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Thema: S5 135U - Bit gekippt?

  1. #1
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    Servus.
    Ich hab mal ne Frage:

    Heute morgen bekam ich einen Anruf, daß bei einer Transportanlage nichts gehen würde. Vorort war dann das AG auf Stop.
    Die Stacks durchgegangen und festgestellt, daß die CPU eine ungültige Anweisung in einem Baustein zu beanstanden hatte.
    Ich hab dann die Offline und Online Bausteine verglichen und festgestellt, daß sich eine Anweisung von einem Timer verändert hatte. Es sollte folgendes in dem Baustein stehen:

    U E 96.2
    L KT 10.0
    SE T 75

    Statt dessen stand in dem Online Baustein:

    U E 96.2
    NOP 1
    NOP 1
    SE T 75


    NOP 1 ist ja eigentlich nur ein Bildaufbau Befehl, für die S5 Software, oder?
    Kann es sein, daß die CPU ihre Programmierung selbstständig verändert hat, oder ist dies ehr ein Zeichen dafür, daß die CPU bald einen Abgang macht?

    Ich weiss auch nicht, ob vorher der Hauptschalter aus war. Fest steht nur, es war niemand an dem AG und hat die Programmierung verändert.
    Bei uns konnte es mir niemand erklären, vielleicht hat ja hier jemand eine Idee...

    MfG
    Borsti
    „Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“
    Douglas Adams
    Zitieren Zitieren S5 135U - Bit gekippt?  

  2. #2
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    Zitat Zitat von Borsti Beitrag anzeigen
    Bei uns konnte es mir niemand erklären, vielleicht hat ja hier jemand eine Idee...

    MfG
    Borsti
    Ich kipp auch schonmal ein Bit, warum nicht die 135U ?

    3 Möglichkeiten:

    - falscher Stand auf Eprom, das bei Spannungsausfall geladen wurde
    - Speicher geht langsam kaputt oder Zufallstreffer eines "Teilchens"
    - Indirekter Zugriff auf den Speicherbereich, kleiner Programmfehler kann oftmals große Wirkung haben... (Dann sollte das Problem aber regelmässig auftreten)

  3. #3
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    Beitrag

    Hallo,

    Zitat Zitat von Borsti
    NOP 1 ist ja eigentlich nur ein Bildaufbau Befehl, für die S5 Software, oder?
    Nein, es ist kein Bildaufbaubefehl im eigentlichen Sinne wie BLD 255 (Segmentende) oder BLD 130 (Umschaltung auf AWL-Darstellung oder so). Der Befehl heisst "Nulloperation, alle 16 Bit des Wortes werden mit log "1" aufgefüllt.
    Hat keine sinnvolle Verwendung.
    "NOP 0" wird verwendet, um in AWL nicht benutzte Parameter an z.B. Timern oder Zählern zu besetzen. Damit ist dann die Darstellung in FUP oder KOP (Schüttel) möglich, sofern dem nicht andere Hindernisse wie Klammerebenen, Schachtelungstiefe o.ä. im Wege stehen.
    Noch eine Frage : War das Programm auf einem EPROM oder im RAM gespeichert ???
    Ich habe es noch nie erlebt, dass sich der Inhalt eines RAM's verändert. Der geht kaputt und das AG in Stop. Begegnet sind mir schon manipulierte Befehlsregister (z.B. durch Induktionsspannung auf HF-Monitorkabel über einen CP), aber die AG's sind dann immer sauber in Stop gegangen. Obwohl, das Befehlregister liegt auch im RAM-Bereich der Speicherbaugruppe, oder ?? Sag ich mal so aus dem Gedächtnis, muss ich aber nochmal verifizieren.
    Dagegen habe ich schon EPROM's erlebt, die Ihren Inhalt verändert haben. Ist ja eigentlich nur eine popelige Diodenstrecke, die halt auch mal kaputt gehen kann.

    Gruss

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    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Bit oder Veltins gekippt ?  

  4. #4
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    also ich kann dazu sagen, das ich es in zwei 115u schon mal hatte (2 verschiedenen ag's).
    dort stand irgend ein blödsinn im ag den es als befehl gar nicht gibt. weiss nicht mehr genau was da stand.

    die cpu'en waren dann wegen 'nicht interpretierbarem befehl' im stop.
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

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  5. #5
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    Blinzeln

    Hallo Volker,

    Zitat Zitat von Volker
    die cpu'en waren dann wegen 'nicht interpretierbarem befehl' im stop.
    Hatte ich ja oben schon geschrieben, die sind dann jeweils sauber in Stop gegangen (jedenfalls solange der Fehler im RAM aufgetreten ist).

    Siehe hier :

    Zitat Zitat von Question_mark
    manipulierte Befehlsregister (z.B. durch Induktionsspannung auf HF-Monitorkabel über einen CP), aber die AG's sind dann immer sauber in Stop gegangen.
    Gruss

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
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    Zitieren Zitieren Wer hat das Bit gekippt ???  

  6. #6
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    ja, ok. wollte nur erwähnen, dass sowas passieren kann.
    bei mir steckte kein eprom im ag.

    nach urlöschen und neu übertragen war alles wieder ok.
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

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  7. #7
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    Danke erstmal.

    Also, die CPU hat kein EPROM, müsste somit alles im RAM liegen.
    Ausserdem, ist sie ja sauber in Stop gegangen, wie ich bereits erwähnte.
    Indirekte Adressierung kann ich auch ausschließen, da die CPU nur Schütze, Lichtschranken, ein paar Zylinder und ein paar Überschaltung bearbeitet.
    Das einzige was sein könnte ist, daß die IM, die mit einer 314 kommuniziert, was verbockt hat, aber auch das halte ich ehr für unwahrscheinlich.
    Aber, es ist gut zu hören, daß es bei anderen auch schoneinmal vorkam, mal sehen obs nochmal passiert...
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    Douglas Adams

  8. #8
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    Hallo,
    ich möchte mit meinem bescheidenen Hintergrundwissen auch etwas beisteuern. Vielleicht hilft es weiter:
    Die Befehlsfolge sah im Original so aus:
    L KT 10.0. Dieser Befehl hinterlegt folgenden Maschinencode im RAM (Zweiwort-Anweisung):
    30 02
    00 08
    Die beiden NOP1-Anweisungen belegen im RAM (jeweils Einwort-Anweisung):
    FF
    FF
    Wie diese F's dahin gekommen sind, weiss ich natürlich auch nicht. NOP1 ist aber ein "offizieller" Befehl in S5, also interpretierbar!
    Dass das AG in STOP gegangen ist, liegt wahrscheinlich an der nunmehr falschen Prüfsumme des RAM.
    (Ist nur mal so ein Gedanke)

  9. #9
    Avatar von Borsti
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    Ah gut, jetzt weiß ich wenigstens wie der MC5 (ist das doch, oder) Code bei den beiden Befehlen aussieht. Daher kam ich auf die Idee, daß ein Bit sich entschieden hat den Zustand zu wechseln, oder sowas, was aber wohl nicht der Fall war...
    Nun, die CPU ging ja auch in Stop, weil der SE Timer keinen gültigen Zeitwert geladen hatte...
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    Douglas Adams

  10. #10
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    Hallo nochmal,
    Der Befehl SE T 75 lädt als Zeitwert das, was er im Moment der Befehlsabarbeitung im Akku1 als Wert vorfindet und interpretiert das als Zeitwert. Da im Original ein Ladebefehl stand (mit einem gültigen Zeitwert) war auch alles i.O. Die NOP1-Anweisungen verändern den Akku-Inhalt nicht. Es kann also auch sein, dass im Moment der Abarbeitung des SE-Befehls etwas im Akku1 stand, was als Zeitwert nicht interpretierbar war. Ergo: Das AG ist nicht wegen der NOP1-Befehle in STOP gegangen sondern wegen des nicht ausführbaren SE-Befehls, weil dessen Zeitwert ungültig war. (Oder eben wegen der falschen Prüfsumme).
    Aber noch etwas: Stell dir mal vor, im Akku stünde zufällig eine Codierung, die als Zeitwert interpretierbar ist (sagen wir mal KT 999.3). Dann würdest du den Fehler erst bei Eintritt der Katastrophe bemerken. Das Siemens an so etwas nicht gedacht haben soll, kann ich mir nicht vorstellen. Für mich bleibt deshalb die Variante Prüfsumme die wahrscheinlichere Ursache!

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