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Thema: Regeln 2er abhäniger Größen....

  1. #11
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    also, ich sag mal: mir erscheint das gar nicht so schwierig - aber möglicherweise hab ich die Komplexität des Problems noch nicht erfasst?

    ich sehe drei Produktionssituationen:

    maximale Kapazität des Mischers erreicht: Führungsgröße ist also die Menge des Endprodukts - das dürfte der Standardfall sein.

    Flüssigkeit ist knapp (also Stellgröße auf max): dann ist die Flüssigkeit Führungsgröße

    Feststoff knapp (Stellgröße max): dann ist Feststoff Führungsgröße.


    Aber wenn ich das so schreibe, dann versuche ich mir vorzustellen, was nun passiert, wenn der Festtoff knapp ist, die Flüssigkeit zunehmend verknappt - hmmmm - also das Ereignis, Stellgröße geht auf max ist Anlass, die Führungsgröße zu wechseln?

    Fragen: wie wird das Mischergebnis gemessen? gibt es nur eine Mengenmessung des Endprodukts? oder kann das Mischungsverhältnis im EP überwacht werden? Gibt es eine Mengenmessung der Einzelprodukte?

  2. #12
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    also mischungsverhältnis kann ich bestimmen: wasser durchflussmesser, endprodukt auf waage -> d.h. waagenwert-wasserwert=feststoffwert!

    es muss halt später ein bestimmter wasserwert und ein bestimmter feststoffwert im behälter sein. und wasser und feststoff müssen halt so dossiert werden das sie gleichzeitig rein laufen! (der feststoffanteil darf nicht zu groß werden!)
    ---------------------------------------------
    Jochen Kühner
    https://github.com/jogibear9988/DotN...ToolBoxLibrary - Bibliothek zur Kommunikation mit PLCs und zum öffnen von Step 5/7 Projekten
    Zitieren Zitieren so weiteres....  

  3. #13
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    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist die "Mischungsregelung" aus Kapitel 7.5 des o.g. Handbuches geeignet? Dort wird ja praktisch die Gesamtmenge als Führungsgröße geregelt. Wenn eine Komponente nicht nachkommt, werden die anderen (bzw. alle) im Sollwert reduziert.
    Ich würde sagen, dass die Mischungsregelung anders arbeitet. Wenn eine Komponente nicht nachkommt, wird die Gesamtmenge zu klein. Und wenn die Gesamtmenge zu klein wird, vergrößert der Gesamtmengenregler seine Stellgröße und damit über die Mischungsfaktoren die Sollwerte der einzelnen Komponentenregler. Die Sollwerte der Komponentenregler werden also nicht verkleinert sondern vergrößert.

    Gruß Kai

  4. #14
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    Mensch Kai,

    was wird das denn dann für eine Mischung? Überlege mal! Positver Regelsinn? Negativer Regelsinn? Unsinniger Regelsinn?


    Gruß, Onkel
    Geändert von Onkel Dagobert (13.01.2008 um 00:22 Uhr)
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  5. #15
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    Das verstehe ich nicht. Bei einer Mischungsregelung wird auf eine vorgegeben Gesamtmenge geregelt. Wenn nun eine Teilkomponente nicht nachkommt, wird der Istwert der Gesamtmenge geringer als der Sollwert. Warum sollen nun die Sollwerte der einzelnen Komponenten verringert werden? Dann würde der Istwert der Gesamtmenge noch geringer und die Abweichung vom Sollwert noch größer werden. Die Regelung würde also schlechter werden.

    Gruß Kai

  6. #16
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    Zitat Zitat von Kai Beitrag anzeigen
    Wenn nun eine Teilkomponente nicht nachkommt, wird der Istwert der Gesamtmenge geringer als der Sollwert. Warum sollen nun die Sollwerte der einzelnen Komponenten verringert werden?
    es soll ja nur der sollwert [edit] die zuführungsgeschwindigkeit, also pumpendrehzahl oder bandgeschw.[/edit] einer der komponenten verringert werden, also jener, von der zuviel angefordert wird... muß dazu sagen, dass ich bei meinen betrachtungen nicht davon ausgehe, dass die zeit zur fertigstellung einer mischung von bedeutung ist, bzw. es sich um eine stetige vermischung handelt...
    Geändert von vierlagig (13.01.2008 um 01:20 Uhr)

  7. #17
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    es soll ja nur der sollwert einer der komponenten verringert werden, also jener, von der zuviel angefordert wird...
    Das passiert aber nicht bei einer Mischungsregelung. Die Sollwerte der einzelnen Komponentenregler werden über die einzelnen Mischungsfaktoren aus der Stellgröße des Gesamtmengenreglers gebildet. Wenn sich also die Stellgröße des Gesamtmengenreglers vergrößert, dann vergrößern sich auch die Sollwerte der einzelnen Komponentenregler. Und wenn sich die Stellgröße des Gesamtmengenreglers verringert, dann verringern sich auch die Stellgrößen der einzelnen Komponentenregler. Ausschlaggebend ist also immer die Stellgröße des Gesamtmengenreglers.

    Gruß Kai

  8. #18
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    Zitat Zitat von Kai Beitrag anzeigen
    Das passiert aber nicht bei einer Mischungsregelung. Die Sollwerte der einzelnen Komponentenregler werden über die einzelnen Mischungsfaktoren aus der Stellgröße des Gesamtmengenreglers gebildet. Wenn sich also die Stellgröße des Gesamtmengenreglers vergrößert, dann vergrößern sich auch die Sollwerte der einzelnen Komponentenregler. Und wenn sich die Stellgröße des Gesamtmengenreglers verringert, dann verringern sich auch die Stellgrößen der einzelnen Komponentenregler. Ausschlaggebend ist also immer die Stellgröße des Gesamtmengenreglers.

    Gruß Kai
    siehe meinen edit

  9. #19
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    Hier noch mal ein kurzes Beispiel für eine Mischungsregelung:

    Sollwert Gesamtmenge = 100 kg/h

    Sollwert Komponente 1 = 80 kg/h

    Sollwert Komponente 2 = 20 kg/h

    Wenn nun die Komponente 2 nur einen Istwert von 10 kg/h liefern kann, vergrößert der Gesamtmengenregler die Stellgröße (und damit die Sollwerte der Komponentenregler 1 und 2) soweit, dass der Istwert der Komponente 1 auf 90 kg/h erhöht wird, und damit die Gesamtmenge von 100 kg/h eingehalten werden kann.

    Istwert Gesamtmenge = 100 kg/h

    Istwert Komponente 1 = 90 kg/h

    Istwert Komponente 2 = 10 kg/h

    Gruß Kai

  10. #20
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    Ich glaube, Kai hat mal wieder recht, und Ralles Zweifel waren natürlich auch berechtigt. Die Mischungsregelung aus dem Siemens-Handbuch arbeitet wohl so, wie Kai es beschreibt.

    Aber aus dem Grundgedanken, einen Führungsregler vor zu schalten, der die Sollwerte der Komponenten beeinflusst, sollte man etwas machen können .

    Man müsste den Sollwert des Führungsreglers aus dem höchsten Stellgrad (Idee von Perfektionist) berechnen. Somit begrenzt man quasi den höchsten Stellgrad der Folgeregler auf beispielsweise 95%, in dem man den Sollwert des Führungsreglers verringert. Der jeweilige Folgeregler, der nicht nachkommt, übernimmt dann automatisch die Führung. Der Führungsregler sorgt bei richtiger Parametrierung dafür, das das System nicht schwingt.


    Gruß, Onkel


    und so in etwa meine ich das:
    Code:
     
    //*** Sollwertberechnung
          CALL  "REAL_TO_REAL_BEGRENZT"     // 90..100% --> 100..0%
           x      :="PV_HOECHSTER_STELLGRAD"    // 0..100%
           x_VON  :=9.000000e+001           // 90%
           x_BIS  :=1.000000e+002           // 100%
           y_VON  :=1.000000e+002
           y_BIS  :=0.000000e+000
           y_UG   :=0.000000e+000
           y_OG   :=1.000000e+002
           RET_VAL:="FUEHRUNGSGROESSE"      // 100..0%
     
     
          L     "SP"                        // vorgegebener Sollwert
          L     "FUEHRUNGSGROESSE"
          *R    
          L     1.000000e+002
          /R    
          T     "SP_REGLER"                 // vom Stellgrad geführter Sollwert
    Geändert von Onkel Dagobert (13.01.2008 um 09:12 Uhr)
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