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Thema: SFB4 "TON" schaltet bei Zeitvorgabe t#0MS nicht durch

  1. #11
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    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    ... Ich hätte vermutet das der Ausgang Q intern einfach mit
    Q := ET >= PT;
    gebildet wird. Was ja bei dem Verhalten vom SFB4 nicht der Fall sein kann.
    Scheint so, muss wohl so was wie Q := (PT > 0) AND (ET >= PT) .... sein - einfach genial

  2. #12
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    Das PT nicht 0 sein darf, ergibt sich wohl eher aus einem anderen Text ebenfalls in der Hilfe zum SFB4.

    Das Betriebssystem setzt die Instanzen des SFB 4 "TON" bei Kaltstart zurück. Falls Instanzen dieses SFB nach Neustart (Warmstart) initialisiert sein sollen, müssen Sie im OB 100 die zu initialisierenden Instanzen mit PT = 0 ms aufrufen. Falls Instanzen dieses SFB innerhalb eines anderen Bausteins enthalten sind, erreichen Sie das Rücksetzen dieser Instanzen z. B. durch Initialisierung des übergeordenten Bausteins.
    Nun ja, wie auch immer, sowas betrachte ich als typisch Siemens.
    Intern scheint der SFB4 wohl mit irgend einer Art von Systemzeit zu arbeiten,
    jedenfalls wenn man sich während dem Betrieb des Timers mal die zugehörige Instanz mit den Stats "ATIME" und "STIME" anschaut.

    P.S. Volker hat auf seiner Homepage einige Timer-FC's, realisiert mit Taktmerkern.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #13
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    Siemens' IEC-Timer machen mich traurig. Und das zu Weihnachten! Ich hab die Dinger nie angefasst, weil Siemensbausteine mir allgemein zu viel und zu komplexe Funktionalität zur Verfügung stellen, manchmal eben unerwartete Ergebnisse liefern und oft auch nicht laufzeiteffizient sind.

    Meine Timer sind meistens AWL-Zehnzeiler, da strick ich nicht mal einen extra FB oder FC draus, die stützen sich auf den OB1-PREV-CYCLE (wenn nicht CPU318 ) und deren Verhalten ist anhand des überschaubaren Codes zweifelsfrei nachvollziehbar. Ob remanent, wann remanent, ob bei -1 abgeschaltet, alles geht und ist ohne Handbuch aus dem Code ersichtlich!

    Schade eigentlich - ich denke, die IEC wollte durch Normung ermöglichen, dass Code leichter portierbar ist. Stemmt sich Siemens dagegen, indem die Timer seltsame Eigenschaften haben? ist es Politik?

  4. #14
    Avatar von hubert
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    Hallo Leute.

    Ist die Funktion der Bausteine nicht nach der IEC genomert. Ich hatte schon gedacht das es so sei. Aber wie ich feststelle wehrt sich Siemens dagegen genau nach dieser Norm zu Programmieren. Habe es aber auch schon mit Siemens Alarmbausteinr (SFC17, SFC18 und SFC19) erlebt. Die zeigen ein unterschiedliches verhalten auf einer S7-300 und S7-400. Die Antwort von Siemens laut nach einer Servicezahlung von ca.100€, die Bausteine werden von zwei unterschiedlichen Programmieren geschrieben, dass kann doch nicht sein oder. Wie seht ihr das?
    MfG

    Hubert

    \"Never change a running system. \"

  5. #15
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    Zitat Zitat von hubert Beitrag anzeigen
    Hallo Leute.

    Ist die Funktion der Bausteine nicht nach der IEC genomert. Ich hatte schon gedacht das es so sei. Aber wie ich feststelle wehrt sich Siemens dagegen genau nach dieser Norm zu Programmieren. Habe es aber auch schon mit Siemens Alarmbausteinr (SFC17, SFC18 und SFC19) erlebt. Die zeigen ein unterschiedliches verhalten auf einer S7-300 und S7-400. Die Antwort von Siemens laut nach einer Servicezahlung von ca.100€, die Bausteine werden von zwei unterschiedlichen Programmieren geschrieben, dass kann doch nicht sein oder. Wie seht ihr das?
    Ja, leider ist das so, offensichtlich sind die auch nicht in der Lage miteinader zu sprechen. Das sieht man ja auch immer wieder am Step7-Manager, das weiß der eine Programmierer nicht, was der andere tut, nicht mal innerhalb einer Programmierumgebung ist die Bedienung komplett einheitlich (siehe Symolikeditor und Datenbausteineditor, warum müssen die komplett unterschiedlich sein?

    Noch schlimmer finde ich, daß die Dinge manchmal sogar noch schlechter werden. Wir hatten heute ein OP77A in der mache, die Dinger sind ja Komplettschrott. Dauern kommt Kommunikationsüberlast ($50000), sowas gab es beim OP7 nie. Gut, 512 Fehlermeldungen sind projektiert, aber das konnte das Micker-OP7 problemlos .

    Ich bin ja eigentlich einer, der ganz gerne Step7 programmiert, aber ich fürchte, die schießen sich selbst ab, wenn sie weiter auf solchen Schrott setzen.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  6. #16
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    also, inzwischen hab ich mich ja sogar daran gewöhnt, den Code so zu stricken, dass er sowohl auf zwei- wie auch vier-Akku-CPUs läuft. Dass dabei ein Lade-Befehl nur auf die ersten zwei Akkus wirkt, Push/Pop und diverse Arithmetik auf alle vier - ich berücksichte es halt und schreibe aber den Code lauffähig für alle.

    @Ralle: ja, ich glaub, die haben sich noch nie sich mit SAA ... etc. befasst. Dementsprechend haben wir Anwender Schwierigkeiten, unseren Maschinen und Anlagen ein Look and Feel von Siemens mitzugeben. Jeder macht es halt so, wie es ihm gefällt, und Maschine A ist grundsätzlich anders bedienbar als Maschine B - obwohl beidesmal Siemens drin ist

    @hubert: nein, das kann nicht sein - ist aber so! Automobile verschiedener Hersteller erscheinen mir so langsam einheitlicher, als das, was bei Siemens so scheinbar aus einem Hause kommt. Aber Siemens ist nicht Siemens - die lassen sehr viel extern von Hinz und Kunz zusammenschustern

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