignal bekomme ich an einem Digitaleingang eine Frequenz von 0-100Hz, diese soll dann linear als Spannung von 0-10V ausgegeben werden.

    Kann mir jemand mal ganz schemenhaft (oder genau ) aufzeigen, wie das programmiert wird?

    Vielen Dank,

    Ingolf
    Zitieren Zitieren Analogwertprogrammierung S5  

  2. #2
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    welche cpu hast du?

    vorweg.
    100 hz am digitaleingang kannst du vergessen. viel zu schnell.
    dafür brauchst du auf jeden fall eine zählerkarte oder einen umsetzer der abhängig von der frequenz einen strom (z.b. 4-20ma) bzw eine spannung (z.b. 0-10v) ausgibt.

    mir ist nicht so ganz klar was die 0-100hz am eingang sollen.
    ich nehme mal an das soll der sollwert sein.
    nimm dafür z.b. ein poti auf einen analogeingang 0-10v.
    oder einen 3-stelligen rändelschalter bcd codiert.


    ananlog ein/ausgabe:

    bei den cpus der 95,100,115er reihe gibt es dafür die fbs
    fb250 analogwert einlesen und normieren.
    dort trage als ogr 1000 und als ugr 0 ein

    fb251 analogwert ausgeben.
    auch hier als ogr 1000 und als ugr 0 eintragen.
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

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    Meine Definition von TIA: Total Inakzeptable Applikation

  3. #3
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    Zitat Zitat von seahawkibiza Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich bin relativ neu in der SPS Programmierung. (Allerdings beherrsche ich beruflich jede Menge anderer Sprachen, hauptsächlich Assembler auf allen gängigen Prozessoren)

    Nun habe ich folgendes Problem:

    Zur Ansteuerung eines Frequenzumrichters brauche ich u.a. ein analoges Ausgangssignal 0-10V. Die entsprechende Adaptionskapsel ist in der Baugruppe drin. Als Eingangsignal bekomme ich an einem Digitaleingang eine Frequenz von 0-100Hz, diese soll dann linear als Spannung von 0-10V ausgegeben werden.

    Kann mir jemand mal ganz schemenhaft (oder genau ) aufzeigen, wie das programmiert wird?

    Vielen Dank,

    Ingolf
    Hallo seahawkibiza,

    zunächst zu den Impulsen über den Digitaleingang:
    100Hz ist schon relativ schnell.

    Je nach dem, welche Zykluszeit dein Programm hat, wirst du das Problem
    haben können, das Impulse verloren gehen.
    Die Eingänge selber haben auch eine gewisse Verzögerung, die einige ms
    betragen kann.

    Zweckmässiger weise sollte also die Frequenz an eine Zählerkarte geführt
    werden oder auf eine interruptfähige Digitalkarte.

    Zum Wandeln der Frequenz in ein proportionales Analogsignal:
    Hier kommt es darauf an, wie schnell dein Analogwert aufgefrischt werden muss.

    Hier ein Beispiel für eine Aktualisierungsrate von 1 Sekunde:

    Timer mit Impulsdauer von 1 Sekunde starten.
    Eingehende Zählimpulse in einem Datenwort zählen.
    Timer Abgelaufen:
    Impulszähler auf 1-100 skaliert an Analogausgang geben.
    (Skalierungs - FB benutzen, es gibt bei S5 abhängig von CPU und Analogkarte verschiedene)
    Impulszähler wieder 0 setzen, Timer neu starten.

    Das ist recht schnell programmiert, sollte für einen Mann mit Assembelerfahrung
    kein Problem sein.

    Soll der Analogausgang allerdings quasi "synchron" mit der Eingangsfrequenz
    abgeglichen werden, wirds etwas aufwändiger.
    Da würde sich eine Alarmverabeitung anbieten, bei der die Zeitdifferenz zwischen den einzelnen Impulsen
    ermittelt wird.

    CU

    Jürgen.


    Edit:
    Hallo Volker, da war ich wohl zu langsam !
    Geändert von IBN-Service (24.12.2006 um 14:22 Uhr)

    Zur Beachtung:
    Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Aussagen in diesem Forum
    welche nicht von mir stammen und mache mir deren Inhalte nicht zu eigen.


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  4. #4
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    Zitat Zitat von seahawkibiza Beitrag anzeigen
    Zur Ansteuerung eines Frequenzumrichters brauche ich u.a. ein analoges Ausgangssignal 0-10V. Die entsprechende Adaptionskapsel ist in der Baugruppe drin. Als Eingangsignal bekomme ich an einem Digitaleingang eine Frequenz von 0-100Hz, diese soll dann linear als Spannung von 0-10V ausgegeben werden.

    wenn du das signal nich unbedingt in der sps brauchst bzw dort nich manipulieren willst, dann wird die einfachste lösugn ein f/u-wandler sein.

    diesen geräten gibst du eingangsseitig eine frequenz und ausgangsseitig hast du proportional zum eingestellen range 0-10V
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  5. #5
    seahawkibiza ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Volker,

    danke für die prompte Antwort. Habe mir schon gedacht, das die E/A Gruppen zu langsam sind.

    Regelaufgabe:

    Ein PC gibt ein Signal je nach Drehzahl der Werkzeugspindel von 0-100Hz aus (Sollwert). Damit soll ein Frequenzumrichter der nur einen 0-10V Eingang hat, angesteuert werden. 100Hz entsprechen dann 6000 rpm.
    Die Ansteuerung sollte nicht über einen externen Wandler gemacht werden, weil die Drehzahl auch von der SPS gesteuert werden soll, zum Beispiel zum Nachregeln unter Last (Drehzahlsensor, sind dann auch 0-100Hz Ist-Wert)

    Eine Zählerbaugruppe habe ich leider nicht - das wäre super.

    Also benutze ich zwei Wandler F>U (einen Sollwert, einen Istwert) und arbeite nur mit dem Vergleich der analogen Größen und gebe das analoge Signal an den FU aus - das müsste dan gehen, oder?

    CPU ist eine 943B, die E/A Baugruppen sind von einer 135er in einer Adaptionskapsel auf einer 700er Backplane.

    Gruß,

    Ingolf


    PS: Ihr seid ja schnell... während ich geschrieben habe, kamen noch zwei Beiträge.
    Ja, ihr habt recht - die E/As sind zwar interruptfähig, aber könnten doch zu langsam sein. Also werde ich doch zwei F/U Wandler nehmen.
    Geändert von seahawkibiza (24.12.2006 um 14:29 Uhr)

  6. #6
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    Hallo nochmal,


    für alle die, die es interessiert: Ich habe eine CNC-Fräsmaschine im Eigenbau (ca. 750kg Stahl), mit SK40 Werkzeugwechsler (Hydraulisch), 3kW Antriebsmotor über FU, 400W Servomotoren an den Achsen X,y,z und A - Verfahrweg in X/Y 400mm Z 450mm.

    Alle Elektronik ist Eigenbau, als CNC-Controller dient ein PC. Die gesamte Steuerung des Werkzeugwechslers, Sicherheitsschaltungen, Kühlmittel, Temeraturüberwachung Endstufen, Motoren, Lüfterregelung etc. wollte ich eigentlich auch mit einem Eigenbaucontroller machen. Nun fiel mir aber die komplette S5-115U mit den ganzen 135er Karten in die Hände. Inclusive Software. Also will ich nun alles mit der SPS machen, aber SPS war bis jetzt ein rotes Tuch für mich. Aber es ist ein schönes Projekt, um damit vertraut zu werden.

    Gruß,

    Ingolf

  7. #7
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    das mit dem f>U wandler wird klappen.

    wie erwähnt,
    mit dem fb250 den istwert einlesen. hier ist dein wandler auf adresse PW128
    Code:
         :SPA FB 250
    Name :RLG:AE
    BG   :    KF +128
    KNKT :    KY 0,4
    OGR  :    KF +1000
    UGR  :    KF +0
    EINZ :    M  255.0
    XA   :    DW   1
    FB   :    M  255.1
    BU   :    M  255.2
    im datenwort 1 hast du nun deinen sollwert. als ogr 1000, damit du quasi eine kommastelle hast.

    L DW 1
    ...rechne
    ...irgendwas
    T DW 2

    mit dem fb 251 den analogwert ausheben. der FU hängt am PW172.
    Code:
         :SPA FB 251
    Name :RLG:AA
    XE   :    DW   2
    BG   :    KF +172
    KNKT :    KY 0,4
    OGR  :    KF +1000
    UGR  :    KF +0
    FEH  :    M  250.0
    BU   :    M  250.1
    wenn du nur 1:1 übertragen willst könntest du auch schreiben
    L PW 128
    T PW 172
    aber das willst du ja nicht
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

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