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Thema: pH-Messung Visualisieren

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    wer hat schon mal eine pH-Messung direkt auf einen Panel visualisiert.

    D.h. ich habe nur meine pH-Eletrode und Messverstärker. Ich gehe direkt mit meinen 0...1000mV Messbereich auf eine Analogkarte und möchte diese nun verarbeiten. Da ja die pH-Messung immer kalibriert werden muss, werde ich natürlich das so programmieren, das der Spannungsbereich sich dabei verändert. Kalibrier Messbereich für Verwendung 4,0...9,0pH . Messbereich pH-Elektrode 0...14pH

    D.h. auf meinen Panel programmiere ich den Button "Kalibrieren", "neue pH-Elektrode" (ausgangspunkt Messbereich 0...1000mV) und der eigentliche Messwert.

    Fehlt noch etwas?

    Danke

    Gruß
    Syny
    Zitieren Zitieren pH-Messung Visualisieren  

  2. #2
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    ... wenn du eine flexible Kalibrierung machen möchtest, dann solltest du diese auf einen "echten" Wert beziehen.
    Beispiel Waage :
    Prüfgewicht 5 kg bringt Messwert von 2344 Inkr.
    Prüfgewicht 25 kg bringt Messwert von 11730 Inkr.

    Wenn du beide ein-teachst, dann hast du deinen Anfangspunkt der Kennlinie ziemlich genau und (vorausgesetzt selbige ist linear) den Anstieg (Verstärkung) gleich mit ermittelt.
    Das könntest du auf der Visu mit 2 Kalibrier-Buttons und ggf. zugehörigen Eingabe-Feldern machen und dir dann den zugehörigen Rest (Offset der Messung und Verstärkung) ausrechnen.

    Gruß
    LL

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    Syntaxfehler (24.03.2008)

  4. #3
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    OT: Also ich kann dir wirklich nur ans Herz legen, noch einen Messumformer mit integrierter Kalibrierfunktion einzubauen,
    der dir dann ein Standardsignal für z.B. 2-12pH liefert.


    Falls du das aber nicht machst, benötigst du lediglich den Button "Kalibrieren",
    der Button neue PH-Elektrode ist im Grunde sinnlos, da auch eine "neue" PH-Elektrode,
    nie exakt wie die nächste neue sein wird.

    Also ist eine Kalibrierung als erste Amtshandlung einer neuen Elektrode erforderlich.

    Ablauf wäre folgender:
    - Button Kalibrieren
    - Anzeige Elektrode in Pufferlösung 4pH
    - Button für Bestätigen
    - hierbei den mV-Wert in der Steuerung speichern
    - Anzeige Elektrode in Pufferlösung 9pH
    - Button für Bestätigen
    - hierbei den mV-Wert in der Steuerung speichern
    - die beiden gespeicherten Werten und die Spannungssteigung (mV/PH) auf Plausibilität prüfen
    - zu hohe Abweichung heißt fehlerhafte Pufferlösung oder Elektrode defekt

    Aus der Steigung mV/PH und den beiden definierten Werten für 4 und 9pH solltest du dann den PH-Wert
    berechnen können, allerdings bräuchtest du bei Messmedien mit stark wechselnder Temperatur noch einen PT100 o.ä. zu Temperaturkompensation.

    Mfg
    Man uel
    Geändert von MSB (24.03.2008 um 11:18 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    Syntaxfehler (24.03.2008)

  6. #4
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    Dein meßverstärker hat doch bestimmt einen 4-20mA oder 0-10V Ausgang.
    Den schließt du an einen Analogen Eingang an.
    Dann nimmst du den FC105 Scale Baustein aus der Bibliothek zum Skalieren und schon bist du fertig.
    Gruß
    crash

    Ich bin nicht bekloppt,
    ich bin verhaltensoriginell!

  7. #5
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    @crash
    Wenn der Messumformer wirklich nur das mv-Signal skaliert,
    dann ist das nur der erste Schritt.

    Der PH-Wert ansich hat mit den Eingangssignal zunächst mal überhaupt nichts zu tun,
    aus diesem Grunde ist eine Kalibrierung erforderlich.

    Mfg
    Manuel
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  8. #6
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    ein Meßumformer (pH oder Redox) hat eigentlich immer die Möglichkeit zum Kalibrieren d.h. Nullpunkt und Steilheit abgleichen.
    Ansonsten ist er nutzlos.
    Gruß
    crash

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  9. #7
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    Kommt darauf an, persönlich kenne ich jetzt z.B. Prominent.

    Da gibt es einen Messumformer auf der Elektrode, der die mV der PH-Elektrode auf 4-20mA wandelt,
    und dann noch einen 2ten MU der denn das ganze Kalibrierungs-Handling macht.

    Wenn ich nun den 2ten (teuren) MU weglasse, habe ich exakt das Problem, von dem der TE schreibt.
    Ich habe sowas praktisch auch noch nicht gemacht, bzw. würde das auch nicht machen,
    aber man kennt ja oftmals die "Sparen um jeden Preis"-Kunden.

    Mfg
    Manuel
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  10. #8
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Kommt darauf an, persönlich kenne ich jetzt z.B. Prominent.

    Da gibt es einen Messumformer auf der Elektrode, der die mV der PH-Elektrode auf 4-20mA wandelt,
    und dann noch einen 2ten MU der denn das ganze Kalibrierungs-Handling macht.

    Wenn ich nun den 2ten (teuren) MU weglasse, habe ich exakt das Problem, von dem der TE schreibt.
    Ich habe sowas praktisch auch noch nicht gemacht, bzw. würde das auch nicht machen,
    aber man kennt ja oftmals die "Sparen um jeden Preis"-Kunden.

    Mfg
    Manuel

    in dem fall hast du natürlich recht.
    sollte aber auch kein problem sein das zu realisieren.
    Gruß
    crash

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  11. #9
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    ... das sehe ich nicht so dramatisch ...

    Der Messwert des Sensors kommt ja nicht als PH-Wert 4,3 in der SPS an, sondern warscheinlich als Inkr.Zahl von z.B. 1234 und dann muss ja zumindestens in der SPS noch eine Normierung stattfinden, die einem der FC105 auch nicht annimmt. Welchem Wert entsprechen den die 4..20 mA oder 0..10V ? 2,1 .. 12.7 oder 2.2 .. 13.2 - also Anpassen by Vergleichen, wie ich oben weiter schon geschrieben habe bzw. wie MSB es dann ja noch genauer ausgeführt hat ...

    Ansonsten: Durch übergenaue Messverstärker erhalte ich (nach meiner bisherigen Erfahrung) keine genaueren Messwerte. Den tollsten und genauesten Ausgangswert eines Messverstärkers mache ich mir spätestens mit der Analog-Eingangskarte wieder kaputt ... (Wandlungs-Toleranzen - vor allem bei schneller Wandlung). Hier würde nur ein Verstärker etwas bringen, der entsprechend kalibriert, seinen Messwert direkt in der SPS abliefern kann (z.B. Siwarex oder PB-Messverstärker).

    Ich muss hier jetzt allerdings einschränken, dass ich das Ganze von meinen Mess-Erfahrungen (in erster Linie Kräfte) her verallgemeinere ...

    Gruß
    LL

  12. #10
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    ... das sehe ich nicht so dramatisch ...

    Der Messwert des Sensors kommt ja nicht als PH-Wert 4,3 in der SPS an, sondern warscheinlich als Inkr.Zahl von z.B. 1234 und dann muss ja zumindestens in der SPS noch eine Normierung stattfinden, die einem der FC105 auch nicht annimmt. Welchem Wert entsprechen den die 4..20 mA oder 0..10V ? 2,1 .. 12.7 oder 2.2 .. 13.2 - also Anpassen by Vergleichen, wie ich oben weiter schon geschrieben habe bzw. wie MSB es dann ja noch genauer ausgeführt hat ...

    Ansonsten: Durch übergenaue Messverstärker erhalte ich (nach meiner bisherigen Erfahrung) keine genaueren Messwerte. Den tollsten und genauesten Ausgangswert eines Messverstärkers mache ich mir spätestens mit der Analog-Eingangskarte wieder kaputt ... (Wandlungs-Toleranzen - vor allem bei schneller Wandlung). Hier würde nur ein Verstärker etwas bringen, der entsprechend kalibriert, seinen Messwert direkt in der SPS abliefern kann (z.B. Siwarex oder PB-Messverstärker).

    Ich muss hier jetzt allerdings einschränken, dass ich das Ganze von meinen Mess-Erfahrungen (in erster Linie Kräfte) her verallgemeinere ...

    Gruß
    LL
    also ich erreiche mit einem Standart-Meßumformer von E+H und einer Standart-Analogbaugruppe (331-7KF01 /12Bit) eine Genauigkeit von 0.01pH.
    Das sollte für Standartanwendungen völlig ausreichen.
    Gruß
    crash

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