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Thema: Normierung eines Messbereiches

  1. #1
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    Hallo!

    Ich habe einen Regler SFB41 im Programm.Muss einen Vorlauf einer Heizung auf Konstanter Temperatur halten. Fühler ist PT100. Muss ich den eingang des PT100 in 0-100 für den Reglereingang Normieren?oder kann ich in direkt auf den PEW Eingang für den istwert des Reglers Schalten?
    Auf was beziehen sich die 0-100 am istwerteingang des Reglers? Denn wenn ich eine Sonde mit Messbereich Z.B 0-100°C habe oder eine Sonde Z.B mit -40-200°C wird der Messbereich ja immer auf die+-10V
    oder 0-20mA aufgeteilt.Nur wenn ich den Wert Skaliere in 0-100 so ergeben sich bei verschiedenen Messbereichen verchiedene werte in 0-100
    ausgedrükt.So sind beim Fühler (0-100°C) Z.B 10°C 10.0% und beim Fühler (-40-200°C) 20.83%. Muss ich das am Regler abgleichen und auf was beziehe ich dann meine 0-100% ? Kann mier da jemand weiterhelfen?
    Ich danke im vorraus
    Christoph
    Zitieren Zitieren Normierung eines Messbereiches  

  2. #2
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    Gerade bei einem PT100 würde ich den Messbereich normieren...
    es macht ja einen Unterschied ob du zwisch 0 und 20 Grad oder 0 und 1000 Grad regeln willst.
    Also: alles auf Proezent normieren und es klappt wunderbar.

  3. #3
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    Also auf deutsch: denk nach was ist Dein Sollwertbereich.
    Das ist dann auch Dein Istwertbereich .
    ....
    und den musst Du skalieren...

  4. #4
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    Hallo Christoph,

    Sollwert und Istwert müssen in derselben Einheit angegeben werden. Das kann ein Prozentwert oder in eine beliebige physikalischen Einheit sein, je nach dem was man regelt. In deinem Fall wäre das die Temperatur in °C. Es wäre unsinnig, Temperaturbereiche in % zu normieren.


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  5. #5
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    Hallo Christoph,

    Sollwert und Istwert müssen in derselben Einheit angegeben werden. Das kann ein Prozentwert oder in eine beliebige physikalischen Einheit sein, je nach dem was man regelt. In deinem Fall wäre das die Temperatur in °C. Es wäre unsinnig, Temperaturbereiche in % zu normieren.


    Gruß, Onkel
    Lieber Onkel:

    das mit der gleichen Einheit steht in der FB41-Hilfe auch, ich frage mich aber seit Jahren wie es funktioniert.
    Bitte erkläre mir wie sich eine Stellgrösse y bei einem zB P-Regler mit K=1
    bei einer Xw-Abweichung von 5°C errechnet.
    Da kann ja nur 5 herauskommen, oder? Aber wenn der Messbereich 0-1000 Grad ist, wäre eine Stellgrösse von 5% unsinnig. Das hiesse dann, dass ich das y erst recht wieder umrechnen müsste in Abhängigkeit des Messbereiches.

  6. #6
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    Ich bin zwar jetzt nicht der Guru in Regelungstechnik,
    aber letzten Endes interessiert den Regler intern ja nur die
    Reglerabweichung, wie der Bereich des Soll/Istwertes ist,
    ist dem Regler ja im Grunde egal.

    Aber aus Mathematischen Gründen kann man eine Abweichung nur aus gleichen Einheiten berechnen,
    eine Rechnung von 500°C - 50°F macht ja keinen Sinn, weil die Einheit total unterschiedlich ist.

    Den Rest, also sprich die Ausgangsgröße beeinflusst du ja dann mit Reglerparametern, also kp, ti, td.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  7. #7
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar jetzt nicht der Guru in Regelungstechnik,
    aber letzten Endes interessiert den Regler intern ja nur die
    Reglerabweichung, wie der Bereich des Soll/Istwertes ist,
    ist dem Regler ja im Grunde egal.

    Aber aus Mathematischen Gründen kann man eine Abweichung nur aus gleichen Einheiten berechnen,
    eine Rechnung von 500°C - 50°F macht ja keinen Sinn, weil die Einheit total unterschiedlich ist.

    Den Rest, also sprich die Ausgangsgröße beeinflusst du ja dann mit Reglerparametern, also kp, ti, td.

    Mfg
    Manuel
    Na eben nicht, irgendwo muss doch eine Normierung sein!
    Welche Stellgrösse in % ergibt eine Regelaweichung von 5°C, bei K=1 (siehe oben)?

  8. #8
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    Lieber borromeus,

    angenommen, wir haben wie in deinem Beispiel eine Regelabweichung von 5 Kelvin und eine Verstärkung von 1. Dann ergibt sich eine Stellgröße von 5. Vorausgesetzt, LMN_LLM und LMN_HLM normieren den Ausgang LMN auf 0..100. Ob diese Stellgröße sinnvoll ist oder nicht, hängt nicht von dem Messbereich ab, sondern einzig und allein von der Regelstrecke. Ist dieser Wert zu hoch oder zu gering, so kann man ihn über GAIN beeinflussen und somit an die Regelstrecke anpassen. Der Reglerausgang muss ein Stellglied ganz allgemein zwischen Min und Max ansteuern, egal wie er normiert ist.

    Bei anderen Reglern gibt es statt der Reglerverstärkung einen Proportionalbeiwert. Liegt vielleicht hier ein Missverständnis vor?


    Gruß, Onkel
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    Henry Ford

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Onkel Dagobert für den nützlichen Beitrag:

    borromeus (28.07.2007)

  10. #9
    viech ist offline Neuer Benutzer
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    Ich bedanke mich für eure Antworten aber ganz verstanden hab ich es trozdem nicht. Angenommen ich erfasse den istwert einmal mit einem fühler dessen Messbereich von 0-100°C liegt und einmal wo der messbereich zwischen 0-1000°C liegt,beide fühler geben ein 0-10V signial aus. Verwende ich den ersten fühler so ergibt er in der sps immer 0-27648
    Einheiten und das normiert auf 0-100%.1°C entspricht dann dem normierten wert 1 und 2°C dem wert 2 usw. Verwende ich den zweiten fühler so enspriecht jetzt aber 1°C nurmer 0.1 nach der normierung da er ja einen viel grösseren messbereich deckt.Somiet verchiebt sich auch die regeldifrenz um eine komastelle nach links. Und somit arbeitet der regler mit dem ersten fühler anders als der mit dem zweiten fühler bei gleichen einstellungen der parameter da somit auch verstärkung um eine komastelle
    verschoben wird.
    Muss ich jetzt den Istert anpassen mittels verstärkung und ähnlichen oder wird der Regleraussgang angepasst. Oder muss ich die analogen eingangswerte in temperaturen umwandeln indiesem fall 0-100° 0-1000° und die auf den istwert eingang geben ,kann man da werte die grösser als 100 sind aufschalten?
    Zitieren Zitieren Danke an euch alle  

  11. #10
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    Ob diese Stellgröße sinnvoll ist oder nicht, hängt nicht von dem Messbereich ab, sondern einzig und allein von der Regelstrecke.

    Liegt vielleicht hier ein Missverständnis vor?
    Ich denke nicht, dass das so stimmt!
    Die Reglerparameter sind es, die in Abhängigkeit der Regelstrecke das Stellverhalten eindeutig berechnen, unabhängig vom Messbereich....

    Durchlfussregler
    Kp=2
    Tn=20sec

    auf der ganzen Welt werden sich nun Regler mit diesen Parametern gleich verhalten- wenn y als 0...100% auf das Stellorgan geschaltet wird muss korrekterweise auch der Eingang 0...100% sein.

    Gedanke 1:
    Niveaumessung 0...6m WS sind 0...100%
    Wenn ich dem Regler Sollwert 50% aufschalte und Istwert 40% habe, ergibt sich ein bestimmtes y.
    Schalte ich demselben Regler SW 3m WS und habe IW 2,4m WS ergibt sich ein anderes y.... und das kann ja wohl nicht sein.

    Gedanke 2:
    bei einem Hardwareregler sieht ja auch jeder ein dass der externe SW 4...20mA und der Istwert 4...20mA irgendeinem Messbereich entspricht (zb 0-50m³/h).... dies ist dem Regler aber wurscht, der rechnet sowieso nur in % eben 4mA=0% und 20mA =100%.

    Doch ein Missverständnis?!

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