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Thema: Belastung eines PB-Stranges

  1. #1
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    Hallo zusammen

    Ich muss noch mal eine Frage zum Profibus stellen, auch nach ausgiebiger Nutzung der Hilfe-Funktion, bekam ich keine befriedigente Antwort.

    Ist ein Profibusstrang an dem 115 Slaves hängen und über den etwa 3000 Bytes Nutzdaten ausgetauscht werden, noch sinnvoll zu betreiben? Der Bus soll mit 1,5 MB betrieben werden.
    Ich habe mal versucht die minimale Bustaktzeit zu kalkulieren und kam dabei auf etwa 41ms. Was passiert wenn die CPU Zykluszeit unter diesem Wert liegen sollte? Die CPU ist eine 416-2DP. Unter den Slaves befinden sich 5 zeitkritische Bosch-Schraubersteuerungen die jeweils 255 Bytes E/A austauschen. Des Weiteren sind 6 DP/DP-Koppler vorhanden, die die Verbindung zu untergeordneten Steuerungen herstellen sollen.

    Zur CPU ist noch zu sagen, das sie zwei Stränge hat, wobei der zweite Strang ausschließlich HMI´s bedienen soll (2*PP012; 16*MP277) = Kundenvorgabe!


    Lothar
    Zitieren Zitieren Belastung eines PB-Stranges  

  2. #2
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    im "Prinzip" wird das funktionieren (wir haben auch Kunden, die DP-Stränge mit mehr als 100 Slaves betreiben).
    Allerdings bekommst du natürlich sehr schlechte Reaktionszeiten auf dem Bus ( 41 ms Busumlaufzeit sind schon sehr viel ).
    Die kürzere CPU-Zykluszeit könnte zu folgendem Problem führen (das haben wir öfters bei Kunden, die auf schnelle Speed7-CPUs umrüsten):
    viele Anwendungen setzen Steuerbits nur für 1 Zyklus (über eine Flankengenerierung) und gehen dann stillschweigend davon aus, daß das auch auf dem Antrieb ankommen wird. Wenn aber der PB-Zyklus langsamer ist, kommt es vor, daß im nächsten SPS-Zyklus das Bit bereits wieder zurückgesetzt wird, bevor es im DP-Zyklus übertragen ist. Wenn das ausgerechnet das Stop-Bit war, kann es schon mal weh tun

  3. #3
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    Zitat Zitat von Pilami Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Ich muss noch mal eine Frage zum Profibus stellen, auch nach ausgiebiger Nutzung der Hilfe-Funktion, bekam ich keine befriedigente Antwort.

    Ist ein Profibusstrang an dem 115 Slaves hängen und über den etwa 3000 Bytes Nutzdaten ausgetauscht werden, noch sinnvoll zu betreiben? Der Bus soll mit 1,5 MB betrieben werden.
    Ich habe mal versucht die minimale Bustaktzeit zu kalkulieren und kam dabei auf etwa 41ms. Was passiert wenn die CPU Zykluszeit unter diesem Wert liegen sollte? Die CPU ist eine 416-2DP. Unter den Slaves befinden sich 5 zeitkritische Bosch-Schraubersteuerungen die jeweils 255 Bytes E/A austauschen. Des Weiteren sind 6 DP/DP-Koppler vorhanden, die die Verbindung zu untergeordneten Steuerungen herstellen sollen.

    Zur CPU ist noch zu sagen, das sie zwei Stränge hat, wobei der zweite Strang ausschließlich HMI´s bedienen soll (2*PP012; 16*MP277) = Kundenvorgabe!


    Lothar
    Hallo Lothar,

    die typische Token - Umlaufzeit kannst du auch in der HW-Konfig nachsehen.

    41 ms wären wirklich etwas heftig, wie vipianer schon schrieb.

    Wenn die SPS zur Automatisierung dient, und nicht z.B. als Datenkonzentrator, würde ich davon abraten, speziell wenn schnelle
    Bewegungen gefahren werden sollen.

    Vielleicht kanns du ja auch auf 12MBaud fahren, allerdings ist dann die mögliche Busleitungslänge kleiner (50m anstelle 200m)

    CU

    Jürgen.
    Geändert von IBN-Service (30.09.2007 um 12:33 Uhr)

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  4. #4
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    Ich würde mal darüber nachdenken, die Schrauber und evtl. einige andere Slaves an einem zweiten Profibusstrang zu betreiben.
    Gruß
    Ralle

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  5. #5
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    Da muss ich Ralle Recht geben.
    Ich wurde auch, wenn es irgend möglich ist, die Slaves sinnvoll splitten.
    MFG
    Bitverbieger

    Gelingt Dir etwas auf Anhieb, so lass Dir Deine Verblüffung nicht anmerken.

  6. #6
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    Hallo zusammen

    Danke erstmal für die Antworten.
    Wir stellen gerade Überlegungen an, die Schraubersteuerungen in den zweiten Strang zu den HMI´s zu legen. Problem dabei ist aber, dass sich die Kabellängen erhöhen würden, so dass eventuell zusätzliche (Diagnose)-Repeater nötig wären. Außerdem würde diese Vorgehensweise mit dem Pflichtenheft kollidieren, das wir bekommen haben. Zusätzliche Diagnoserepeater würden aber auch zusätzliche Adressen belegen, die uns aber langsam ausgehen.

    Lothar

    Welche Vorgehensweise wäre den überhaupt sinnvoll, wenn wir mehr als 126 Teilnehmer bekommen würden? Eine zusätzliche CPU die z.B. die Schraubersteuerungen bedient, oder?
    In der jetzigen Planungsweise kommen fast täglich neue Teilnehmer hinzu. (inzwischen 118 Slaves).

  7. #7
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    Wenn du einen zweiten Strang anlegst, dann natürlich mit einer extra Profibus-CP als 2. Master. Dann hast du wieder alle Profibusadressen für den 2. Strang zur Verfügung. Hat denn die HMI direkt mit den Slaves Datenaustauch oder geht das über die CPU, was ich mal eher annehme.
    Geändert von Ralle (01.10.2007 um 10:34 Uhr)
    Gruß
    Ralle

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