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Thema: Normierung eines Messbereiches

  1. #31
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    Hallo,

    um es auch Dir, Onkel Dagobert, oder wie du dich nennst (Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen... ), klar zu machen, folgende Beispiele aus der PRAXIS:

    Regler 1 (reiner P-Regler mit FB41):
    Sollwert: 1 mbar
    Istwert: 0,5 mbar
    Gain: 1
    ausgegebener Stellwert: 0,5 %

    Regler 2 (reiner P-Regler mit FB41):
    Sollwert: 40000 m³/h
    Istwert: 20000 m³/h
    Gain: 1
    ausgegebener Stellwert: 100 %

    Was fällt auf?
    Obwohl jeweils der Sollwert um die Hälfte erreicht worden ist, werden die Stellwerte doch wohl höchst unterschiedliche Erfolge erzielen, oder???

    Freundliche Grüße
    Flinn
    Zitieren Zitieren Beispiele  

  2. #32
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    @Flinn
    Womit wir auch hier wieder beim Thema 50W Heizung oder 2kW Heizung im Eimer Wasser sind,
    vielleicht ist bei deinem ersten Regler die 2kW Heizung, da reichen 0,5% und bei deinem 2. Beispiel die 50W Heizung,
    da braucht der halt einfach, auch wenn der Sollwert schon zu 50% erreicht ist noch 100% Heizleistung.

    Also um eine Anpassung wenigstens des P-Faktors wirst du wohl bei keiner Regelstrecke rumkommen,
    egal wie viele Erfahrungswerte du hast, und einen Regler so zu initialisieren das er keinen "größeren" Schaden anrichten kann,
    dürfte allgemein auch kein Problem sein, egal wie man den Eingang normiert.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #33
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    Zitat Zitat von Flinn Beitrag anzeigen
    Sollwert: 40000 m³/h
    Istwert: 20000 m³/h
    Gain: 1
    ausgegebener Stellwert: 100 %
    Hallo,
    wenn die Reglereingänge schon nicht angepaßt werden, muß mindestens am Reglerausgang angepaßt werden, wenn dort der Stellwert in % erwartet wird.
    mfG Werner
    Hoch lebe die Suchfunktion!
    Zitieren Zitieren Vollautomatische Prozentrechnung  

  4. #34
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    Zitat Zitat von Werner54 Beitrag anzeigen
    Wenn Reglerein- und Ausgang verschiedene Bereiche haben, funktioniert die Verstärkung GAIN anders als im Bilderbuch und müsste angepaßt werden (unpraktisch, aber nicht unmöglich).
    Zitat Zitat von Werner54 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wenn die Reglereingänge schon nicht angepaßt werden, muß mindestens am Reglerausgang angepaßt werden, wenn dort der Stellwert in % erwartet wird.

    100% - Zustimmung.

    Gruß
    Flinn

  5. #35
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    Hallo Flinn.

    Zitat Zitat von Flinn Beitrag anzeigen
    ...
    Regler 1 (reiner P-Regler mit FB41):
    Sollwert: 1 mbar
    Istwert: 0,5 mbar
    Gain: 1
    ausgegebener Stellwert: 0,5 %

    Regler 2 (reiner P-Regler mit FB41):
    Sollwert: 40000 m³/h
    Istwert: 20000 m³/h
    Gain: 1
    ausgegebener Stellwert: 100 %

    Was fällt auf?...
    Mir fällt auf, dass die Regler vermutlich noch nicht optimiert worden sind .

    Wichtig ist letztenendes, und da sind wir uns wohl auch einig, dass Soll- und Istwert an der Vergleichsstelle in derselben Einheit vorliegen müssen. Wem es in % lieber ist, der soll meinetwegen in % regeln.


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Onkel Dagobert für den nützlichen Beitrag:

    borromeus (02.08.2007)

  7. #36
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    10 Zeichen.....

  8. #37
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    ...Das bedeutet aber nicht dass ich es gut finde. In der Praxis ist es eher verwirrend . Ein kurzes Beispiel noch dazu, dann bin ich ruhig, versprochen!

    Zwei einfache Heizkreise einer Warmwasserheizung kann sich jeder vorstellen. Beide sind gleich aufgebaut, bis auf den Fühler. Ein Heizkreis hat einen Temperaturfühler von 0..100°C. Bei dem zweiten Kreis nehmen wir mal einen Messbereich von 0..200°C an. Wenn beide Bereiche auf 0..100% normiert werden, dann hat man nach der Optimierung bei einem Heizkreis eine Reglerverstärkung von angenommen 5, bei dem anderen eine von 2,5. Verwendet man hingegen die Temperaturwerte an der Vergleichstelle, ist alles im Lot und die Reglerparameter sind identisch.

    Welche Variante nun praxistauglich ist und welche nicht, bedarf meinerseits keiner weiteren Diskussion.


    Gruß, Onkel
    Geändert von Onkel Dagobert (02.08.2007 um 20:00 Uhr)
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford
    Zitieren Zitieren Wem es in % lieber ist, der soll meinetwegen in % regeln.  

  9. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Onkel Dagobert für den nützlichen Beitrag:

    Werner54 (03.08.2007),zotos (02.08.2007)

  10. #38
    viech ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo an alle!

    Onkel Dagobert hat recht genau das habe ich von Anfang an nicht verstanden. Wenn ich zwei Fühler mit verschiedenen Messbereichen habe und die auf 0-100% Normiere bekomme ich nach der Optimierung der selben Strecke verschiedene Parameter herraus.Deswegen ist es sicher besser den Pysykalischen wert aufzuschalten da dieser eindeutig ist.Und der Regler sowiso bei jeder Strecke andere Parameter brauch das wurde mier jetzt klar.Bin halt a bissl langsam,sorry

    Nur noch eine Frage an den Onkel
    Ist beim FB41 dan LMN_HLM und LMN_LLM praktisch nur dazu da die stellgrösse zu begrenzen auf die eingestellten werte? Und kann ich den ausgang dann über PV_FAC(faktor stellgrösse) und PV_Off(offset stellgrösse) Normieren,muss ich dass? und was für bereiche wählt man dann? auch denn
    max Messbereich der Fühler?
    Ich hoffe ich nerve nicht und bitte um deine Meinung

    MFG
    Christoph
    Zitieren Zitieren mier dämerts so langsam  

  11. #39
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    Hallo Christoph,

    Zitat Zitat von viech Beitrag anzeigen
    ..Bin halt a bissl langsam,sorry..
    Es liegt nicht an dir. Es ist halt nicht einfach, es verständlich zu erklären. Welch unterschiedliche Meinungen zum Thema existieren haben wir ja an der Diskussion gesehen. Man kann sich da schon sehr leicht täuschen.


    LMN_HLM und LMN_LLM begrenzen das berechnete Signal.

    LMN_HLM
    LMN_LLM
    MAN
    I_ITLVAL
    DISV

    müssen in derselben Einheit angegeben werden. Diese Einheit hat mit der physikalischen Größe am Eingang nichts zu tun. Im Normalfall begrenzt man auf 0..100%. Auf -100..+100% könnte man begrenzen, wenn man z.Bsp. Heizen und Kühlen muss.

    Über PV_FAC und PV_OFF kann man den Ausgang normieren. Das ist dann sinnvoll, wenn man eine Kaskadenregelung hat. Durch diese Normierung setzt man die 0..100% in eine physikalische Größe um (Bsp. 0..100% --> 16..24°C). Diese physikalische Größe dient dann dem Folgeregler als Sollwert.


    Gruß, Onkel

    Nachtrag:
    Wenn man sich das Zitat aus dem Siemens-Handbuch im Beitrag Nr.30 mal aufmerksam zu Gemüte führt, wird man feststellen dass dort im Wesentlichen nichts anderes steht.
    Geändert von Onkel Dagobert (02.08.2007 um 22:53 Uhr)
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    Henry Ford

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