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Umfrageergebnis anzeigen: Wie gefällt euch die neue Version 5.2 von Step7?

Teilnehmer
9. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Gut

    4 44,44%
  • Schlecht

    2 22,22%
  • Furchtbar

    3 33,33%
  • Keine Meinung

    0 0%
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Ergebnis 11 bis 16 von 16

Thema: Was haltet Ihr von Step7 V5.2

  1. #11
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    @sps-concept Das dass arogant klinkt kann ich nachvollziehen,
    wenn ich damit jemanden verletze tut mir das leid.

    Allerdings ist das was ich geschrieben habe nicht abwertend gemeint.
    Es gibt sehr sehr viele Sachen die ich selber nicht kapiere, das ist doch nicht meisten nicht schlim.
    Schlimm wird es nur, wenn ich die Sachen kapieren müßte, weil z.B. die Firma sie benötigt und ich will mir nicht die Mühe machen sie zu verstehen.
    Wenn ich zu dumm bin etwas zu verstehen (selbst bei guter Erklärung)
    dann habe ich allerdings ein echtes Problem (ist mir im Studium mit
    dem Faltungsintegral so gegangen).

    Ein SPL Anweisung gibt es bei der S5 100% nicht, es gibt nur eine Bearbeiteanweisung die Eingeschrängt zu ähnlichem fähig ist.
    gesegnete Arbeit,
    Ulrich Klakow
    Zitieren Zitieren Nicht kapiert  

  2. #12
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    Alles klar Ulrich. Ausserdem programmiert jeder nach seinem Wissen und Können. Entscheidend ist das Ergebnis. Und ein wichtiger Aspekt für die Instandhalter ist Übersichtlichkeit!! Und noch ein Wort zu Schrittketten.... In manchen Firmen sind Schrittketten unerwünscht. Beispielsweise ist in den Rohbauanlagen von VW sowas nicht zu finden. Schrittketten wären da auch fehl am Platz da es viele parallele Abläufe gibt die sich dann irgendwann mal treffen. Wenn sowas mit einer Schrittkette programmiert wird und die Abläufe nacheinander kommen kostets Taktzeit. Entscheidend ist also immer der Anwendungsfall.

    MfG
    André Räppel

  3. #13
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    Hey,

    ich Programmiere ja auch keine Schrittketten sondern Zustandsmachinen.
    Der unterschied ist der, das bei einer Schrittkette immer von einem Schritt in der nächsten gegangen wird. Bei Zustandmachinen kann aus jedem Zustand abhängig von einer Bedingung oder mehreren Bedingungen zu jedem BELIEBIGEN Zustand gewechselt werden. Es wird auch immer nur der Zustand bearbeitet in dem sich der Anlagenteil gerade befindet. Beim übergang zu einem anderen Zustand wird der Initalisiert und kann dann wenn erforderlich sofort bearbeitet werden.
    Wenn verschiedene Anlagenteile zusammenarbeiten sollen, können diese
    durch eine Baumartige Struktur von abhängien Zustandmachinen sehr gut
    zusammenarbeiten. Wenn du das einmal wirklich kapiert hast, wirst du es fast immer als Lösung einsetzen. Weiterhin kann man dann schon vor der Programmierung ein übersichtliches Konzept erstellen das einen bei der Erstellung schon auf ungeklärte Anlagenzustandübergänge aufmerksam macht.
    gesegnete Arbeit,
    Ulrich Klakow
    Zitieren Zitieren keine Schrittketten, Zustandmachinen  

  4. #14
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    Ein ganz einfaches Beispiel aus einer Steuerung einer Verpackungsmachine:
    Wenn gewisse Vorbedingungen erfüllt sind, wird eine Ware hineingefördert und die Auslaufklappe gechlossen. Diese beiden Vorgänge können parallel erfolgen und verschieden lange dauern. Wenn beide beendet sind, erfolgt das Einschrumpfen der Ware in PE-Folie.

    Zustand 44: Vorbedingungen erfüllt.
    Mögliche Folgezustände:
    Zustand 45: Auslaufklappe zu, Ware noch nicht drin
    Zustand 46: Auslaufklappe noch offen, Ware drin
    Gemeinsamer Folgezustand:
    Zustand 47: Auslaufklappe zu, Ware drin
    Es gibt immer genau eine Übergangsbedingung.
    44->Endschalter Klappe->45
    44->Endschalter Warenposition->46
    45->Endschalter Warenposition->47
    46->Endschalter Klappe->47
    Das kann man dann schön als Ablaufdiagramm darstellen und sieht sofort wo's hängt.
    Man sähe z.B. auch, dass bei schweren Waren (langsamer gefördert) die Kette über 44,45,47 und bei leichten über 44,46,47 läuft.

  5. #15
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    Hallo Ulrich,
    also vom Prinzip her habe ich die Sache genauso gelöst. Ein paar Dinge mache ich anders, ich bin der Meinung, dass ich so flexibler bin. Ich lasse nun mal gerne große Lücken zwischen den einzelnen Schritten. (Aus gutem Grund, manchmal glaube ich, dass die Maschinenbauer nur deshalb den Ablauf komplett geändert haben wollen um mich zu ärgern.) Ich lasse immer zehn Schritte Platz, als Reserve. Damit scheidet der SPL Befehl leider aus, sonst würden zuwenig Schritte übrig bleiben, aber mein Sprungverteiler funktioniert eigentlich genau so, ist halt nur etwas mehr Tipperei. Das ganze sieht in etwa so aus:


    //Sprungverteiler
    L StepNR
    L 10
    ==I
    SPB S10

    TAK
    L20
    ==I
    SPB S20

    SPA Ende

    //Step10
    S10: Ll0
    T StepNR

    SET
    =AUTO_HEBEN

    U S_HEBEN
    UN PAUSE
    S PAUSE
    SPB S20

    SPA Ende

    //Step20
    S20: L20
    T StepNR

    CLR
    =AUTO_HEBEN

    UN S_HEBEN
    UN PAUSE
    S PAUSE
    SPB S10
    SPA Ende

    Weiter Unten erfolgt dann dien Zuweisung. Das sieht etwa so aus:

    U(
    U AUTO_HEBEN
    U AUTOMATIK_AN
    O
    U HAND_HEBEN
    U HAND_AN
    )
    U STEUERUN_AN
    =VENTIL_HEBEN


    Mit Sicherheit etwas mehr Tipperei als bei dir, dafür aber sehr schön übersichtlich und etwas flexibler.


    Das Thema schein ja wirklich sehr beliebt zu sein, dabei wollte ich eigentlich nur wissen ob jemand, genauso wie ich die „Suchen und Ersetzen“ Funktion in der Deklaration vermisst.

  6. #16
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    Moin Casius,

    der Sprungverteiler ist doch nur der Verteiler!
    Die eigendlichen Zustände kommen jeder in ein eigenes Netzwerk.
    Das hat den Vorteil das ich jeden Zustand sauber im Netzwerkkopf
    dokumentieren kann und im Onlinestatus im Sprungverteiler sofort sehe
    welcher Zustand gerade bearbeitet wird.
    Die SPL Anweisung hat noch eine andere schöne Eigenschaft.
    Hat die Zustandsvariable mal eine nicht vorhandene Nummer, kann ich im Defaultteil schön darauf reagieren.
    Meist mache ich es auch so, dass meine normalen Anlagenzustände
    erst ab Nummer_1 beginnen, dass hat den Vorteil, das ich bei der
    Zustandvisuallisierung (z.B. WinCC) für die Zustandnummer_0
    eine rot unterlegten Zustandstext ausgebe der mir sofort zeigt das
    meine schöne Zustandsmachine offensichtlich noch nie durchlaufen wurde.
    Die SPL Anweisung ist auch meist erheblich schneller als deine Methode.
    Nach eine paar Tips:
    Schreibt man vor der SPL Anweisung ein
    Code:
        SET
    dann kann man folgendes machen:
    Code:
    S10: L    10
    T  StepNR
    S  Auto_Heben
    man sparrt einen haufen SET/CLR befehle ein und
    das Programm wird kürzer. Du braucht das VKE übriges auch nicht zu setzen, weil es beim Zustandsvergleich und anschliessendem SPB
    sowieso immer gesetzt wird.
    Wenn du deine Methode weiterverwenden willst, gibt es noch einen Trick
    wie du Anweisungen einsparen kannst:
    Code:
    L StepNR
    L 10
    ==I
    SPBN nS10  // nicht Zustand 10
    
    //____________Bearbeitung S10_______________
       ...
    
       ...
    //____________Ende_S10_____________________
    +  10   // Accu1 ist jetzt 20, Zustandsnummer bleibt in Accu2
    ==I
    SPBN nS20
    
    usw.
    Ein neuladen der Zustandsnummer wird nicht mehr nötig.
    gesegnete Arbeit,
    Ulrich Klakow
    Zitieren Zitieren Bruchrechnung  

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