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Thema: Widerstand S5 Programmierkabel

  1. #1
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    Hallo,

    ich möchte mir ein PG-S5 Kabel zusammenlöten. In der Steckerbelegung sind jeweils immer 2 330Ohm Widerstände eingezeichnet. Was hat es eigentlich mit diesen Widerständen auf sich? Sind die eigentlich erforderlich? Wenn ich auf der S5 Seite zwischen Pin 9 und 6 eine Brücke löte könnte ich mir doch den 2. Widerstand sparen.

    Die Pin-Belegung findet man Beispielsweise in der PG-Beschreibung:

    http://support.automation.siemens.co...rim=&nodeid99=
    Zitieren Zitieren Widerstand S5 Programmierkabel  

  2. #2
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    ohne mich jetzt tiefgründiger mit der materie beschäftigt zu haben würd ich sagen, dass es sich dabei um abschlußwiderstände handelt, die eine reflexion vermeiden sollen ...

  3. #3
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    Bei der S5 nicht ganz. Die S5 hat eine TTY-Schnittstelle (Stromschleife). Der Widerstand wird verwendet, um durch den "Spannungsabfall" auf ein RS232-Signal zu kommen. Schaltungen etc. hierzu sind glaube ich schön öfters im Forum aufgetaucht oder auch soweit ich weiß bei Volker auf der Heimseite (siehe Fun zum Feierabend) erhältlich.
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  4. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Rainer Hönle für den nützlichen Beitrag:

    vierlagig (18.01.2008),zotos (18.01.2008)

  5. #4
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    Zitat Zitat von adiemus84 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich möchte mir ein PG-S5 Kabel zusammenlöten.
    Hallo,

    ausführliche Infos mit Stromlaufpläne usw. findest Du
    bei Horter.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  6. #5
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    Und wenn es doch darum geht, das PG mit der S5 zu verbinden und nicht den PC, kannst Du die Schaltung aus dem Handbuch 1:1 übernehmen.

  7. #6
    adiemus84 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von argv_user Beitrag anzeigen
    Und wenn es doch darum geht, das PG mit der S5 zu verbinden und nicht den PC, kannst Du die Schaltung aus dem Handbuch 1:1 übernehmen.
    Genau, darum geht es. Ich hab in der Arbeit jetzt mal ein selbst gemachtes S5-Kabel zerlegt. Da waren keine Widerstände drin. Funktionieren tun die aber trotzdem.

  8. #7
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    Zitat Zitat von adiemus84 Beitrag anzeigen
    Genau, darum geht es. Ich hab in der Arbeit jetzt mal ein selbst gemachtes S5-Kabel zerlegt. Da waren keine Widerstände drin. Funktionieren tun die aber trotzdem.

    Hallo adiemus,

    es gibt bei TTY aktive und passive Teilnehmer.
    Die aktiven (z.B. die CPU) speisen die Strom - Schleife,
    während bei passiven Teilnehmern (z.B. viele CP) die Stromquelle vom Partner
    erwartet wird.

    Du fährst wohl am sichersten,
    wenn du die (ich glaub oben im Link genannte) Ausführung des TTY - Kabel
    benutzt.

    CU

    Jürgen

    .
    Geändert von IBN-Service (20.01.2008 um 11:37 Uhr) Grund: Link korrigiert, Dank an Zottel.

    Zur Beachtung:
    Ich distanziere mich ausdrücklich von allen Aussagen in diesem Forum
    welche nicht von mir stammen und mache mir deren Inhalte nicht zu eigen.


    www.ibn-service.com

  9. #8
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    Zitat Zitat von adiemus84 Beitrag anzeigen
    Genau, darum geht es. Ich hab in der Arbeit jetzt mal ein selbst gemachtes S5-Kabel zerlegt. Da waren keine Widerstände drin. Funktionieren tun die aber trotzdem.
    Ja, auf die Grundfunktion haben die Widerstände keinen
    Einfluss. Ich habe schon das Argument gehört, es soll sich
    um Reflexionsminderung handeln, auch vierlagig hat das genannt.
    Das kann gut sein, vor allem wenn das Kabel länger als 30m ist.

    Ein anderer Kollege hat mal gemeint, es könne auch als Schutzmaßnahme
    bei defektem Kabel Sinn machen (gequetschtes Kabel).
    Was davon zu halten ist, keine Ahnung.


    @IBN: Welches Kabel meinst Du denn, ich kann unter Deinem Link nichts finden.
    Ah, Du meinst bestimmt die Schaltung aus dem PG-Handbuch !
    Geändert von argv_user (19.01.2008 um 19:38 Uhr)

  10. #9
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    Zitat Zitat von argv_user Beitrag anzeigen
    @IBN: Welches Kabel meinst Du denn, ich kann unter Deinem Link nichts finden.
    Ah, Du meinst bestimmt die Schaltung aus dem PG-Handbuch !
    [/quote]
    Ich nehme mal an, er meint die Schaltung auf Seite 108 von Handbücher / BA: Power PG P4 die die Verbindung der im PG eingebauten TTY- (Strom-) schnittstelle mit der SPS zeigt.
    Zitat Zitat von argv_user Beitrag anzeigen
    Ja, auf die Grundfunktion haben die Widerstände keinen
    Einfluss. Ich habe schon das Argument gehört, es soll sich
    um Reflexionsminderung handeln, auch vierlagig hat das genannt.
    Das kann gut sein, vor allem wenn das Kabel länger als 30m ist.
    Die Standard-Baudrate ist 9600 Baud. Reflexionen spielen da bei 30m Kabellänge gar keine Rolle. Schaltungen zur Umsetzung anderer Pegel auf TTY (ähnlich der in dem Link, Rainer Höhnle angibt) verwenden häufig Widerstände von 330 Ohm um die Größe des Stroms auf der Leitung vorzugeben: 5V -0,9V (Spannungsabfall an der IR-LED des Optokopplers) -0,7V (Spannungsabfall am Transistorschalter des Senders) ergibt 3,4V am Widerstand und damit einen Strom von etwa 10mA.
    Bei der angegebenen Innenschaltung sind jedoch Stromquellen für die Größe des Stroms verantwortlich. Die Widerstände verringern jedoch die im Regeltransistor der Stromquelle auftretende Verlustleistung. Möglicherweise hat Siemens hier ein Problem der Schaltungsauslegung nachgebessert. Frühe Schaltbilder enthielten die Widerstände nach meiner Erinnerung nämlich nicht.
    Zitat Zitat von argv_user Beitrag anzeigen
    Ein anderer Kollege hat mal gemeint, es könne auch als Schutzmaßnahme
    bei defektem Kabel Sinn machen (gequetschtes Kabel).
    Was davon zu halten ist, keine Ahnung.
    Unter der Annahme, daß -U mit Masse identisch ist, begrenzen die Widerstände den Strom im Fehlerfall:
    - aus U+ bei Masseschluß von U+ nach dem Widerstand. Dazu muß der Widerstand natürlich auf der Aktiv-Seite angebracht werden.
    - über die LED des empfangenden Optokoppler bei Masseschluß der Ader 18-2
    - über den Schalter des sendenden Optokopplers bei Masseschluß der Ader 9-7
    Es könnte also eine Schutzmaßnahme sein. Also auch beim Selbstbau ruhig einbauen. Schaden können die Widerstände nicht, solange die Betriebsspannung reicht, um den Strom durch den Gesamtwiderstand zu treiben.

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu Zottel für den nützlichen Beitrag:

    argv_user (19.01.2008)

  12. #10
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    Hallo,
    also in der Bucht gibts Kabel für 20 Euronen, da lohnt die Löterei kaum noch....

    Mario

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