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Thema: Probleme mit DPV1

  1. #1
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    Guten Tag

    Ich schreibe eine Diplomarbeit über ein TURCK-RFID-System (BL67-GW-DP).
    Dieses ist in einer Produktionsanlage über ein PROFIBUS-Netz an eine S7 416F 2DP angeschlossen.
    Der PIB-Baustein, welcher für die Kommunikation mit den RFID-Kanälen verantwortlich ist, gibt mir gelegentlich eine Fehlermeldung heraus:

    u.a.:16#C080A200

    Ich habe herausgefunden dass es an der azyklischen Kommunikation (DPV1) liegen kann.

    Nun meine Fragen:

    Wie kann ich sicher herausfinden, welche der an einem PROFIBUS-Netz angebundenen Teilnehmer das Protokoll DPV1 nutzen?
    Und wie kann ich die Anzahl der möglichen DPV1-Verbindungen einstellen?

    Über Antworten bedanke ich mich schonmal im Voraus.

    Chris
    Zitieren Zitieren Probleme mit DPV1  

  2. #2
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    Am ehesten in der Hardwarekonfig bzw. im Handbuch des jeweiligen Herstellers. In der GSD-Datei sollte ja eigentlich sowas auftauchen.

    In der Hilfedatei steht dazu mal Folgendes:

    Register "Parametrieren"

    Im Register "Parametrieren" bekommen Sie die Parameter für den DP-Slave angezeigt. Die Parameternamen und die Default-Einstellung der Werte sind in der GSD-Datei zum DP-Slave definiert.
    Die Erklärung der einzelnen Parameter finden Sie im Handbuch zum DP-Slave.

    DP-Alarm-Mode

    Bei DP-Slaves, welche über ihre GSD-Datei als DPV1-Slaves spezifiziert sind, können Sie in einer Klappliste für die Betriebsart DPV1 oder DPV0 auswählen. Voraussetzung ist dabei, daß der jeweilige DP-Master die beiden Betriebsarten (DPV1 und S7-kompatibel) unterstützt.
    In der Betriebsart DPV0 besitzt dieser DP-Slave folgendes Verhalten:

    · Es können beim Slave keine Alarme projektiert werden.

    · Im SFB54 wird der Slave als DPV0-Slave gemeldet.

    · Diagnoseereignisse führen zu dem Aufruf des OB82

    Allgemeine DP-Parameter

    Allgemeine DP-Parameter sind Parameter, die durch spezielle Schlüsselwörter in der GSD-Datei das Verhalten des Slaves abhängig vom Master bestimmen (Fail_Safe und Check_Cfg_Mode). Hier werden Failsafe-Eigenschaften angezeigt und das Anlaufverhalten eingestellt. Der Ordner "Allgemeine DP-Parameter" wird nur bei Slaves eingeblendet, die den Modus "DPV1" unterstützen.

    Gerätespezifische Parameter

    Hier werden Parameter eingestellt, die in der GSD-Datei als Parameter für den Slave oder für die Module des Slaves definiert sind (durch Schlüsselwort "Ext_User_Prm_Data" definiert).

    Hex-Parametrierung

    Unter dem Ordner "Hex-Parametrierung", sind die Parametrierdaten im Hex-Format angegeben. Voraussetzung für eine Anpassung der Werte ist, daß Sie mit dem Aufbau des Parametriertelegramms des DP-Slaves vertraut sind (siehe auch EN 50170 bzw. IEC 6115.
    Bei den DPV1-Slaves taucht hier der Parameter "DPV1_Status" auf. Dieser Parameter kennzeichnet die Bytes 0 bis 2 des Parametrier-Telegramms, deren Inhalt vorgegeben ist.

    Siehe auch:

    Konfigurieren von DPV1-Geräten
    Außerdem ist zu finden:

    Konfigurieren von DPV1-Geräten

    Umstellen der Schnittstelle des DP-Masters und Anordnen der DP-Slaves
    Wenn Sie beim Hardware konfigurieren mit STEP 7 einen DP-Master mit DPV1-Funktionalität in den zentralen Baugruppenträger stecken, ist die DPV1-Betriebsart voreingestellt. Um die Betriebsart umzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. Doppelklicken Sie auf die Zeile "DP-Master" der CPU in der Konfigurationstabelle. Diese Zeile repräsentiert die DP-Schnittstelle.
    2. Klicken Sie im Eigenschaftsdialog dieser Schnittstelle auf die Klappliste "DP-Mode" und wählen die gewünschte Betriebsart:
        • "S7-kompatibel", wenn keine DPV1-Funktionen genutzt werden
        • "DPV1", wenn DPV1-Funktionen genutzt werden.
    3. Ordnen Sie die benötigten DP-Slaves am DP-Mastersystem an.
      Dabei gilt:
        • An einer DP-Schnittstelle mit DPV1-Betriebsart können prinzipiell auch DP-Slaves betrieben werden, die diese Funktionalität nicht unterstützen (z. B. DP-Slaves mit GSD-Revision < 3).
        • An einer DP-Schnittstelle in der Betriebsart "S7-kompatibel" können prinzipiell auch DPV1-Slaves betrieben werden. Die DPV1-Funktionalität wird dann automatisch abgeschaltet. Herstellerspezifische Projektierungsregeln bei bestimmten DP-Slaves können allerdings zwingend einen DPV1-Betrieb fordern, so dass Sie diese DP-Slaves nicht an das DP-Mastersystem anordnen können (wird automatisch beim Konfigurieren geprüft)!
    Konsequenzen bei Umschaltung der DP-Master-Schnittstelle
    Fall 1: DP-Master-Schnittstelle soll auf "DPV1" umgestellt werden:
    Die bisher angeschlossenen DP-Slaves ohne DPV1-Funktionalität können Sie weiterhin an dieser Schnittstelle betreiben.
    Fall 2: DP-Master-Schnittstelle soll von "DPV1" auf "S7-kompatibel" umgestellt werden:
    STEP 7 prüft, ob alle DP-Slaves auf diese Betriebsart umgestellt werden können. Falls ein DP-Slave zwingend eine DPV1-Funktionalität erfordert, z. B. ein Alarm zwingend aktiviert sein muss, dann kann dieser DP-Slave nicht an dem DP-Master in der Betriebsart "S7-kompatibel" betrieben werden.
    Änderungen im Aufbau eines DPV1-Slaves
    DPV1-Slaves haben ein neues Steckplatzmodell ("Slotmodell") gegenüber den bisher bekannten. Die Auswirkungen für Sie als STEP 7-Anwender sind aber gering.
    Wie bisher adressieren Sie i. d. R. die dezentralen Ein-/Ausgänge über logische Adressen. Die Umsetzung der Steckplatz-Adresse in eine logische Adresse geschieht automatisch bzw. dialoggeführt beim Konfigurieren eines DP-Slaves. Die Zuordnung zwischen Steckplatz und Adresse in der Konfiguration entspricht dabei der Zuordnung, die Sie über Adressumrechnungen im Anwenderprogramm ermitteln können (Umrechnung der physikalischen Adresse in ein logische und umgekehrt – mittels SFC 5 und SFC 49).
    Ab STEP 7 V5.1, Servicepack 2, beginnen die Steckplätze in der Detailsicht eines DPV1-Slaves immer mit Steckplatz 1. Das hat zur Folge, dass bei DP-Slaves, die nicht über GSD-Datei projektiert werden, die DP-Anschaltung (z. B. eine IM 153) auf Steckplatz 2 sichtbar wird.
    Diagnoseadresse
    Die Diagnoseadresse eines DP-Slaves ändert sich durch die Umstellung nicht. Bei DPV1-Slaves wird sie automatisch dem "virtuellen" Steckplatz "0" als Stationsstellvertreter zugeordnet.
    Generell gilt folgende Zuordnung:
    • Dem virtuellen Steckplatz 0 mit seiner Diagnoseadresse werden Diagnosen und Alarme zugeordnet, die nur dem gesamten DP-Slave zugeordnet werden können: z. B. Alarme von Baugruppen auf nicht projektierten Steckplätzen, Stationsausfall/Stationswiederkehr (OB 86):
    • Den übrigen Steckplätzen mit ihrer jeweiligen Anfangsadresse werden Diagnosen und Alarme zugeordnet, die von dieser Baugruppe ausgehen (z. B. von einer DP-Anschaltung IM 153-2 auf Steckplatz 2).
    Das ist aber auch schon Alles zu dem Thema.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ralle für den nützlichen Beitrag:

    chris_mo (18.02.2008)

  4. #3
    chris_mo ist offline Neuer Benutzer
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    Guten Morgen und vielen Dank schonmal.
    Ich werde dann mal gucken welche Geräte über GSD-Dateien eingebunden wurden und was ich dort über DPV1-Verhalten herausbekommen kann.

    Chris

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