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Thema: Zykluszeit verkürzen???

  1. #11
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    Zitat Zitat von Graph&SCL_Freak Beitrag anzeigen
    Nur leider ist es auch 10x schwerer einen Kunden zu einer Vipa-CPU zu überreden, von der er noch nie was gehört hat, ausser du pappst da einen Siemens-Aufkleber drauf.
    Oder du sagst gar nichts , wieviel Kunden merken das?
    Ja, leider ist es so, hier in konservativ old Germany. Kannst kaum für manche Aufgaben ahdere SPSen verwenden(NAIS, Mitsubishi, egal was), obwohl die besser und billiger sind, weil jeder meckert dann "..das kommt mir nicht ins Haus" usw.

    V.
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  2. #12
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    Hi Larry,
    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Ich verstehe diese Anmerkung nicht ...
    20 - 40 ms sind für ein Ablauf-Programm ganz OK ... > 100 ms bestimmt nicht mehr.
    @Vladi: Was machst du denn für Steuerungen, wenn da Zykluszeiten > 100 ms noch Klasse sind ...
    was soll denn das?
    Z.B. viele Anlagen, bei den die Prozessvorgänge, Aktoren, Sensoren usw. so miteinander verknüpft werden, das 1/10 Sekunde keine Rolle spielt.
    Produktionsanlagen für Pharmaunternehmen, Prüfstände, was weiss ich.
    Ich arbeite fast immer mit GRAPH SKs, und mit viele Daten, dann sind die 315 CPUs halt so langsam, prozesstechnisch reicht das aber.
    Oder PCS7 Anlagen: dort ist 1/10 s auch ein Klacks, da habe ich Anlagen, die Medium auf ein paar Gramm genau dosieren.
    Wenn ich schelle Prozesse habe, mit schnelle Sensoren bzw. schnelle Regelungen oder Vorgänge, dann ist klar; dann reichen mir auch 20ms nicht(daher teste ich gerade mit VIPA Speed7).
    Ich kenne einen S5 Freak von früher, wenn seine Zykluszeit nicht unter 5ms lag, konnte er nicht schlafen. Keine SKs, wenig DBs, alles ganz schnell mit Merkersequenzen und Zyklusteiler..
    Also bedeutet das: wenn für den Prozess 1 Sekunde schnell genug ist(wie schnell öffnet und schliesst ein Ventil?), so kann die CPU auch 500ms Zyklus haben.
    Oder muss ich wieder meine Signatur bearbeiten?

    Gruss: Vladi
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  3. #13
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    Zitat Zitat von vladi Beitrag anzeigen
    Oder muss ich wieder meine Signatur bearbeiten?
    ... vielleicht ...

    Da hat halt jeder so seine eigene Philosophie ...
    Aber vielleicht ein Beispiel :

    Ich hatte da mal eine Förderanlage mit einer taktenden Kette. Die Kette wurde von einem Drehstrom-Motor mit hoher Untersetzung vorgefahren. Die Geschwindigkeit hier war ca. 0,5 m/s. Die Kette sollte von "Stab zu Stab" weitertakten. Der Haltepunkt wurde von einem Ini bestimmt. Wenn der Ini in einem 30 ms-Programm geschaltet hat, dann wäre die Reaktions-Verzögerung bezogen auf den Weg 1,5 cm gewesen. In einem 120 ms Programm nach gleicher Berechnung 6 cm. Das hätte die Folge-Mechanik aber nicht mitgespielt.
    Vielleicht kannst du an dem kleinen Beispiel (mit würden da aber noch 10.000 weitere einfallen) das Problem verstehen. Ich kann mir an meinen Anlagen solche hohen Zykluszeiten im Sinne der Anlagen-Funktionalität nicht leisten ...

    Gruß
    LL

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    HDD (02.03.2008)

  5. #14
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    Steinigt mich bitte nicht, aber beim Mitlesen dieser Diskussion stellt sich mir die Frage, ob Siemens mit ihren S7-300 überhaupt noch up-to-date sind.
    Wir setzen Beckhoff-Steuerungen ein (CX1000 und CX1020). Die Kosten laut Liste weit (!) weniger als 1500 Euro und sind zumindest mit unseren Programmen (Maschinensteuerung) weit unterfordert. Hab letztens mal aus Neugier die Zykluszeit auf 500µs runtergeschraubt. Das hat den CX1020 überhaupt nicht beeindruckt, obwohl das Programm aus zig FBs und Arrays aus FBs besteht, die nicht selten in Schleifen aufgerufen werden usw. Zudem werden noch mehrere NC-Achsen mit geregelt (2ms Zykluszeit).

    Was macht es denn so schwer, bei Kunden mal neue Technik einzuführen? Einzig die Gewohnheit (mangelnde Marktkenntnis), oder haben Siemens-Produkte evtl. handfeste Vorteile (Qualität, Langlebigkeit, Preis)???

  6. #15
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    Hi Larry,
    natürlich kann ich das verstehen, so habe ich es auch gemeint.
    Der Prozess bestimmt, was man für Zykluszeiten haben darf.
    Und für noch genauere Vorgänge gibt es die Interrupt I/Os, oder
    Counter CPs, oder SIWAREX CPs..

    Ich habe nur was dagegen, generell zu sagen: "oo, die CPU arbeitet
    mit xxx ms, das ist aber langsam, Kollege".

    Gruss: Vladi

    P.S. Ach, neee, der HDD ist auch da..Sch...! )
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  7. #16
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Steinigt mich bitte nicht, aber beim Mitlesen dieser Diskussion stellt sich mir die Frage, ob Siemens mit ihren S7-300 überhaupt noch up-to-date sind.
    Wir setzen Beckhoff-Steuerungen ein (CX1000 und CX1020).
    Sind sie selbstverständlich nicht, auch nicht mit der S7-400. Allein schon die Geschwindigkeit des Rückwandbusses ist ein Witz, was nützt mir da Profinet? Wenn ich da an Ethercat und die neuen schnellen Analog-Klemmen denke von Beckhoff. Da kann ich Sachen mit der SPS realisieren, die bisher nur mit Messkarten etc. gingen. Siemens ist halt Marktführer, da darf man keine Innovationen erwarten. Und grosse Kunden von Beckhoff zu überzeugen hab ich mittlerweile aufgegeben. Was da an Geld für Siemens und zusätzlicher Messhardware (National, imc etc.) z.B. im Prüfstandsbereich ausgegeben wird ist unglaublich.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Graph&SCL_Freak für den nützlichen Beitrag:

    vladi (02.03.2008)

  9. #17
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    Hi Danke leute für eure antworten.

    Es handelt sich um eine Folien und Papierbeschichtungsanlage.

    Denke ich werde als erstes mal prüfen welche Fc´s und FB´s ich weniger oft bzw nur bei bedarf aufrufen kann.

    Derzeit habe ich noch KEIN Problem an der Anlage da der Kunde aber eine Geschwindigkeitserhöhung von 290m/min auf 350m/min plant sehe ich das Problem bei meinen automatischen Splicern da ich beim Splicevorgang doch einigermaßen genaue Zeiten benötige.
    Schrittketten werde ich wohl auch weiterhin mit merkern schreiben da wie schon oben erwähnt graph ketten mehr speicher benötigen (habe ich bereits vor einiger zeit getestet und wieder verworfen)

  10. #18
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Was macht es denn so schwer, bei Kunden mal neue Technik einzuführen? Einzig die Gewohnheit (mangelnde Marktkenntnis), oder haben Siemens-Produkte evtl. handfeste Vorteile (Qualität, Langlebigkeit, Preis)???
    Zum einen dürfte da die Lagerhaltung eine Rolle spielen, den dass macht schon einen Unterschied ob man nur ersatzteile von einem Hersteller bunkern muss als von dreien oder mehr.

    Zum anderern auch die Preise für Programmiersoft- und Hardware, wenn man da nur mal an die Preise von Siemens denkt.

    Gewohnheit oder Angst vor neuen Techniken
    Beispiel: Für eine Problem-lösung wäre nur ein Buskabel (plus Zubehör) nötig, Technischer Leiter möchte das nicht. Also stundenlanges Erfolgloses Basteln ohne erfolg und dann noch ne andere firma hollen, nur um sich das Buskabel zusparen ---> ist das SINNVOLL ?????

  11. #19
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    Das mit der Lagerhaltung macht Sinn, aber nur dann, wenn man wirklich mehrere Hersteller hat, anstatt sich für einen zu entscheiden. Bzw. für die "bessere" Technik.

    Gerade beim Thema Programmiersoftware finde ich, ist Siemens ein Negativbeispiel. Da zahlt man für jede Lizens.
    Bei Beckhoff hingegen nur für die Lizens der Soft-SPS auf dem IPC, der als Steuerung genutzt wird. Die Programmiersoftware an sich ist umsonst, da hier die 30-Tage Testversion ausreicht.

  12. #20
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    Eins verstehe ich nicht:
    Hier werden 20 Beiträge zu einem Thema gepostet. Von diesen 20 Beiträgen sind 15 solche, die sich mit einem Thema beschäftigen, dass wir bereits 1000 mal durch hatten. Und über wincc's eigentliches Problem wird gar nicht gesprochen!

    Mir kommt bei dieser "Siemens: Böse, langsam und teuer" und "Vipa & Beckhoff gut, billig und schnell" Diskussion langsam das !
    Es wird schon einen Grund haben, dass der Kunde eine 315er haben! Also beschränkt Euch bitte wieder aufs Wesentliche, und philosophiert im Stammtisch weiter!!

    Danke!
    maxl
    Bin aufgrund §2 der "Rechte des Betreibers" der Forum-Regeln nicht mehr aktiv, da nicht nicht akzeptiere, dass Informationen und Erkenntnisse ohne Quellangabe weitergegeben werden sollen. Jedem steht frei, auf die gleichen Erkenntnisse durch Eigenversuche zu kommen, vor allem Buchautoren.

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