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Thema: CP342-5 oder 315-2DP ?

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich hab da mal eine Frage, da ich den Unterschied nicht verstehe ( und auch sonst vom Profibus nicht viel ), ich schreibe sonst immer nur Programme, die autarke Maschinen steuern.

    Ich habe eine Steuerung gebaut, die mit einer CPU 314 und diversen E/A Modulen schön vor sich hinwerkelt und mittels TP ( über MPI ) sich dem Anwender mitteilt. Nun kam der Kunde zur Abnahme und hat eine Profibusanbindung nachbestellt.

    Ich habe angeboten, einen CP342-5 nachzurüsten und die Daten ( ein paar Soll- und Istwerte im real-format und einige Zustandbits von diversen Endschaltern und Antrieben ) über einen DB auszutauschen. Ich hatte unter SUCHEN nachgelesen, das das mit FC1/FC2 wohl relativ problemlos funktioniert.

    Der Kunde besteht aber darauf, das die CPU314 gegen eine CPU 315-2DP ausgetauscht wird und die Kommunikation über die Onboard DP-Schnittstelle abgewickelt wird, da er so direkt Zugriff auf die Daten und E/A Zustände hätte. Was sagt mir in diesem Zusammenhang die Adresse 2047 in der DP-Eigenschaft im HW-Config ?

    Wo liegt denn der gravierende Unterschied, ob die übergeordnete Steuerung mittels CP342-5 oder mittels Onboard-DP der 315-2DP kommuniziert?

    Jetzt weiss ich 1.) nicht was ich in der HW-Konfiguration einstellen soll und 2.) verstehe ich schon gar nicht, was ich sonst im Programm vorbereiten muss um bei der späteren Inbetriebnahme vor Ort nicht dazustehen wie der Depp persönlich.

    Könnte mir freundlicherweise mal jemand einige Links benennen, wo ich mich mal in Bezug auf die Onboard-DP-Schnittstelle ein wenig einlesen kann, und wie ich das im NetPro am Besten vorbereite?

    Blöd ist für mich auch, das ich nicht weiß, wie ich die übergeordnete Steuerung ( von der ich bis jetzt nichts weiß, außer das diese natürlich der Master ist ) in den DP-Strang im HW-Config einfüge.

    Hat da mal jemand einen Tip oder Link für mich ? Biiiiitte.

    Gruß Wilhelm
    Zitieren Zitieren CP342-5 oder 315-2DP ?  

  2. #2
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    Also, der übergeordneten Steuerung sollte das grundsätzlich egal sein ob CP342-5, oder die integrierte DP-Schnittstelle.

    Der Hauptunterschied liegt in deinem Handling.
    Beim CP musst du die Daten, wie du richtig festgestellt hast, mit dem FC1/2 vom/zum CP übertragen.
    Dieser stellt diese Daten dann in seinem EA-Bereich bereit.

    Bei der DP-Schnittstelle der CPU, kannst du die Daten "freier" bereitstellen,
    da der Datenaustausch direkt über den Peripheriebereich der CPU erfolgt,
    als PEW/PAW, oder bei entsprechenden Reserven auch direkt über E/A.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #3
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    Die übergeordnete Steuerung muss dich so gar nicht interessieren.

    Konfiguration:
    - Doppelklick auf die DP-Schnittstelle der 315-2DP
    - Unter Allgemein - Schnittstelle - Eigenschaften ein Profibus-Subnetz anlegen
    - Die Baudrate, deine Slave-Adresse muss dir der Kunde sagen
    - Betriebsart: Hier muss DP-Slave eingestellt werden
    - Konfiguration: Hier musst du einfach entsprechende EA's projektieren, ist ansich selbsterklärend

    Auch das musst du mit deinem Kunden besprechen, da er das in der übergeordneten Steuerung auch so projektieren muss.

    Mfg
    Manuel
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  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

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  5. #4
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen

    Bei der DP-Schnittstelle der CPU, kannst du die Daten "freier" bereitstellen,
    da der Datenaustausch direkt über den Peripheriebereich der CPU erfolgt,
    als PEW/PAW, oder bei entsprechenden Reserven auch direkt über E/A.

    Mfg
    Manuel
    Danke schon mal für diese Antwort, die direkt zwei neue Fragen bei mir generiert.

    PEWs / PAWs kenne ich bisher nur als Adressen zum Einlesen / Ausgeben meiner Analogwerte über die Analogkarten. Wie habe ich das hier zu verstehen ? Hat das was mit der Adresse 2047 aus der HW-Konfig zu tuen?
    Welche PEWs/PAWs habe ich denn "DP-mäßig" zur Verfügung bzw. wo sehe ich das und wie bediene ich die?

    Ich habe z.B in meinem DBx an der Adresse DBDy einen real-Wert stehen, der z.B. einen Temperaturwert beinhaltet. Muss ich den jetzt z.B. mittels
    L DBx.DBDy
    T PAW 1234
    irgendwie transferieren? Wohl kaum, DBD ist ja ein Doppelwort, PAW ja nur eine Wort.

    Ich blick´s noch nicht.

    Gruß Wilhelm

  6. #5
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    Das ist mehr oder weniger dasselbe wie bei den Analogwerten.

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben:
    L DBx.DBDy
    T PAD 1234

    Wenn du mehr als 4-Byte konsistent, also zusammenhängend übertragen willst, musst du das mittels SFC14/15 machen.

    Mfg
    Manuel
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  7. #6
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Konfiguration:
    - Doppelklick auf die DP-Schnittstelle der 315-2DP
    - Unter Allgemein - Schnittstelle - Eigenschaften ein Profibus-Subnetz anlegen
    - Die Baudrate, deine Slave-Adresse muss dir der Kunde sagen
    - Betriebsart: Hier muss DP-Slave eingestellt werden
    - Konfiguration: Hier musst du einfach entsprechende EA's projektieren, ist ansich selbsterklärend

    Auch das musst du mit deinem Kunden besprechen, da er das in der übergeordneten Steuerung auch so projektieren muss.

    Mfg
    Manuel
    Ah, ich glaube ich hab´s jetzt. Die ominösen DP-Adressen habe ich gerade mal nach deiner Hilfe mit E1000 und A1000 ( jeweils Länge 16 Worte ) angelegt.

    Liest / beschreibt die übergeordnete Steuerung jetzt nur diese Adressen ?

    Reicht es also für mich aus, meine DB Werte in diese Adressen zu kopieren nach dem Motto

    L DBx.DBWy
    T PAW1000 ?

    Wie geht das übrigens bei Doppelwörtern?

    L DBx.DBDy
    T ?????

    Vielen Dank erstmal soweit für deine Zeit.

    Gruß Wilhelm

    P.S. Habe gerade erst deine vorherige Antwort gelesen Erübrigt sich also soweit.

  8. #7
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    Die Frage ist nur: Wie will der Kunde die Daten austauschen ?
    Du musst dieses Wissen bevor Du entscheiden kannst, genau das was zu tun ist.


    1. Wenn der Kunde sich um die Datenübertragung kümmert, dann alles, was Du zu tun hast, ist es eine CP342-5 einzubauen oder eine CPU mit DP Schnittstelle an Bord zu verwenden (z.b. 315-2DP). Der Kunde kann in Prinzip alle daten in dein CPU zugreifen. Sie haben zu vereinbaren, welche Daten Bereiche, in denen die Kunden zugreifen können.


    Wenn Du bei der Datenübertragung mithelfen soll, dann kann es durch zwei weitere Methoden passieren:

    2. Du transferierst aktiv die daten von deiner anwenderprogramm (z.b. mittels PUT/GET oder SEND/RECEIVE). Dies ist nur möglich mit ein CP342-5, ein 315-2DP ist nicht ausreichend.

    3. Du stellst die Daten zur verfügung als E/A-daten, und dein CPU ist ein DP Slave. Der Kunde ist DP master. Dies ist möglich bei beide CP342-5 und 315-2DP.

    Alle methoden haben seine nachteile und vorteile.
    Jesper M. Pedersen

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu JesperMP für den nützlichen Beitrag:

    WL7001 (09.11.2007)

  10. #8
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    Zitat Zitat von WL7001 Beitrag anzeigen
    Hat das was mit der Adresse 2047 aus der HW-Konfig zu tuen?
    Wenn ich nicht völlig daneben liege ist das "lediglich" die Diagnoseadresse.
    Für die eigentliche Programmierung spielt die keine Rolle.

    mfg
    Zitieren Zitieren Diagnose-Adresse  

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