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Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Schrittkette in Step 5

  1. #1
    Rollex Gast

    Standard


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    Zitat Zitat von Zottel
    Die Sprachen FUP und KOP sollten Leuten mit einem bestimmten Vorwissen den Zugang zu SPS erleichtern.
    FUP bildet in etwa logische Elemente nach, wie sie in ICs der TTL und CMOS Logikfamlien verwendet werden.
    KOP bildet Schützsteuerungen nach.
    Mit "BASIC" meinst Du sicher "structured text" (strukturierter Text?, ST). Dieser Sprache bildet algorithmische Abläufe besoders gut nach. Sie ist höheren Programmiersprachen, vor allem PASCAL, ähnlich.
    AWL ist am nächsten an der Maschinensprache der CPU. Daher kann man die kürzesten Programme in AWL schreiben. Zeitverhalten ist dabei selten ausschlaggebend. Die meisten Programme, die ich gesehen habe, waren entweder in AWL oder einer Mischung von FUP und AWL geschrieben.
    hallo zottel

    gibt es bei s7 eigentlich noch den strukturierten text oder die ablaufsprache??? ich kenn das nur von der s5.

    ich versuche mir grade in awl ne schrittkette aus merkern aufzubauen. aber leider funktioniert das nicht so wie ich will.

    kannst du mal einige ideen geben?

    danke

    rollex
    Zitieren Zitieren Gelöst: Re: Mit welcher Sprache??  

  2. "Hier mal eine ganz einfache Merkerschrittkette als AWL-Quelle:

    Code:
    FUNCTION FC 38 : VOID
    TITLE =Schrittketten
    AUTHOR : Ralle
    VERSION : 1.0
    
    BEGIN
    NETWORK
    TITLE =Ende Schrittkette
    
          U     M     31.6; 
          =     M     31.7; //Endemerker (kann auch gesetzt und später rückgesetzt werden)
          R     M     31.6; //Schritt 7
          R     M     31.0; //Laufmerker
    NETWORK
    TITLE =Leerschritt
    
          U     M     31.5; 
          S     M     31.6; //Schritt 7
          R     M     31.5; //Schritt 6
    NETWORK
    TITLE =Schritt 5 - T33 läuft 3 Sek., dann weiter
    
          U     M     31.4; 
          L     S5T#3S; 
          SA    T     33; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     33; 
          S     M     31.5; //Schritt 6
          R     M     31.4; //Schritt 5
    NETWORK
    TITLE =Schritt 4 - T32 läuft 6 Sek., dann weiter
    
          U     M     31.3;
          L     S5T#6S; 
          SA    T     32; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     32;  
          S     M     31.4; //Schritt 5
          R     M     31.3; //Schritt 4
    NETWORK
    TITLE = Schritt 3 - Warten, auf Starttaster
    
          U     M     31.2; 
          U     E      1.0;    
          S     M     31.3; //Schritt 4
          R     M     31.2; //Schritt 3
    NETWORK
    TITLE =Schritt 2 - T31 läuft 3 Sek., dann weiter
          U     M     31.1; 
          L     S5T#3S; 
          SA    T     31; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     31; 
          S     M     31.2; //Schritt 3
          R     M     31.1; //Schritt 2 
    NETWORK
    TITLE =Schritt 1 - T30 läuft 6 Sek., dann weiter 
          U     M     31.1; 
          L     S5T#6S; 
          SA    T     30; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     30; 
          S     M     31.2; //Schritt 2
          R     M     31.1; //Schritt 1
    NETWORK
    TITLE = Start Schrittkette 
    //E1.0 startet Schrittkette
          U     E      1.0; 
          UN    M     31.7; //Endemerker
          UN    M     31.0; 
          S     M     31.0; //Laufmerker
          S     M     31.1; //Schritt 1
    END_FUNCTION
    Die Schrittkette beginnt im letzten Netzwerk. Dadurch liegt zwischen jedem Schritt mindestens 1 Zyklus und die Kette "rauscht" nicht gleich durch, falls alle Bedingungen erfüllt sind. Mit den Schrittkettenmerkern kannst du dann die gewünschten Aktionen einleiten.
    Diese Merkerschrittketten sind aber nur für kleine Sachen gut, für umfangreiche Schrittketten nutze ich Sprungverteiler und einen eigenen Schrittketten-FB (Step7).

    Gruß Ralle"


  3. #2
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    hab das getrennt, hatte absolut nix mit dem anderen thema zu tun!
    lest euch bitte die forenbeschreibungen durch, dann gibts hier kein so ein chaos...

    was genau willst du? drück dich bitte etwas verständlicher aus, gedankenlesen kann hier keiner...

  4. #3
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    Hier mal eine ganz einfache Merkerschrittkette als AWL-Quelle:

    Code:
    FUNCTION FC 38 : VOID
    TITLE =Schrittketten
    AUTHOR : Ralle
    VERSION : 1.0
    
    BEGIN
    NETWORK
    TITLE =Ende Schrittkette
    
          U     M     31.6; 
          =     M     31.7; //Endemerker (kann auch gesetzt und später rückgesetzt werden)
          R     M     31.6; //Schritt 7
          R     M     31.0; //Laufmerker
    NETWORK
    TITLE =Leerschritt
    
          U     M     31.5; 
          S     M     31.6; //Schritt 7
          R     M     31.5; //Schritt 6
    NETWORK
    TITLE =Schritt 5 - T33 läuft 3 Sek., dann weiter
    
          U     M     31.4; 
          L     S5T#3S; 
          SA    T     33; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     33; 
          S     M     31.5; //Schritt 6
          R     M     31.4; //Schritt 5
    NETWORK
    TITLE =Schritt 4 - T32 läuft 6 Sek., dann weiter
    
          U     M     31.3;
          L     S5T#6S; 
          SA    T     32; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     32;  
          S     M     31.4; //Schritt 5
          R     M     31.3; //Schritt 4
    NETWORK
    TITLE = Schritt 3 - Warten, auf Starttaster
    
          U     M     31.2; 
          U     E      1.0;    
          S     M     31.3; //Schritt 4
          R     M     31.2; //Schritt 3
    NETWORK
    TITLE =Schritt 2 - T31 läuft 3 Sek., dann weiter
          U     M     31.1; 
          L     S5T#3S; 
          SA    T     31; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     31; 
          S     M     31.2; //Schritt 3
          R     M     31.1; //Schritt 2 
    NETWORK
    TITLE =Schritt 1 - T30 läuft 6 Sek., dann weiter 
          U     M     31.1; 
          L     S5T#6S; 
          SA    T     30; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          NOP   0; 
          U     T     30; 
          S     M     31.2; //Schritt 2
          R     M     31.1; //Schritt 1
    NETWORK
    TITLE = Start Schrittkette 
    //E1.0 startet Schrittkette
          U     E      1.0; 
          UN    M     31.7; //Endemerker
          UN    M     31.0; 
          S     M     31.0; //Laufmerker
          S     M     31.1; //Schritt 1
    END_FUNCTION
    Die Schrittkette beginnt im letzten Netzwerk. Dadurch liegt zwischen jedem Schritt mindestens 1 Zyklus und die Kette "rauscht" nicht gleich durch, falls alle Bedingungen erfüllt sind. Mit den Schrittkettenmerkern kannst du dann die gewünschten Aktionen einleiten.
    Diese Merkerschrittketten sind aber nur für kleine Sachen gut, für umfangreiche Schrittketten nutze ich Sprungverteiler und einen eigenen Schrittketten-FB (Step7).

    Gruß Ralle

  5. #4
    Rollex Gast

    Standard

    Sorry erstmal an Markus. War so froh das ich endlich Hilfe gefunden habe, dass ich wohl ne falsche Taste gedrückt habe. Obs den Strukturierten Text oder die Ablaufsprache in S7 gibt, würde mich trotzdem noch interessieren.

    Danke an Ralle für den Tipp. Werd ich gleich mal ausprobieren.

    Ich meld mich wieder.

  6. #5
    Registriert seit
    21.05.2004
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    Danke
    31
    Erhielt 16 Danke für 8 Beiträge

    Standard

    Hallo Rollex,

    Schau HIER

    S7-SCL
    S7-GRAPH
    S7-HIGRAPH

    Kurt

  7. #6
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    @rollex
    wenn nur alle so einsichtig wären wie du...

    ja es gibt für s7 natürlich die awl (anweisungsliste) und scl (strukturierter text)

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