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Thema: Ist ein fertiger Regelbaustein überhaupt nötig?

  1. #1
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    Nabend zusammen! Ich habe folgendes Problem. Um ein 3 Wegeventil in einer Heizungsanlage zu steuern muss ich eine stetige Regelung entwerfen. Es soll folgendes passieren: Von einem Touchpanel bekomme ich als Sollwert z. B. 60° C vorgegeben. Ein PT100 gibt mir als Istwert z.B. 70 °C oder 50 °C vor.Wenn diese 60 °C also unter bzw. überschritten werden, soll das Ventil sich so einstellen ,das wieder die 60 °C erreicht werden. Ich habe schon dermaßen viel Material hier im Forum oder auch auf zig anderen seiten über den fb41 und den fb58 gelesen, dass ich jetzt nicht richtig weiß wie ich die Sache angehen soll. Ist für solche Regelung denn überhaupt so ein Regelbaustein notwendig?
    Es ist auch das erste Mal, das ich so eine Regelung entwerfen muss. Ich weiß aller Anfang ist schwer, aber vielleicht könnt ihr mir nützliche Tipps geben.
    Gruss an Alle !
    Zitieren Zitieren Ist ein fertiger Regelbaustein überhaupt nötig?  

  2. #2
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    Mann kann sich ja einen Baustein selber zusammenbauen.
    Ich würde einen der Beiden nehmen. Ich glaube der FB41 ist etwas
    einfacher.
    MFG
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    Gelingt Dir etwas auf Anhieb, so lass Dir Deine Verblüffung nicht anmerken.

  3. #3
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    Mmh! Einen Baustein selber zusammenbauen,ok! Und wie kann ich mir das vorstellen? Habe mich eigentlich auch schon ziemlich in den fb41 reingelesen und rumprobiert, nur leider ohne glückliches Ende. Mein Problem hab ich auch schon bei Siemens Hotline geschildert, und die haben mir den fb58 empfohlen. Wat nu?

  4. #4
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    Hi

    Du kannst ja auch mal den PID-Regler der OSCAT-Lib probieren.


    www.OSCAT.de


    Ist ein guter und einfacher PID-Regler , zudem ist der SCL-Quellcode verfügbar.
    Karl

  5. #5
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    vieleicht einfacher hinbekommen.

    Beispiel: Du hast die Ventilstellung im Proggi von 0-100%. Ist es zu kalt, erhöst du in Zeitschritten langsam. Und andersherum wird gesenkt...

    Es ist natürlich wichtig die Zeit einigermaßend träge einzustellen um ein überschwingen zu vermeiden (ich benutze sowas ähnliches für Rauchgasreinigungsanlagen, und die sind träge ).

    Einstellbar wäre dann:
    - Zeitschritt
    - Verstellung
    - mann könnte noch delta Schwellwerte mit einbauen um ein schnelleres nachsteuern zu ermöglichen. Am besten als % Vorgabe damit man bei einer anderen Temperaturvorwahl nicht alle Parameter neu einstellen muß...
    Zitieren Zitieren Du könntest das ganze mit einem Faktor...  

  6. #6
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    Hallo stephan,

    ich würde dir zu dem FB41 raten. Es ist eigentlich garnicht so schwer, den Regler zum Funktionieren zu bringen. Sollwert, Istwert und Parameter, viel mehr ist eigentlich nicht notwendig. Wo genau liegt dein Problem? "Geht nicht" reicht nicht, um Ratschläge zu geben.

    Wie wird das Ventil gesteuert, stetig (0..10V) oder 3-Punkt (Auf/Halt/Zu)?

    Was AndreK beschreibt, wird sicherlich in bestimmten Fällen ausreichend funktionieren. Es gleicht jedoch der Quadratur des Kreises .


    Gruß, Onkel
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Onkel Dagobert für den nützlichen Beitrag:

    stephan282 (02.11.2007)

  8. #7
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    Was AndreK beschreibt, wird sicherlich in bestimmten Fällen ausreichend funktionieren. Es gleicht jedoch der Quadratur des Kreises .


    Gruß, Onkel
    Nö, das mit der Quadratur haben Mathematiker von Euclid bis in die frühe Neuzeit erfolglos probiert, bis man beweisen konnte, daß PI keine rationale Zahl ist.

    Das andere ist nicht so schwer:
    diff=Soll-ist
    if (diff>hysterese) and (pulse) ventilZu;
    if (diff<hysterese) and (pulse) ventilAuf;Dabei ist "pulse" ein Signal, das für eine bestimmte Zeit high ist und danach eine normalerweise längere Zeit low, damit man erst mal abwarteten kann, welcher neue Istwert sich einstellt.
    Das funktioniert, wenn du nicht so schnell wie möglich den Sollwert erreichen mußt.
    Hystere ist dafür da, damit das Ventil nicht dauernd arbeitet, weil es immer ein bischen zu warm oder zu kalt ist.

  9. #8
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    Hi,

    ich hab auch schon mal mit so einer Wärmetauschers...ache zu tun gehabt. einmal wars ne Heizungsregelung, ein anderes Mal das Kühlmittel eines BHKW. Drei-Wege-Ventil, Belimo Stellantrieb ohne Stellungsrückmeldung (also integrierend), nur ein Kontakt für ganz offen und einer für geschlossen.

    Ich hab daraus eine Schrittkette gemacht. Zunächst hab ich bei Anlauf der Anlage geprüft, ob der Antrieb bis ganz zu und anschließend bis ganz auf läuft, dann zeitgesteuert eine Mittelstellung angefahren. Dann habe ich immer eine feste Zeit auf Prozessreaktion gewartet. Dann hatte ich zum Grobregeln eine Abfrage "wenn große Differenz" dan "fahre großes Stück" in entsprechende Richtung. Zum dann Feinregeln "wenn Abweichung größer Hysterese" dann eben "kleines Stück fahren" in entrsprechender Richtung. Und dann noch das Ganze asymetrisch, weil wenns anfängt, zu kochen, wirds unangenehm. d.h. wenn Isttemperatur des Motors deutlich zu hoch, dann drastischer Eingriff. ansonsten langsam von unten herantasten.

    Das darf nur nicht mein ehemaliger Arbeitgeber aus der Regelungstechnik lesen - damals war Vorgabe: kein Expertenwissen im Regler!

    Gruß und viel Spass beim Regeln.

    PS: FB??? wwi? tschuldigung, das erste Projekt war damals noch mit S5, das zweite Projekt mein erstes mit S7.

  10. #9
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    Hallo! Erstmal Danke für die rege Teilnahme. Um mal auf Onkel Dagoberts Fragen einzugehen!Also meinst du der fb41 ist am geeignetsten, ja? Also das 3 Wegeventil bekommt 4-20 mA von der SPS und soll in Abhängigkeit von einem PT100 Auf/ Halt/ Zu gefahren werden. Das elektrische Signal wird dann von einem I/P Wandler in ein pneumatisches Signal umgewandelt. Aber das Ventil soll nicht sprungartig öffnen und schließen sondern langsam auf -und zu fahren. Wäre da eine Zeitvorgabe sinnvoll, die meinetwegen alle 5 s. den Wert abfragt und dann das Ventil langsam regelt?Wie kann ich das dann dem fb41 angeben? Gruß Stephan

  11. #10
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    Hallo stephan282,

    also der FB58 ist meines erachtens nicht komplizierter sondern bietet mehr Möglichkeiten, die man sehr oft nicht braucht. So kann man da die Änderungsgeschwindigkeit des Stellsignales begrenzen , so wie von Dir gewünscht.
    Wichtig ist die Stellgröße anzupassen, die ist beim generieren des Instanz-DB 0-100% wenn Du also mittelstellung am Ventil hast, wären das 50% stellwert, du must dann das Analogventil auch mit 0-100% Scalieren.
    Ich mache es meistens so, das ich -100%(kühlen) bis +100% (heizen) vorgebe.
    Den FB solltest Du über den OB35 aufrufen, den kannst Du in den Hardwareeigenschaften auf z.B. alle 5 sekunden stellen, dann must Du dem Regler aber mitteilen, das er eine Zeitbasis von 5s hat. Dies wir am Parameter Cycle angegeben.
    Am Anfang zum testen würde ich I (I_Sel) und D (D_Sel) abschalten um erst einmal den Regler zu testen. Den P-Anteil mal aus dem Bauch heraus auf 5.00, d.h ein Grad differenz Soll-Ist ergeben 5% am Ausgang.

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