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Thread: ursachen eines fehlers auf dem touchpanel im programm suchen

  1. #1
    Anonymous Gast

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    Hallo,

    ich habe mich seit einiger zeit mit dem thema s7 beschäftigt und das auch sehr erfolgreich. Da ich während meiner lehrausildung nur auf s5 cpu´s gelernt habe war ich mit der anwendung von step7 nicht vertraut.

    Nun will mein chef von mir, daß ich aus einem Programm einer cpu 300 herauslese welche bedingungen für einen ausgegebenen Fehler alles in Frage kommen.
    Ich bin nun leider nicht der Author dieses Programms und weiss auch nicht wie ich vorgehen soll um alle querverweiße auf diesen Fehler im programm zu finden. das programm gibt in 25 schritten eine reinigung eines behälters und dessen leitungen vor mit Säure, Lauge und Wasser. Es gibt hierbei nur eine Fehlerausgabe auf das touchpanel die da lautet "Not-Zeit-Halt Reinigung" und da hierbei mehrere pumpen und ventile eine rolle spielen können will er, mein chef von mir wissen welche vorgänge (Merker E, A, etc..) im Programm lassen diesen Fehler auf dem touchpanel erscheinen.
    Im Endeffekt soll ich ihm sagen können das ventil der Motor oder die pumpe könnten die ursache dieses Fehlers sein.

    benutze ein pg

    Die Lösung dieses Probs könnte für mich ne Lohnerhöung bedeuten und bei 7.5 €/h wär das richtig gut. Also danke 4 eure Hilfe

    Nun meine Frage an die erfahrenen User:
    Wie soll ich hier am besten vorgehen so in 10 schritten grob erläutert.
    ich will keine genaue beschreibung nur ansätze, die mich zur lösung bringen.
    Danke
    Hardy

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    Reply With Quote Reply With Quote Answered: ursachen eines fehlers auf dem touchpanel im programm suchen  

  2. "Hallo Hardy,

    bei Reinigungen ist ein sogenannter NOTZEITHALT gang und gebe.

    Das ganze wird meistens so aufgebaut:

    1.) Die verschiedenen Reinigungsfunktionen werden in Schritten abgearbeitet,
    z.B.

    Schritt 1 Wasser in Tank
    Schritt 2 Wasser aufheizen
    Schritt 3 Wasser in Umlauf
    Schritt 4 Anlage entleeren
    usw.

    2.) Die weiterschaltung in den nächsten Schritt ist abhängig von der Funktion des Schrittes und von der Schrittzeit.

    Schritt 1 Wasser in Tank -> Tank ist voll -> Schrittzeit läuft ( 5 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 2 Wasser aufheizen -> Temperatur ist erreicht -> Schrittzeit läuft ( 10 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 3 Wasser in Umlauf -> Durchfluss O.K. -> Schrittzeit läuft ( 300 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 4 Anlage entleeren -> Anlage leer -> Schrittzeit läuft ( 5 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 5 usw.

    3.) Für jeden Schritt gibt es eine Schrittzeit und eine SCHRITTÜBERWACHUNGSZEIT. Sobald ein Schritt gestartet wird, wird auch die Schrittüberwachungszeit gestartet. Kann der Schritt nicht innerhalb der Schrittüberwachungszeit fertiggestellt werden, so geht die Anlage in NOTZEITHALT.

    Schritt 1 Wasser in Tank -> Tank wird nicht voll
    Schritt 2 Wasser aufheizen -> Wasser kommt nicht auf Temperatur
    Schritt 3 Wasser in Umlauf -> Kein Durchfluß in der Anlage
    Schritt 4 Anlage entleeren -> Anlage wird nicht leer

    Somit verhindert die Schrittüberwachungszeit das Totlaufen eines Schrittes. Wäre z.B. der Tank undicht, so wird nicht Wasser bis es jemand merkt durch dir gegend gesudelt, sondern die Anlage schaltet nach ablaufen der Schrittüberwachungszeit Automatisch ab. Da die Reinigung dann stehenbleibt, muß jemand vorort nachsehen was los ist.

    Ich hoffe ich habe dir damit wenigstens etwas geholfen.
    Falls dir das nicht weiterhilft, schaue ich mir auch gerne mal das Programm an."


  3. #2
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    was für ein op ist an der steuerung?
    hast du software dafür?

    du solltest herausfinden welcher merker oder welches dbx oder was weiß ich was den fehlertext anzeigt. das kannst du am leichtesten in der software des panels...

    wenn du weißt welches bit im panel den text auslöst, kannst du dieses in der sps suchen und nachschauen welche bedingungen dafür in frage kommen...

  4. #3
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    Hi Hardy
    Als erstes muß Mann feststellen welches Fehlerbit diesen Fehler auslöst.
    Wenn also die Projektierung des TP vorhanden ist, dann im Projekt nachschauen welches Bit verantwortlich ist.
    Dieses Bit im SPS-Programm suchen und Ursache für das 1-Signal erforschen.

    So würde ich vorgehen

    Gruß

    Andreas

  5. #4
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    Ich habe quasi Zeitgleich mit Markus geantwortet.

    Andreas

  6. #5
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    Hallo Hardy,

    vorausgesetzt Du hast die Projektierung von SPS-Programm und OP, würde
    ich die eine Fehlermeldung in mehrere Fehlermeldungen aufteilen und auf dem OP anzeigen. Also etwa so:

    Bisher:

    U Bedingung1
    O Bedingung2
    O Bedingung3
    O ....
    =Fehlermeldungsbit

    Neu:

    U Bedingung1
    =Fehlermeldungsbit1

    O Bedingung2
    =Fehlermeldungsbit2

    O Bedingung3
    =Fehlermeldungsbit3

    O ....
    =Fehlermeldungsbit...

    Im OP muss dann für jedes Fehlermeldungsbit eine eigene Meldung
    geschrieben werden.

    Gruss Hagen

  7. #6
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    Hallo Hardy,

    bei Reinigungen ist ein sogenannter NOTZEITHALT gang und gebe.

    Das ganze wird meistens so aufgebaut:

    1.) Die verschiedenen Reinigungsfunktionen werden in Schritten abgearbeitet,
    z.B.

    Schritt 1 Wasser in Tank
    Schritt 2 Wasser aufheizen
    Schritt 3 Wasser in Umlauf
    Schritt 4 Anlage entleeren
    usw.

    2.) Die weiterschaltung in den nächsten Schritt ist abhängig von der Funktion des Schrittes und von der Schrittzeit.

    Schritt 1 Wasser in Tank -> Tank ist voll -> Schrittzeit läuft ( 5 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 2 Wasser aufheizen -> Temperatur ist erreicht -> Schrittzeit läuft ( 10 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 3 Wasser in Umlauf -> Durchfluss O.K. -> Schrittzeit läuft ( 300 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 4 Anlage entleeren -> Anlage leer -> Schrittzeit läuft ( 5 Sekunden ) -> abgelaufen ->
    Schritt 5 usw.

    3.) Für jeden Schritt gibt es eine Schrittzeit und eine SCHRITTÜBERWACHUNGSZEIT. Sobald ein Schritt gestartet wird, wird auch die Schrittüberwachungszeit gestartet. Kann der Schritt nicht innerhalb der Schrittüberwachungszeit fertiggestellt werden, so geht die Anlage in NOTZEITHALT.

    Schritt 1 Wasser in Tank -> Tank wird nicht voll
    Schritt 2 Wasser aufheizen -> Wasser kommt nicht auf Temperatur
    Schritt 3 Wasser in Umlauf -> Kein Durchfluß in der Anlage
    Schritt 4 Anlage entleeren -> Anlage wird nicht leer

    Somit verhindert die Schrittüberwachungszeit das Totlaufen eines Schrittes. Wäre z.B. der Tank undicht, so wird nicht Wasser bis es jemand merkt durch dir gegend gesudelt, sondern die Anlage schaltet nach ablaufen der Schrittüberwachungszeit Automatisch ab. Da die Reinigung dann stehenbleibt, muß jemand vorort nachsehen was los ist.

    Ich hoffe ich habe dir damit wenigstens etwas geholfen.
    Falls dir das nicht weiterhilft, schaue ich mir auch gerne mal das Programm an.

  8. #7
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    Hallo

    Ein HMI zeigt Störungs- bzw. Betriebsmeldungen auf dem Bildschirm dann, wenn in SPS ein Bit in Störungs- bzw. Melde-DB auf Eins gesetzt ist. Alle Texte sind zu einem DB zugeordnet. Die DB-Nummer ist natürlich im HMI abgespeichert und zyklisch abgefragt. Wenn du jetzt einen „verdächtigen“ DB in SPS findest hast du gewonnen. Der projektierte DB in SPS muss als ein Block vorhanden sein. Das HMI guckt nur auf einen DB. (bzw. zwei d.h. ein für Störungen und ein für Betriebsmeldungen). Du kannst die Bits in dem „verdächtigem“ DB steuern. Dann findest du das Bit und weiter ist es ganz einfach.

    Viel Spaß

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