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Thema: pH-Messung Visualisieren

  1. #11
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    Zitat Zitat von crash Beitrag anzeigen
    also ich erreiche mit einem Standart-Meßumformer von E+H und einer Standart-Analogbaugruppe (331-7KF01 /12Bit) eine Genauigkeit von 0.01pH.
    Das sollte für Standartanwendungen völlig ausreichen.
    Hast du dir deinen Analog-Eingang mal bei "stehendem" Eingangs-Signal angesehen ? Seht dann auch dein gewandelter Messwert oder schwankt der "ein wenig" ? (so um +/- 50 Inkr. = 0.5 pH)

    Gruß
    LL

  2. #12
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Hast du dir deinen Analog-Eingang mal bei "stehendem" Eingangs-Signal angesehen ? Seht dann auch dein gewandelter Messwert oder schwankt der "ein wenig" ? (so um +/- 50 Inkr. = 0.5 pH)

    Gruß
    LL
    Bei einem pH-Bereich von 0-14 und 12 Bit auflösung vom AE (4096 Schritte)
    sind das 14/4096=0.0034pH pro Schritt.
    bei mir schwankt der wert in der 3. nachkommastelle ein wenig.
    ich denke das kann man vernachlässigen.
    Gruß
    crash

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  3. #13
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    Zitat Zitat von Syntaxfehler Beitrag anzeigen
    ....
    Fehlt noch etwas?
    Ja: die Berücksichtigung der Temperaturabhängigkeit.
    Abgesehen davon halte ich sowas nur im Amateurbereich (Aquarium?)für sinnvoll einsetzbar, im industriellen Bereich wird in der Regel eine Umsetzung in Normsignale vorgenommen - verbunden mit der Linearisierung des Sensorsignals und der Möglichkeit, eine Kalibrierung und eine Temperaturkompensation durchzuführen.
    __
    Mit freundlichem Gruß Peter

    ...Wir sind Alle Zeitreisende. Die überwiegende Mehrzahl schafft allerdings täglich nur einen Tag.... (Jasper Fforde: "In einem andern Buch")

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu PeterEF für den nützlichen Beitrag:

    Syntaxfehler (24.03.2008)

  5. #14
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    Zitat Zitat von Syntaxfehler Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    wer hat schon mal eine pH-Messung direkt auf einen Panel visualisiert.

    D.h. ich habe nur meine pH-Eletrode und Messverstärker. Ich gehe direkt mit meinen 0...1000mV Messbereich auf eine Analogkarte und möchte diese nun verarbeiten. Da ja die pH-Messung immer kalibriert werden muss, werde ich natürlich das so programmieren, das der Spannungsbereich sich dabei verändert. Kalibrier Messbereich für Verwendung 4,0...9,0pH . Messbereich pH-Elektrode 0...14pH

    D.h. auf meinen Panel programmiere ich den Button "Kalibrieren", "neue pH-Elektrode" (ausgangspunkt Messbereich 0...1000mV) und der eigentliche Messwert.

    Fehlt noch etwas?

    Danke

    Gruß
    Syny
    beschreibe mal etwas genauer.
    Welche hardware hast du?
    Was hat dein meßverstärker für ein ausgangssignal/welcher Hersteller?
    Welche analogbaugruppe?
    wie genau muß die messung sein?
    Gibt es temperaturschwankungen?
    wenn ja in welchem pH-bereich?
    Gruß
    crash

    Ich bin nicht bekloppt,
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  6. #15
    Syntaxfehler ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von crash Beitrag anzeigen
    beschreibe mal etwas genauer.
    1.Welche hardware hast du?
    2.Was hat dein meßverstärker für ein ausgangssignal/welcher Hersteller?
    3.Welche analogbaugruppe?
    4.wie genau muß die messung sein?
    5.Gibt es temperaturschwankungen?
    6.wenn ja in welchem pH-bereich?

    1. 216-2AD23-0XB0

    2. Eingangsspannungsbereich: +/- 1000mV max.
    +/- 500mV nominal
    Ausgangsspannungsbereich: +/- 1000mV max.,
    +/- 500mV nominal
    Eingangswiderstand > 100MOhm

    3. 6ES7231-0HC00-0XA0, hatte ich gewählt, da ich noch 2 andere Messungen als mA auf die Karte nehmen kann

    4. 5,0pH, also 1 nach der Kommastelle reicht

    5. Nein, muss nicht beachtet werden

    6. 5-8pH Messung, daher meine Auswahl 4-9pH um eine Regelung aufzubauen
    Mit Hilfe der Messung wird automatisiert Säure oder Lauge hinzudosiert, um den gewünschten pH-Wert einzustellen

    @MSB
    "- die beiden gespeicherten Werten und die Spannungssteigung (mV/PH) auf Plausibilität prüfen"

    Wie kann ich denn diese Plausibilität durchführen?
    Nimmt man dafür +-25mV als Grenzwert und diese vergleicht man dann?
    7pH = 0mV, pro pH-Wertänderung = +-50mV. Also wären dann 5pH= -100mV
    Richtig?

    Gruß
    Syny

  7. #16
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    Zitat Zitat von Syntaxfehler Beitrag anzeigen
    Wie kann ich denn diese Plausibilität durchführen?
    Nimmt man dafür +-25mV als Grenzwert und diese vergleicht man dann?
    7pH = 0mV, pro pH-Wertänderung = +-50mV. Also wären dann 5pH= -100mV
    Richtig?

    Gruß
    Syny
    Dein messverstärker setzt also direkt die spannung der pH-messkette um.
    d.h. du bekommst bei pH 0-14 eine spannung zwischen etwa -500 bis +500mV.

    eine pH-elektrode hat ihren nullpunkt knapp unter pH7.
    also misst du bei pH7 etwa 0mV -> elektrode ok.
    im laufe der zeit wird der nullpunkt abwandern.
    wenn er bei 6 oder 8 ist wirds langsam kritisch.
    pro 1pH änderung ändert sich die elektodenspannung um ca. 59mV.(Steilheit)
    auch dieser wert verändert sich im laufe der zeit.
    je größer die abweichung desto schlechter(älter) die elektrode.

    ach ja...
    deine analoge baugruppe kann nur unipolare spannungen.
    kleinster messbereich der baugruppe ist 0-5 V.
    es gibt(gab) noch eine andere analog-baugruppe die kann u.a. -500mV bis +500mV.
    Gruß
    crash

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  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu crash für den nützlichen Beitrag:

    Syntaxfehler (26.03.2008)

  9. #17
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    Wenn dein Messverstärker ne eingebaute Kalibrierversion hat, dann brauchst natürlich keinerlei Kalibrierung auf deinem Panel und deiner SPS zu installieren. Wir legen immer über die 4-20mA Messung die Signale aufs OP. Mit nem Scale/unscale Baustein kannst dann die 4-20mA auf 20 bis 120 = 2,0 bis 12,0 pH scalieren und dementsprechend am OP anzeihen lassen.
    Gibt es keine Kalibrierversion deines Messverstärkers (z.b: Neukum) dann brauchst eigentlich nur eine Start und weiter TAste.
    T Start zum starten
    Kalibrierung mit Puffer 7,0 läuft
    Kalibrierung fertig
    T Weiter
    T Start
    Kalibriereung mit Puffer 4,0 läuft
    Kalibrierung fertig
    T Weiter für evtl Anzeige Nullpunkt und Steilheit

    Ende Gelände


    Oder aber du änderst mit Taste + und - deine Werte gemäß der Pufferlösung und speicherst sie dann ab.
    Das wären dann 3 Tasten

    gruss Dabbes
    Geändert von Dabbes vorm Herrn (26.03.2008 um 14:54 Uhr) Grund: Fehler im Denksystem

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Dabbes vorm Herrn für den nützlichen Beitrag:

    Syntaxfehler (26.03.2008)

  11. #18
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    Hallo zusammen und ein frohes Neues,

    mein Projekt wurde damals auf Eis gelegt und jetzt ist es wieder aktuell.

    Folgender Maßen würde ich nun vorgehen.
    Asymetrie oder Offsetspannung würde ich als erstes mit der Pufferlösung 7pH = 0mV (neue pH-Elektrode) messen.
    Grenzwerte für Asymetrie würde ich siehe Anhang programmieren.

    Als 2. Pufferlösung würde ich 9pH nehmen als 3.Pufferlösung 4pH.
    Steilheit ∆mV/pH ausrechnen
    für 4pH = ∆mV/3
    für 9pH = ∆mV/2

    Grenzwerte für Steilheit würde ich siehe Anhang programmieren.

    Somit kann ich über das Bedienpanel dem Operator den aktuellen Zustand der pH-Elektrode visualisieren (sehr gut/ gut/ schlecht)

    -----------------------------------------------------------------

    Ein Fragezeichen ergibt sich bei der Steilheit. Wenn die Kalibrierung nun bei 4pH Pufferlösung und 9pH Pufferlösung einen Unterschiedlichen mV-Wert hat, wie habt ihr das so programmiert?

    a) Biegt man dann den pH-Wert liniear?

    b) Wenn ja, den guten zum schlechten?

    c) Sind die Steilheit-Werte (4/9) öfters "nicht liniear"?

    d) Wie lange sollte die pH-Elektrode in eine Pufferlösung getaucht werden. So lange bis der Wert sich nicht mehr ändert oder programmiert man eher eine Zeit?

    Danke im voraus!

    Gruß
    Syny
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  12. #19
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    Hallo Syny

    Ich kann mich nur der Meinung von MSB und PeterEF anschließen und dir empfehlen einen fertigen PH Meßumformer für Industrieanwendungen einzusetzten (z.B. JUMO oder Endress + Hauser).
    Diese Geräte sind praxiserprobt, liefern dir ein vernünftiges Signal von 4-20 mA, haben ein Kalibriermenü, und können während des Kalibrierens den ausgegebenen Istwert "einfrieren" um den laufenden Prozess nicht zu stören.
    Du kannst einen PT 100 Temperaturfühler anschließen und kannst sogar beim kalibrieren einen Temperaturwert manuell vorgeben, wenn z.B. deine Pufferlösung Zimmertemperatur hat, dein PT 100 sich aber in einem 60 Grad warmem Medium befindet.

    Wie gesagt, diese Geräte sind ausgereift, paxiserprobt und sind von Spezialisten entwickelt, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Vor allem aber liefern sie dir einen Istwert der gut und einfach zu handhaben ist.

    MfG
    Paul

  13. #20
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    Guten Morgen zusammen,

    läuft die Messung des PH-Wert`s eigentlich gut? Ich möchte das auch nachbauen. Welche Elektrode und Hardware dazu hast du denn verwendet?



    Mfg
    Sebastian

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