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Thema: SFB4 "TON" schaltet bei Zeitvorgabe t#0MS nicht durch

  1. #1
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    Hallo Leute.

    Bin schon wieder etwas am Testen. Für eine Anlage, die ich mach wollte ich in einem FB mehrmals den SFB4 "TON" vwewenden. Dabei ist mir folgendes aufgefallen. Setzte ich den Sollwert auf 0ms so schaltet der Ausgang dieses Bausteines nicht durch obwohl am IN ein "1" Signal anliegt, gebe ich statt desen z.B. 1ms funktioniert er wieder. Dieses Phänomän ist mir in PLCSIM und auch an einer CPU315-2DP aufgefallen. Das kann doch nicht sein wenn ich als Zeitvorgabe 0 eingebe das der Baustein nicht mehr funktioniert. Wollte den Baustein deshalb verwenden, da ich mir dann den Spass mit den ganzen Taktmerkern sparen kann, wegen der unterschiedlichen Zykluszeiten der CPU. Ist euch dieses Phänomen auch schon aufgefallen?
    MfG

    Hubert

    \"Never change a running system. \"
    Zitieren Zitieren SFB4 "TON" schaltet bei Zeitvorgabe t#0MS nicht durch  

  2. #2
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    Hallo Hubert,

    zu diesem 'Phänomen' steht in der S7-Hilfe:

    PT INPUT TIME E, A, M, D, L, Konst.
    Zeitdauer, um die die steigende Flanke am Eingang IN verzögert wird.
    PT muß positiv sein.
    ( Hinweis: Der Wertebereich ist durch den Datentyp TIME festgelegt.)
    Also, soll wohl heißen: nicht negativ und größer Null.

    mfg.
    Rolf

  3. #3
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    Hallo Rolf.

    Meine Zeitvorgabe war aber positiv. Wenn der Kunde z.B. für eine Startverzögerung die von mir so programmiert worden ist 0 eingibt muss es doch auch funktionieren. Bei der S5time funktioniert es doch auch. Ich kann in der Beschreibung des FB's aber nichts lesen, dass die Zeitvorgabe nicht 0 sein darf.
    Geändert von hubert (26.12.2007 um 16:24 Uhr)
    MfG

    Hubert

    \"Never change a running system. \"

  4. #4
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    Klarer Fall:
    Hilfe nicht richtig gelesen + Anfängerfehler + nie probiert

    PT muss Positiv sein wie von RolfB schon erwähnt, und 0 ist weder positiv noch negativ,
    sondern halt eben "null".

    Ich habe mir beholfen das ich vor jedem TON bei Zeitwert <= 0 einfach 1 in den entsprechenden Zeitwert schreiben.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  5. #5
    Avatar von hubert
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    Hallo Manuel.

    Habe diesen Baustein das erstemal verwendet und halt dieses Phänomen festgestellt. Hatte ich bis jetzt bei keinem der S5#time Bausteine dieses Phänomen. Deine Lösung mit dem Vergleich ist auch nicht schlecht, aber etwas aufwendig. Habe mir die Funktion des Bausteines nun selber geschrieben und sie funktioniert wunderbar. Oft hilft halt einfach selber schreiben. Werde mir aber die Sache mit ungleich 0 merken.
    MfG

    Hubert

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  6. #6
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    ich hab ja die IEC-Timer noch nie verwendet - aber mich würd wundern, wenn dieses Verhalten IEC-konform ist.

  7. #7
    Avatar von hubert
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    Zitat Zitat von Perfektionist Beitrag anzeigen
    ich hab ja die IEC-Timer noch nie verwendet - aber mich würd wundern, wenn dieses Verhalten IEC-konform ist.
    Stimm ich dir zu.
    Kenne das Phänomen von einer Moeller PS4-201 auch nicht. Und dort habe ich nur die IEC-Timer verwendet.
    MfG

    Hubert

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  8. #8
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    Tja wie heißts so schön in einer Kindersendung:
    Ob ihr wirklich richtig steht seht ihr wenn das Licht angeht.

    Prinzipiell kenne ich die Problematik, scheinbar gibts die auch (na klar) nur bei Siemens.
    Seitdem ich allerdings bei einer Inbetriebnahme vor der Parametrierung div. Zeiten damit Probleme hatte,
    fange ich derartige Probleme halt unmittelbar vorm Timer ab.

    Mfg
    Manuel
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  9. #9
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    Dieses Verhalten zeigt der TON bei S7 seit Anfang an - ich persönlich halte es nicht für richtig (korrekt wäre, bei t#0ms im gleichen Zyklus den Q auf high zu setzen), aber Siemens wird es wohl nicht mehr rausnehmen- man weiß ja nicht, wer alles dieses Verhalten ausgenutzt hat. Saublöd ist natürlich, wenn man über HMI dem Anlagenbediener die Änderung des Verzögerungwertes erlaubt. Wenn dieser keine Verzögerung wünscht und als Zeit 0 s eingibt (*1000) wird er sich wundern, dass der gewünschte Effekt nicht auftritt, wenn man in der Software diesen Ausnahmefall nicht vorgesehen hat.

  10. #10
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    Das mit dem Vorgeschalteten Vergleicher und umschalten von allen Werten <= 0 auf 1 wäre mir auch zu doof. Ich kann es gut nachvollziehen das Du Dir den TON nachgebaut hast.

    Leider habe ich keine Ausgabe der IEC61131-3 zur Hand. IMHO sollten solche Normen, Gesetze und Vorschriften sollten frei im Internet zur Verfügung stehen.

    Aber ich habe es gerade in CoDeSys getestet und da wird bei PT := T#0ms der Ausgang Q durchgeschaltet sobald der Eingang IN true ist.

    Ich hätte vermutet das der Ausgang Q intern einfach mit
    Q := ET >= PT;
    gebildet wird. Was ja bei dem Verhalten vom SFB4 nicht der Fall sein kann.
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

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