Hallo,

wir haben bei uns Anlagen verschiedener Maschinenbaufirmen.
Bis auf eine Firma nutzen alle für die Referenzfahrt eine definierte Drehrichtung.

Bsp. 1: (so machen es 99 % der Masch.bau- firmen):
Es existiert z.b. ein Ini (oder Lichtschranke mit Sender/ Empfänger).
Es wird nach Ausfall der Versorgungsspannung des FU (Positionierregler oder Kurvenscheibe) automatisch (bei Automatik = EIN)oder nach Anwählen im Menü die Referenzfahrt durchgeführt.
Es wird, egal aus welcher Richtung, der Ini angefahren, dann in "Referenzier"- Geschwindigkeit (die ist eben sehr langsam) geschaltet. Von da an wird immer in eine Richtung zu einem Endschalter gefahren, die Drehrichtung geändert und wieder zurück zum Ini. Ich erhalte also ab dem Endschalter bis zum Ini (pos. Flanke) immer die selben Geberimpulse.

Bsp.2: (so macht es eine Firma, funktioniert aber auch perfekt)
Sie wertet das 0- Signal vom Motorrückführsystem aus. A- Kanal, B- Kanal ist für die Pos. und es gibt an einer bestimmten Stelle noch ein 0-Signal.
Es ist fast unerheblich, wie der Geber eingebaut wird. Das 0- Signal muß nur in dem zu fahrenden Bereich liegen.
Dieses System wird bei einer Automat. Material- Entsorgung (man kann es sich wie einen Kran mit definierten Schwenkbereich zwischen 2 Anlagen vorstellen) verwendet.
Diese Firma verwendet noch ein 2. System: Es wird immer an einer Stelle (Startpos.) referenziert. Dazu wird auf einen Endschalter gefahren.
Dieses System wird zum "Beschicken" der Anlagen verwendet. Die Startpos. ist dort, wo der Gabelstapler das Material auflegt und der Greifer der Maschine übernimmt.

Egal, welches Prinzip verwendet wird... alle Systeme müssen "unterwegs" mehrere Positionen anfahren. Es ist also nicht "nur" eine Fahrt von A nach B.