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Thema: Scalieren von Analogwerten

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    kann mir vieleicht irgend jemand helfen?
    Ich habe einen Druckschalter mit Druck- und Unterdruckmodus.
    Den Analogausgang dieses Schalter geht auf den Analog Eingang
    an der SPS.
    Am Druckschalter ist es so 1-5V entsprechen -101.3-101.3kPA.
    Wie kann ich dies Scalieren das ich es mir richtig am Tp anzeigen
    lassen kann?
    Es ist eine S7 Cpu 315-2DP als Steuerung eingesetzt.

    Gruß
    Zitieren Zitieren Scalieren von Analogwerten  

  2. #2
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    Liefert der Druckschalter wirklich 1-5V (hab sowas noch nicht gesehen) oder liefert er 0-5V (glaub ich schon eher).
    Jetzt kommt es darauf an was deine Analogeingangskarte her gibt. Lässt die sich auf 0-5V einstellen?
    Bei einem 0-10V Spannungseingang würde ich es mit der FC105 so lösen:
    Code:
          L     PEW  300                    //Analogeingang 0-10V / Sensor 0-5V /0 - 13824 
          L     2                              //Multiplikator
          *I                                   //zum Anpassen an die FC105    
          T     LW     0                    //Angepasster Wert 0 - 27648
          CALL  FC   105
           IN     :=LW0
           HI_LIM :=1.013000e+002           //Wert am Ausgang "OUT" bei 5V
           LO_LIM :=-1.013000e+002          //Wert am Ausgang "OUT" bei 0V
           BIPOLAR:=FALSE
           RET_VAL:=LW2
           OUT    :=MD200                   //skalierter Wert -101,3 kPA bis 101,3 kPA
    Vielleicht hilft ja das auch noch weiter:
    http://www.sps-forum.de/showthread.php?t=585
    Geändert von OHGN (20.02.2007 um 17:50 Uhr)
    Neue Ideen begeistern jene am meisten, die auch mit den alten nichts anzufangen wussten.
    Karl Heinrich Waggerl (1897-1973)

  3. #3
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    hallo,
    jetzt kommt es auf die analogkarte an, gibt es da einen modus für 1-5v
    wenn ja, dann den fc105 scale, wenn nicht muß umgerechnet werden, je nach eingangsbereich.
    mfg

    dietmar

    Nichts ist so beständig wie ein Provisorium.

  4. #4
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    Hallo A.Ott,
    nochmal zur Klarstellung, wie ich dein Problem verstehe:
    1. Bei p=-101.3kPa liefert der Sensor +1V an die SPS
    2. Bei p=+101,3kPa liefert der Sensor +5V an die SPS
    3. Du verwendest eine Eingangskarte mit Messbereich +1 bis +5V.
    Dann lautet deine exakte Berechnungsformel für p in hPa:
    p=0,007327835*X-101,3.
    Diese Formel ist sehr ungünstig, deshalb wird sie umgewandelt in:
    p=(7,327835*X-101300)/1000
    Hierfür das Programm:

    Code:
    L PEW 20 // Analogwert einlesen
    ITD // wandeln in Realformat
    DTR
    L 7.327835e+00 // multiplizieren mit Faktor
    *R
    L 1.013000e+05 // subtrahieren Konstante
    -R
    L 1.000000e+03 // dividieren durch 1000
    /R
    RND // wandeln in DINT-Format
    T MW 20 // Ergebnis im DINT-Format
    Unter Nutzung des Übersteuerungsbereiches kannst du damit Druck erfassen von -137hPa bis +137hPa. Für diesen Zahlenbereich reicht damit ein Wort (MW20) für die Ausgabe völlig aus.
    Gruß eNDe

  5. #5
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    Zitat Zitat von eNDe Beitrag anzeigen
    Dann lautet deine exakte Berechnungsformel für p in hPa:
    p=0,007327835*X-101,3.
    Diese Formel ist sehr ungünstig, deshalb wird sie umgewandelt in:
    p=(7,327835*X-101300)/1000
    Wieso soll die erste Formel so ungünstig sein, dass sie umgewandelt werden muss? Es kommt bei beiden Formeln praktisch dasselbe heraus. Unterschiede gibt es beim Ergebnis im REAL-Format erst in der vierten Nachkommastelle. Es ist also egal, mit welcher Formel man rechnet.

    Code:
    p=0,007327835*X-101,3
     
    L     PEW  752                    // Analogwert einlesen
    ITD                               // wandeln in REAL-Format
    DTR   
    L     7.327835e-003               // multiplizieren mit Faktor
    *R    
    L     1.013000e+002               // subtrahieren Konstante
    -R    
    T     MD    34                    // Ergebnis im REAL-Format
    RND                               // wandeln in DINT-Format
    T     MW    22                    // Ergebnis im DINT-Format
    Code:
    p=(7,327835*X-101300)/1000
     
    L     PEW  752                    // Analogwert einlesen
    ITD                               // wandeln in REAL-Format
    DTR   
    L     7.327835e+000               // multiplizieren mit Faktor
    *R    
    L     1.013000e+005               // subtrahieren Konstante
    -R    
    L     1.000000e+003               // dividieren durch 1000
    /R    
    T     MD    30                    // Ergebnis in REAL-Format
    RND                               // wandeln in DINT-Format
    T     MW    20                    // Ergebnis im DINT-Format
    Gruß Kai

  6. #6
    A.Ott ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Kai Beitrag anzeigen
    Wieso soll die erste Formel so ungünstig sein, dass sie umgewandelt werden muss? Es kommt bei beiden Formeln praktisch dasselbe heraus. Unterschiede gibt es beim Ergebnis im REAL-Format erst in der vierten Nachkommastelle. Es ist also egal, mit welcher Formel man rechnet.

    Code:
    p=0,007327835*X-101,3
     
    L     PEW  752                    // Analogwert einlesen
    ITD                               // wandeln in REAL-Format
    DTR   
    L     7.327835e-003               // multiplizieren mit Faktor
    *R    
    L     1.013000e+002               // subtrahieren Konstante
    -R    
    T     MD    34                    // Ergebnis im REAL-Format
    RND                               // wandeln in DINT-Format
    T     MW    22                    // Ergebnis im DINT-Format
    Code:
    p=(7,327835*X-101300)/1000
     
    L     PEW  752                    // Analogwert einlesen
    ITD                               // wandeln in REAL-Format
    DTR   
    L     7.327835e+000               // multiplizieren mit Faktor
    *R    
    L     1.013000e+005               // subtrahieren Konstante
    -R    
    L     1.000000e+003               // dividieren durch 1000
    /R    
    T     MD    30                    // Ergebnis in REAL-Format
    RND                               // wandeln in DINT-Format
    T     MW    20                    // Ergebnis im DINT-Format
    Gruß Kai
    Hallo,
    die Analogkarte ist 0-10V. Woher ergibt sich der Faktor 0,007327835
    Gruß

  7. #7
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    Liefert der Druckschalter wirklich 1-5V (hab sowas noch nicht gesehen)
    Noch nie Keyence Sensoren benützt?

  8. #8
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    Hallo A.Ott,
    ich will dir gerne helfen, aber du musst mitmachen.
    Gib doch mal verbindlich an, welchen theoretischen Messbereich deine Analogkarte hat und welche praktischen Ergebnisse du mit deiner Anlage bekommst.
    Beispiel:
    Karte 0 bis 10V
    Bei p=-101,3hPa liefert der Sensor +1V bzw. Hex xxxx am PEW 752
    Bei p=+101,3hPa liefert der Sensor +5V bzw. Hex yyyy am PEW 752.
    Mit der Hex-Angabe ließe sich mit Sicherheit eine genauere Umwandlung erreichen.
    Gruß eNDe

  9. #9
    A.Ott ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Oberchefe Beitrag anzeigen
    Noch nie Keyence Sensoren benützt?
    Das ist ein Keyence Sensor!!!

  10. #10
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    Zitat Zitat von A.Ott Beitrag anzeigen
    Zitat:
    Zitat von Oberchefe
    Noch nie Keyence Sensoren benützt?

    Das ist ein Keyence Sensor!!!
    Damit war wohl eher ich gemeint.

    Die Aufgabe lässt sich recht einfach mit der FC105 aus der Siemensbibliothek lösen.
    Code:
     CALL  FC   105
     IN     :=PEW300
     HI_LIM :=3.545500e+002
     LO_LIM :=-1.519500e+002
     BIPOLAR:=FALSE
     RET_VAL:=LW0
     OUT    :=MD210
    Dein Sensor arbeitet mit 1-5V, das heißt du hast einen Bereich von 4 Volt den Du auswerten mußt.
    Bei einem Meßbereich des Sensors von -101,3 bis +101,3 ergibt sich also ein Wert von 50,65 kPA je Volt.
    Daraus ergibt sich ein theoretischer Mindestwert von -151,95 (wenn Dein Sensor bei 0V liegen würde) und ein theoretischer Maximalwert von 354,55(wenn Dein Sensor bei 10V liegen würde).
    Im obigen Beispiel ist die FC105 entsprechend scaliert und liefert für den Bereich von 1-5V am Ausgang "OUT" die entsprechenden Druckwerte im REAL- Format.
    Geändert von OHGN (21.02.2007 um 11:13 Uhr) Grund: Schreibfehler
    Neue Ideen begeistern jene am meisten, die auch mit den alten nichts anzufangen wussten.
    Karl Heinrich Waggerl (1897-1973)

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