Die Zuordnung von M-Funktion mit erweiterter Adresse und zu setzendem Bit in der Signalliste wird in der Dekodierliste festgelegt.
Also wir sollten erstmal zwischen normalen und erweiterten M-Funktionen unterscheiden.

Normale M-Funktion:
Sind M-Funktionen wie M7, M8, M9 usw.

Erweiterte M-Funtkionen:
Sind M-Funktionen wie M3=2 oder M7=2 usw.
(Wobei M3=x/M4=x wiederum ein Sonderfall ist)

Bei den normalen werde diese im Kanal-DB ab DBX194.0 (99 Stück) als dynamische ausgegeben. Die Erweiterten werden am FB1 (ListMDecGrp)Parametriert welche und wieviele ausgegeben bzw. decodiert werden sollen. Diese kommen dann im DB76 raus. Hier warte die NC bis das Bit quittiert wurde (Einlesesperre). Die Decodierliste steht im DB75. Dann gibt es noch die Erweiterten M-Funktionsadressen (DInt) welche ebenfalls in Kanal DB raus kommen (Kanal DB DBB68 - DBB97).


Aber doppelt gemoppelt hält bestimmt besser
Das ist ser schlecht bei der 840D.
Entweder man verwaltet kpl. die Einlesesperen selber oder man nutzt den FC10. Beides ist eigentlich sehr schlecht, da FC10 meist am Ende des PLC-Programms aufgerufen wird und die Kanalnahtstelle beschreibt und somit Händisch programmierte Sperren (Vorschub, Einlese usw.) überschreibt!

Somit sollte dann alles über den DB2 gefahren werden. Dieser wird vom FC10 ausgewertet und die entsprechenden Signale gesetzt (Sperren, Alarme und Meldungen).

Es gibt z.B. einige Funktionen die durch DIN gegeben sind. Somit ist es erstmal einfach bzw. notwendig die normalen M-Funktionen zu nutzen und für Sonderanwendungen auf die Erweiterten zurück zu greifen.

Sicherlcih gibt es Fälle bei denen auf die Erweiterten M-Funktionen (>100) ausgewichen werden muss.