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Thema: RK512 / Fetch, Zugriff verweigert

  1. #11
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    Bloß mal so die Frage, es gibt da ein Handbuch

    "Punkt-zu-Punkt-Kopplung CP 341 Aufbauen und Parametrieren"

    von Siemens. Schon mal reingeschaut? In Kapitel 6.3.2 findet sich:

    Anwendung der Funktionsbausteine bei Rechnerkopplung RK 512
    Für die Kopplung zu einem Kommunikationspartner mit der Rechnerkopplung
    RK 512 stehen Ihnen folgende Funktionsbausteine zur Verfügung:
    • FB 8 P_SND_RK zum Daten senden bzw. Daten holen
    • FB 7 P_RCV_RK zum Daten empfangen bzw. Daten bereitstellen
    Und weiter:

    Passive Aufträge:
    Mit dem Funktionsbaustein FB 7 P_RCV_RK können Sie über passive Aufträge
    das Einlesen und die Bereitstellung der Daten auf dem CP 341 koordinieren. Der
    Kommunikationpartner ist aktiv. Sie können
    • vom Kommunikationspartner gesendete Daten in einem S7-Datenbereich Ihres
    Automatisierungsystems einlesen (siehe Abschnitt “Daten empfangen mit
    FB P_RCV_RK”)
    • Daten in Ihrem Automatierungsystem für einen remoten Kommunikationspartner
    bereitstellen (siehe Abschnitt “Daten bereitstellen mit FB P_RCV_RK”)
    Kurz gesagt: FB7 muss auf der (passiven) S7-Seite verwendet werden

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu hovonlo für den nützlichen Beitrag:

    noeppkes (08.08.2008)

  3. #12
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    Zitat Zitat von Rainer Hönle Beitrag anzeigen
    Ich denke, ein normaler PC-Adapter ist günstiger als die CP 341. Als Bibliothek käme hier dann libnodave, AGLink oder andere in Frage. Wenn es schneller sein soll, dann NetLink-PRO oder eine CP 343-1, lean genügt da ja. Auch hier kann libnodave oder AGLink verwendet werden.
    Ich persönlich habe zwar das RK 512-Protokoll ebenfalls in AGLink eingebaut, mag es aber nicht sehr. Es ist uralt, bietet wenig Möglichkeiten und heutzutage weiß fast keiner mehr welche Fehlernummer was bedeutet. Unklar ist auch, ob die Originalbedeutung auch bei den heutigen CPs erhalten blieb. Selbst in großen Häusern geht so manches verloren. Bei einer normalen S7-Kommunikation habe ich da wesentlich mehr Möglichkeiten. Außerdem ist hier der Datendurchsatz entsprechend höher.
    Vielen Dank für die vielen Info's.
    PC-Adapter, NetLink Pro habe ich zwar noch nie gehört, mache mich aber mal schlau.
    CP343-1 lean habe ich schon ins Auge gefasst, da bei mir zuhause sowieso ein Netzwerk liegt und sich dieses anbietet.
    Des weiteren kann ich ja die SPS über den CP343-1 lean programmieren, was für mich zuhause wesentlich angenehmer ist, als mit Profibus (MPI).

    libnodave habe ich mir schon mal angesehen. Ich denke damit komme ich klar.
    Also muss ich mir wohl einen CP343-1 zulegen.

    noeppkes ...

  4. #13
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    Zitat Zitat von hovonlo Beitrag anzeigen
    Bloß mal so die Frage, es gibt da ein Handbuch

    "Punkt-zu-Punkt-Kopplung CP 341 Aufbauen und Parametrieren"

    von Siemens. Schon mal reingeschaut? In Kapitel 6.3.2 findet sich:

    Und weiter:

    Kurz gesagt: FB7 muss auf der (passiven) S7-Seite verwendet werden
    Ich habe schon einige Fred's hier aufgemacht bzgl. RK512 und Datenübertragung.
    Es hieß immer: KEIN FB7 nötig für die Datenübertragung.
    Das geschieht alles von alleine in der SPS.
    Jetzt sagtst du mir, ich benötige den FB7 ?

    Was soll ich denn nun glauben.

    Im Moment ist er nicht im OB1.
    Die SPS antwortet. die Kommunikation scheint zu laufen.
    Allerdings eben mit der Antwort:
    Zugriff verweigert.

    noeppkes ...

  5. #14
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    Der NetLink-PRO wird bei der SPS auf die MPI- oder PB-Schnittstelle gesteckt und ist mit dem PC über Ethernet verbunden. Der PC-Adapter ist der normale Seriell-MPI-Wandler. Infos zu beiden Produkten sind auch auf unserer Homepage unter S7-Adapter zu finden. libnodave unterstützt beide Adapterarten und natürlich auch den CP 343. Vorteil eines externen Adapters: er ist nicht an die CPU gebunden und muss nicht über die Hardwarekonfig parametriert werden. Nachteil: es ist ein separates Kästchen und nicht nur ein dünnes Kabel.
    Geändert von Rainer Hönle (08.08.2008 um 11:06 Uhr) Grund: Klarstellung parametriert
    Rainer Hönle
    DELTA LOGIC GmbH

    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Rainer Hönle für den nützlichen Beitrag:

    noeppkes (08.08.2008)

  7. #15
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Rainer Hönle
    Zum Spaß einfach mal Startadresse und Länge als gerade Zahl (= 2) testen. Ändert sich dadurch etwas? Klar im Protokoll, aber im Ergebnis?
    Soweit ich es für die S7 noch im Hinterkopf gespeichert habe, muss immer eine gerade Anzahl als Datenlänge angefordert werden, die S7 setzt sonst in den Telegrammen bei den Daten ein Füllbyte.
    Den Vorschlag von Rainer solltest Du mal ernsthaft versuchen.

    Gruß

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    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Versuch mal  

  8. #16
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    Hallo,

    Zitat Zitat von noeppkes
    Anschliessend habe ich mir ein VB Progr. geschrieben das genau das gleiche Protokoll mit richtiger Checksumme schickt. siehe da, die SPS antwortet, allerdinsg mit der Meldung Zugriff verweigert.
    Danke, das wir das auch erfahren dürfen. Wegen Kristallkugel und so
    Trotzdem hättest Du den alten Fred benutzen können, das Problem war doch noch nicht gelöst, aber jetzt ist es nun mal passiert.

    Zitat Zitat von noeppkes
    So hier die Auflösung des Protokolles:

    0x00,0x00 Befehlstelegramm, kein Folgetelegramm.
    0x45,0x44 Greife auf Datenbaustein zu mit Fetch-Telegramm
    0x17 Der Datenbaustein DB23 ist gemeint
    0x01 Startadresse im Datenbaustein (1 bedeutet: 2 Variable)
    0x00, 0x01 (High und Low-Byte der Länge. In meinem Fall Länge 1)
    0xFF, 0xFF (Keine Angabe der Koordinierungsmerker, daher beide 0xFF)
    0x10, 0x03 (Telegrammende)
    0x05 Checksumme aller Bytes XOR verknüpft.

    @Question Mark,
    Ich hoffe ich habe keine Fehler gemacht bei der Erklärung des Telegrammes.
    Also erstmal würde ich den von Rainer Hönle vorgeschlagenen Versuch mit gerader Startadresse und gerader Anzahl durchführen. Aber pass auf die Checksumme auf, die wird sich zwangsläufig ändern.

    Als Reaktion auf Dein o.a. gesendetes Telegramm sollte dann erstmal ein DEL (0x10) vom CP341 kommen. Dann musst Du ein STX (0x2) an den CP341 senden. Und diese beiden Befehle finde ich jetzt in Deiner Telegrammbeschreibung nicht.
    Danach erst kommt das Reaktionstelegramm vom CP341.

    Zitat Zitat von noeppkes
    0
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    A - Die Fehlermeldung
    10 - DLE
    0 - Tippfehler ? muss 3 (ETX) sein
    19 - BCC
    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Da fehlt was ...  

  9. #17
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    @Question Mark,

    Danke für deine Nachricht.
    Das mit dem Ablauf (Senden, 0x10 dann STX etc) habe ich soweit im Griff.
    Das funktioniert auch soweit.
    Das einzige was ich noch probieren muss, ist das mit den geraden Adresse.
    Die Checksumme wird in meinem VB Prog ausgerechnet, je nachdem was ich vorgeben. Das funktioniert auch, ansonsten würde ich ein NAK erhalten, was nicht der Fall ist.

    Was mir aber immer noch nicht klar ist, dass eineiseits (von dir) behauptet wird, dass man keinen FB7 benötigt, allerdings hier in deisem Fred (weiss im Moment nicht mehr genau wer) geschrieben wurde, dass unbedingt der FB7 verwendet werden muss.
    Lt. Handbuch vom CP341 verstehe ich das auch so, dass der FB7 unbedingt in den OB1 muss. Auch bei RK512 und gerade wie bei mir, CP als passiv, Laptop als aktiv.

    Ich probiere heute Abend mal beide Version aus.

    Ich melde mich wieder sobald es neues gibt.

    Bis später

    noeppkes ...
    Zitieren Zitieren RK512 / Zugriff verweigert  

  10. #18
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    @Question Mark,

    Hallo Mark,

    so. nun habe ich es zumndest was das Lesen betrifft auf den Punkt gebracht.

    Die Checksumme stimmt, der Protokollrahmen auch und nachdem ich den FB7 im OB1 aufrufe, bekomme ich ENDLICH die Werte die in meinem DB stehen.
    Somit wäre das für mich mal geklärt ob oder ob nicht der FB7 in den OB1 kommt.

    Allerdings funktioniert das Schreiben noch nicht.
    Muss ich das noch etwas in der SPS tun.
    Irgend etwas am FB7 (ausser der Adresse und dem enable) einstellen .
    Ich probiere mal weiter.
    Melde micht dann.
    Vielleicht kommt in der Zwischenzeit ja auch ein Vorschlag.

    noeppkes ...
    Zitieren Zitieren RK512 Zugriff verweigert  

  11. #19
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    Hallo an alle,
    nachdem ich jetzt seit Tagen damit beschäftigt war mit RK512 Daten aus und in den CP341 (Genauer gesagt in/aus den Datenbausteien zu lesen / zu schreiben), hier die Lösung meines Problemes.

    Das Lesen funktioniert ja jetzt (siehe oben).
    Das Schreiben war noch das Problem.
    Das Rothenbacher RK512 OCX schickt für das Schreiben in den Datenbaustein als Word:
    0x00, 0x00, 0x41 und 0x57 ...
    Von meiner SPS wird aber erwartet:
    0x00, 0x00, 0x41, 0x44 ...
    Tja, ich frage mich warum Rothenbacher 0x57 sendet.
    Würde mich schon interessieren.

    noeppkes ...
    Zitieren Zitieren RK512. Die Lösung  

  12. #20
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    Hallo,

    Zitat Zitat von noeppkes
    nachdem ich den FB7 im OB1 aufrufe, bekomme ich ENDLICH die Werte die in meinem DB stehen.
    Was mich jetzt etwas wundert. Aber dazu muss ich erstmal etwas ausholen. Bei der S5 war das so (der PC ist aktiv, der CP ist passiv also vom PC wird "FETCH" und "SEND" abgeschickt) :
    In der S5 brauchten in diesem Falle keine expliziten Aufrufe von FB's mit programmierten Aufträgen gesendet werden. Es genügte ein Aufruf von "SEND-ALL" und "RECEIVE-ALL". Diese Bausteine sorgten für den Transfer der Daten von der CPU zum PC und umgekehrt. Und fertig war die Kiste. Der große Vorteil war eigentlich, dass für jedes Protokoll (egal ob 3964, RK512, DP, H1) die gleichen FB's zuständig waren.
    Bei der S7 stellt es sich so dar, dass ich zwar alle Verbindungen in NetPro projektieren muss (ausser natürlich PG-Verbindungen) und in die CPU runterladen muss, aber der Datentransfer CP-CPU und umgekehrt ist dadurch automatisch integriert. Dadurch kann z.B. der OPC-Server mit allen möglichen Protokollen ohne besondere Aufrufe von Standard-FB's in der S7 kommunizieren.
    Dafür gibt es jetzt aber im Gegensatz zur S5 eine nicht mehr überschaubare Anzahl von Standard-FB's für jedes mögliche Protokoll, CPU, CP etc. für auftragsbezogene Kommunikation.
    Ich kann mich aber nicht erinnern, dass beim CP441 (CP341 habe ich noch nicht eingesetzt) für passive Kommunikation Standard-FB's erforderlich waren.

    Zitat Zitat von noeppkes
    Allerdings funktioniert das Schreiben noch nicht.
    Eventuell musst Du noch eine zusätzliche Verbindung mit der Zusatzsoftware PtP projektieren ?

    Gruß

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    Zitieren Zitieren Verbindung projektiert ?  

  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu Question_mark für den nützlichen Beitrag:

    noeppkes (08.08.2008)

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