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Thema: LibNoDave - Datentransferrate

  1. #1
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    Hallo, liebe SPS-Experten

    ich möchte LibNoDave einsetzen, um eine Kommunikation zwischen S7 (bisher nicht näher spezifiziert) und einem PC einzurichten. Da wir bisher ein Beckhoff-System (Software-SPS mit ADS) einsetzen, benötigen wir etwa zwei Millisekunden für einen kompletten Datentransfer zur SPS. Über Callbackfunktionen werden sich ändernde SPS-Daten vom Beckhoff-System an die Hochsprache (im Augenblick Delphi) "gemeldet". Meine Fragen sind nun:

    1.Welche Hardware setze ich ein, um eine möglichst hohe Kommunikationsgeschwindigkeit zu erreichen ?
    2.Wieviel Zeit vergeht zwischen Funktionsaufruf zum Datentransfer
    und Datenverfügbarkeit ?

    Vielen Dank
    Zitieren Zitieren LibNoDave - Datentransferrate  

  2. #2
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    zu 1) eine 400er mit Profibus 12 MBaud nur für die Kommunikation
    zu 2) das hängt z.B. von der Datenmenge und von der Zykluszeit ab
    Mit libnodave habe ich selber keine Tests gemacht. Bei ACCON-AGLink geht es bei obiger Konstellation unter Idealbedingungen bei ca. 5 ms los.
    Rainer Hönle
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    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Rainer Hönle Beitrag anzeigen
    Mit libnodave habe ich selber keine Tests gemacht. Bei ACCON-AGLink geht es bei obiger Konstellation unter Idealbedingungen bei ca. 5 ms los.
    Mit einer 400er und Profibus hab ich noch nicht getestet, aber mit libnodave per Ethernet (ISO-over-TCP) auf 300er-CPUs mit Onboard-Schnittstelle (317-2 PN/DP bzw. VIPA 317SE). Die Laufzeiten pro Datenpaket lagen bei meinen Tests jeweils bei knapp 10 ms.


    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

  4. #4
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    Ich denke, die 400er sind da von Haus aus noch etwas schneller. Bei der 300er ist aber eine deutliche Abhängigkeit der Kommunikationszeit von der Zykluszeit vorhanden.
    Rainer Hönle
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  5. #5
    FordPrefect ist offline Neuer Benutzer
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    Danke erstmal für die Statements, die Zykluszeit sollte 1-2 ms betragen. Anfragen an die S7 (1*lesen, 1*schreiben) werden etwa alle 5-10 ms losgeschickt. Da in der Delphi-Applikation Daten für die Visualisierung berechnet werden, sind je Schreibzugriff i.A. 5 KB Daten zu transferieren (ich hoffe die kann man zur Not in ein Array packen und mit einem Befehl schreiben). Das scheint knapp zu werden ! Vielleicht kann man eine Software-SPS verwenden ? Aber unser Kunde verlangt Siemens.

  6. #6
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    Zitat Zitat von FordPrefect Beitrag anzeigen
    Danke erstmal für die Statements, die Zykluszeit sollte 1-2 ms betragen. Anfragen an die S7 (1*lesen, 1*schreiben) werden etwa alle 5-10 ms losgeschickt. Da in der Delphi-Applikation Daten für die Visualisierung berechnet werden, sind je Schreibzugriff i.A. 5 KB Daten zu transferieren (ich hoffe die kann man zur Not in ein Array packen und mit einem Befehl schreiben). Das scheint knapp zu werden ! Vielleicht kann man eine Software-SPS verwenden ? Aber unser Kunde verlangt Siemens.
    Sorry, das wir nicht nur knapp! Ein Datenpaket, das in einer Anfrage-Antwort übertragen wird, ist nur 240-18=222 Byte (die meisten 300er) oder 480-18=462 Byte groß!

  7. #7
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    Zitat Zitat von Zottel Beitrag anzeigen
    Sorry, das wir nicht nur knapp! Ein Datenpaket, das in einer Anfrage-Antwort übertragen wird, ist nur 240-18=222 Byte (die meisten 300er) oder 480-18=462 Byte groß!
    Das ist nicht nur knapp, das ist mit einer normalen S7-Hardware-SPS unmöglich. EInfach mal die WinAC von Siemens anschauen. Die gibt es in mehrere Varianten (RT oder normal). Eine weitere Alternative ist vielleicht die SLot-SPS von Siemens. Über den internen Bus könnte es wesentlich schneller gehen. Bei Bedarf kann ich ja mal Tests mit ACCON-AGLink durchführen.
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Rainer Hönle für den nützlichen Beitrag:

    FordPrefect (30.05.2008)

  9. #8
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    Frage

    Zitat Zitat von FordPrefect Beitrag anzeigen
    ... sind je Schreibzugriff i.A. 5 KB Daten zu transferieren (ich hoffe die kann man zur Not in ein Array packen und mit einem Befehl schreiben).
    Sowohl libnodave als auch meine Delphi-Komponente für libnodave bieten Funktionen, um größere Datenpakete an die SPS zu schicken. Diese Funktionen bieten aber nur einen höheren Programmierkomfort, intern müssen die Daten in mehreren kleinen Paketen aufgeteilt an die SPS geschickt werden, so wie Zottel das bereits beschrieben hat. Die Übertragung dauert also entsprechend lange, und das Ganze ist auch nur dann wirklich brauchbar, wenn die Daten in fortlaufenden Adressen liegen.

    Zitat Zitat von FordPrefect Beitrag anzeigen
    Aber unser Kunde verlangt Siemens.
    Dann solltet Ihr Euch unbedingt mal Gedanken über Euer Konzept machen:

    Zitat Zitat von FordPrefect Beitrag anzeigen
    Anfragen an die S7 (1*lesen, 1*schreiben) werden etwa alle 5-10 ms losgeschickt. Da in der Delphi-Applikation Daten für die Visualisierung berechnet werden ...
    Ist es z.B. denn wirklich notwendig, alle 5-10 ms die Visu-Daten zu aktualisieren ?
    Wer soll das denn so schnell lesen ?


    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!
    Zitieren Zitieren Steckt da vielleicht der Fehler im Konzept ?  

  10. #9
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    Vielleicht geht es nicht um das Lesen durch Bediener sondern um das Weiterverarbeiten und das Darstellen des Ergebnisses der Weiterverarbeitung. Aber jetzt kommen wir in den Bereich der Spekulationen.

    Wir sehen uns am Wochenende
    Rainer Hönle
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Rainer Hönle Beitrag anzeigen
    Wir sehen uns am Wochenende
    So isses.

    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

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