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Thema: Kommunikation zwischen zwei S7-200 CPUs

  1. #1
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    Hallo Leute,
    ich absolviere zur Zeit ein Studium zum staatlich geprüften Elektrotechniker (Vollzeit). Bei meinem Techniker-Projekt handelt es sich um eine Steuerung für eine Gleisbaumaschiene, bei der ich wegen der Anzahl der Ein- und Ausgänge zwei S7-200 CPUs 226 einsetze. Die beiden CPUs sind übrigens etwa 15-20m voneinander entfernt und sollten ursprünglich eigentlich unabhängig voneinander funktionieren. Beim Entwickeln der Programme für beide CPUs hat sich nun allerdings ergeben, dass es nötig ist, 3 Bits von CPU1 nach CPU2 zu übertragen und außerdem weitere 3 Bits von CPU2 nach CPU1 zu übertragen. Momentan realisiere ich dies, indem ich 3 DAs von CPU1 auf 3 DEs von CPU2 schalte und umgekehrt. Ich weiß natürlich, dass das keine besonders elegante Lösung ist. Außerdem bin ich mit den Programmen der beiden CPUs noch nicht fertig und bin mir deshalb nicht sicher, dass nicht noch mehr zu übertragende Bits dazu kommen. Leider habe ich absolut keine Erfahrung in Sachen RS485, PPI oder Profibus. Aus den Ausführungen im S7-200 Systemhandbuch werde ich leider nicht schlau und auch beim googlen habe ich keine relevanten Informationen gefunden. Meine Fragen lauten also:

    Kann ich die RS485 Kommunikationsschnittstellen der beiden CPUs dazu benutzen, um Bits, Bytes, Wörter oder Doppelwörter von einer CPU zur Anderen zu übertragen?
    Wenn ja, wie gehe ich dabei vor?
    Was ist dabei zu beachten?

    Ich weiß nicht, ob es relevant ist, aber hier noch zwei Fakten:

    1. Ich besitze das USB/PPI Multi Master Cable.
    2. Im normalen Betrieb der Maschine soll kein PC bzw. Notebook mit STEP 7-Micro/WIN mit einer Kommunikationsschnittstelle verbunden sein.

    Ich hoffe, der Eine oder Andere von euch kann mir dabei weiterhelfen und danke euch schon mal im Voraus.

    Bis Bald.
    Zitieren Zitieren Kommunikation zwischen zwei S7-200 CPUs  

  2. #2
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    Über Profibus bzw. PPI geht das nicht, da sie S7-200 Slave ist und nur antwortet wenn sie gefragt wird. Allerdings kann doch bei den großen 200er die zweite Schnittstelle mit einem freien Protokoll verwendet werden. Mal in dieser Richtung suchen, was da möglich ist.
    Rainer Hönle
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  3. #3
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    Hallo,
    hier mal was ganz Ausführliches zum Thema, da findest Du noch mehr zur S7-200, mit Beispielen.http://www.automation.siemens.com/mi...munizieren.htm
    mfg

    dietmar

    Nichts ist so beständig wie ein Provisorium.

  4. #4
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    Hallo und frohes neues Jahr ,

    es ist möglich mit einem PPI Netzwerk ein paar Byte zu übertragen.
    Mit einen Profibuskabel müssen einfach die beiden Schnittstellen verbunden werden. Die beiden CPU´s müssen unterschiedliche Adressen haben. Einzustellen in den Systemeinstellungen.

    Die eigentliche Funktion ist NETR und NETW (Aus Netz lesen und schreiben). Sie kann automatisch mit einen in der Software MicroWin vorhandenem Konfigurator projektiert werden.

    Einfach Adresse der CPU angeben, mit der kommuniziert werden soll, Datenbereich (Quelle u. Ziel) und Anzahl der zu übertragenen Bytes angeben und fertig.

    Die dann automatisch generierten Bausteine müssen noch aufgerufen werden.

    Die Funktion muß nur in einer CPU vorhanden sein. Die andere CPU bleibt unberührt.

    Viel erfolg
    Zitieren Zitieren PPI Netzwerk  

  5. #5
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    Hallo Leute,

    natürlich kann zwischen S7-200 Daten ausgetauscht werden. Hier mal ein paar Eckdaten:

    PPI-Netzwerk: max. 32 PPI-Master, insgesamt 126 Teilnehmer
    9600, 19200 oder 187,5kB Bitrate.

    In MicroWIn gibts dazu auch einen Assistenten, der alles recht einfach macht. Zu finden unter Operationsassitenten NETR/NETW.

    Alle Daten werden über den V-Speicher übertragen. D.h. Eingänge/Ausgänge usw. erst in den V-Speicher und dan übertragen.

    Viel Spass beim testen und ein gutes Neues.

    Gruss

    Helmut

  6. #6
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    Wie geht das technisch? Die 200er ist doch Slave am Bus. Und ein Slave darf nur was sagen, wenn er gefragt wird. Weiss jemand, was Siemens da gemacht hat? Was passiert wenn zusätzlich Master am Bus sind?
    Rainer Hönle
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  7. #7
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    Hallo,
    der CPU wird im SMB 30 (1. Schnittstelle) gesagt das das PPI Protokoll freigegeben wird, quasi der Masterbetrieb ( habe ich in meinem 1. Beitrag verschwiegen, weil das vom Assistenten erledigt wird). Die CPUén aus denen gelesen, bzw in die geschrieben wird bleiben unberüht. Quasi Slave modus aber halt auch PPI Protokoll. Von der Physik her halt RS485 - Token Ring.

    Das ganze funzt eigentlich sehr gut, man kann sogar auf einen Slave (ohne in Ihm nur eine Anweisung zu schreiben) mit PPI und im gleichen Netz mit einer 300er (Put + Get) drauf rumtrommeln. Mit MPI natürlich!
    Geändert von Jens15 (02.01.2007 um 19:40 Uhr) Grund: Bin alt!
    Zitieren Zitieren Ppi  

  8. #8
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    Wie weis ich nicht, aber es geht !
    Hat aber nichts mit Master oder Slave wie bei der S7-300 beim Profibus zu tun. Daher giebt es ja beim PPI den MULIMASTERBETRIEB !!! Dazu braucht man aber das USB-PPI Kabel, da es ansonsten sehr lange dauern kann.

    Ich denke jede CPU kann im PPI-Netz in Ihrem "Zeitfenster nach dem Tocken" machen was sie will. Grob gesagt... (RS485 ???)

    Ich nehme die 200er immer bei kleineren Projekten her.
    Mit dem Assistenten geht das sehr einfach.
    Einfach die entfernte Adresse eingeben.
    Lesen oder Schreiben auswählen.
    Wie viele Bytes und ab wann.
    Fertig.

    Bei der gegenüberliegenden CPU muß man gar nicht machen.

    Man kann dann noch den Takt und einen Fehler auslesen.
    Sehr einfach und bereits integriert.

  9. #9
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    Zitat Zitat von mr__mines Beitrag anzeigen
    Hat aber nichts mit Master oder Slave wie bei der S7-300 beim Profibus zu tun. Daher giebt es ja beim PPI den MULIMASTERBETRIEB !!!
    Der Multimasterbetrieb sagt nur aus, dass an einem PPI-Netz mehrere Master sein können. Also ein PG und z.B. ein TD. Wenn dies der Fall ist, dann muss der Zugriff der Master synchronisiert werden. D.h. über den Token wird der Zugriff erlaubt. Dieses Verhalten ist identisch mit MPI/PB. Im Singlemasterbetrieb ist ein Token absolut überflüssig da er nur an sich selbst weitergegeben werden könnte. Und das kann man auch gleich bleibenlassen.

    Dazu braucht man aber das USB-PPI Kabel, da es ansonsten sehr lange dauern kann.
    Der Datenaustausch zwischen den CPUs muss doch auch ohne dieses Kabel PC-SPS funktionieren, oder nicht?
    Rainer Hönle
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Jens15 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    der CPU wird im SMB 30 (1. Schnittstelle) gesagt das das PPI Protokoll freigegeben wird, quasi der Masterbetrieb ( habe ich in meinem 1. Beitrag verschwiegen, weil das vom Assistenten erledigt wird). Die CPUén aus denen gelesen, bzw in die geschrieben wird bleiben unberüht. Quasi Slave modus aber halt auch PPI Protokoll. Von der Physik her halt RS485 - Token Ring.

    Das ganze funzt eigentlich sehr gut, man kann sogar auf einen Slave (ohne in Ihm nur eine Anweisung zu schreiben) mit PPI und im gleichen Netz mit einer 300er (Put + Get) drauf rumtrommeln. Mit MPI natürlich!
    Ist diese CPU dann bei der Diagnosefunktion z.B. über 5611/5511/5512 immer noch als Slave am Bus?
    Rainer Hönle
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