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Thema: Bitte um Hilfe bei Schulprojekt

  1. #11
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    Na ja, ich würde das anders handhaben. Du setzt in der Schrittkette in Schritt 5 einen Merker (M10.0). (kommt natürlich darauf an, wie deine Schrittkette denn letztendlich aussieht, such mal hier im Forum nach "Schrittkettte" da haben schon einige Leute ihr System vorgestellt.

    In diesem Schritt verbleibst du ja, bis alle Bedingungen erfüllt sind, um in den nächsten Schritt zu springen, in diesem (hier Nr. 6) setzt du deinen Merker wieder zurück.

    Außerhalb der Schrittkette kannst du dann deinen FC anspringen, z.Bsp. mit

    U M 10.0
    CC FC10

    oder auch

    U M 10.0
    SPBN MNIX

    Call FC10

    MNIX: NOP 0

    PS: Ein FC/FB wird ja linear durchlaufen, also der "Rücksprung" endet immer hinter dem Aufruf des FC/FB!
    Geändert von Ralle (02.09.2008 um 11:02 Uhr)
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

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    Jetfix (02.09.2008)

  3. #12
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    So ... jetzt von mir noch etwas zu deiner Problemstellung ...
    Bei der geschilderten Aufgabe würde ich mich spontan für einen Servo-Antrieb (gesteuert und abgefragt über Profibus) entscheiden. Hierdurch würde sich für dich dann zusätzlich die Möglichkeit bieten, dass du die gemessenen Dickenwerte gleich auch einer Position zuordnen kannst, da du i.d.R. die Ist-Position der Servo-Achse abfragen kannst.
    Was mir ein bißchen komisch vorkommt, ist die Art und Weise, wie du zu deinen Messwerten kommst. Haben die genannten Mess-Taster wirklich "nur" die Möglichkeit, ihre Werte über eine RS232-Schnittstelle abzugeben - das erscheint mir etwas langsam. Ich würde es hier für sinniger halten, wenn die Werte auch über PB (z.B.) in die Steuerung kämen. Vielleicht gibt es da ja noch eine Möglichkeit.

    Wie du deine Schrittkette anlegst liegt 1.) an der Aufgabenstellung und 2.) an dir selbst. Ich würde die SK so bauen, dass sie die Verfahr-Routine erledigt und die Trigger- und ggf. Auswerte-Bedingungen für das Daten-Einlese-Programm liefert. Wird sie abgebrochen (z.B. über Not-Stop), dann kommst du normalerweise nicht um eine neue Referenzfahrt deiner Einrichtung Drum-herum. Ergo würde (bei mir) so ein Ereignis die SK komplett rücksetzen.
    Mit diesem Teil würde ich an deiner Stelle starten (hatte ich aber - glaube ich - auch schon geschrieben).

    Ganz grundsätzlich (gerade wenn du erst einsteigst) solltest du die Aufgabe in so überschaubare Stücke zerlegen als es nur eben geht. Die Gefahr, die Übersicht zu verlieren, ist sonst zu groß. Genauso kannst du sonst auch mit zuvielen Informationen überrollt werden. Ich befürchte, du hast da jetzt schon zuviel losgetreten ...

    In diesem Sinne - erstmal viel Erfolg
    Gruß
    LL

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    Jetfix (02.09.2008)

  5. #13
    Jetfix ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    ich habe Step 1 geschafft! Habe eine Schrittkette in AWL programmiert mit einer AUS Funktion. Die AUS Funktion habe ich über eine alternativ Verzweigung realisiert. Habe alles in Sim Try simuliert und es funktioniert einwandfrei...
    Habe meine Schrittkette mit den Bemerkungen angehangen (PDF)

    Die SPS lasse ich als Master laufen. Ich werde sie nicht mit der "Betriebs -SPS" koppeln. Werde einen induktiven Sensor an den unteren Schlitten befestigen, er übernimmt die Triggerung.

    Die Verbindung zum Keyence Steuerungsmodul möchte ich über die RS232 Schnittstelle realisieren. Die CP 340'er Karte nehme ich mit in die Kalkulation auf.

    Folgende Steps verbleiben:
    1.Bei der Verbindung von SPS zum Frequenzumrichter bin ich mir noch unsicher! Wo liegen die Vorteile bei Verbindung mit Profi Bus zu Ansteuerung mit Binär codierten Informationen?

    2. Not-Aus... was ist ein Fail Safe und wie funktioniert er? Lohnt sich die investition? Es sollte schon VDE Konform laufen... also muss ich doch die Spannung abschalten oder?

    3. Die Daten vom Modul über die RS 232 einlesen... wie bewerkstellige ich das? Mit einem DB!? Wie muss ich ihn programmieren? Kann ich das simulieren?

    Ich danke euch!
    Gruß Jetfix
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    Geändert von Jetfix (02.09.2008 um 23:23 Uhr)

  6. #14
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    Zitat Zitat von Jetfix Beitrag anzeigen
    2. Not-Aus... was ist ein Fail Safe und wie funktioniert er? Lohnt sich die investition? Es sollte schon VDE Konform laufen... also muss ich doch die Spannung abschalten oder?
    Grob: Failsafe-SPS-Komponenten erlauben es dir, dass NOT-AUS an deiner Anlage noch eingeschränkt Steuerungsaufgaben erledigen _darf_, da sie so ausgelegt ist, dass sie gegen Störungen abgesichert ist. Normale SPS Komponenten dürfen das nicht!
    Dies ist im Normalfall aber nicht notwendig, ein einfacher Halt durch spannungsfreimachen des/der Antriebsregler(s) reicht. Passend dazu verwendest du einfach ein fertiges NOT-AUS Relais, dann bist du sowohl preislich als auch sicherheitstechnisch billig und schnell dabei.

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu jokey für den nützlichen Beitrag:

    Jetfix (03.09.2008)

  8. #15
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    Zitat Zitat von jokey Beitrag anzeigen
    ... Passend dazu verwendest du einfach ein fertiges NOT-AUS Relais, dann bist du sowohl preislich als auch sicherheitstechnisch billig und schnell dabei.
    Hallo,
    ein paar kleinere Bemerkungen:

    Zu Jokey's Aussage sei noch angemerkt, dass eine Achse zum anhalten, Bremsrampe fahren etc. eine gewisse Zeit braucht. Für solche Fälle nehmen wir hier Not-Aus Relais die verzögerte Kontakte haben (mS-Bereich). So haben wir die Möglichkeit Achsen in einen sicheren Zustand zu fahren, ohne das diese "austruddeln" bevor die Spannung weg ist.

    Zu deinem FB:
    Für was brauchst du einen FB? Du verwendest keine einzige Variable. So wie ich das sehe kannst du das auch in einem FC lösen. Weiter finde ich für meinen Teil es übersichtlicher wenn du dein Problem in mehrere Baustein aufteilst. z.B. FC100 für Bedingungen, FC101 für Zeiten, FC102 für Ausgabe, FC103-FC... für deine Schrittketten... so als Beispiel

    Gruß Philipp

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu PhilippL für den nützlichen Beitrag:

    Jetfix (03.09.2008)

  10. #16
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    Morgen,ok dann entscheide ich mich für das Not Aus Relais mit einer kleinen Verzögerung, das wird wirklich ausreichen. Dann programiere ich das beim Frequi mit. Werde das mal versuchen in FC`s auf zu teilen! Die Netzwerke einfach in verschiedene Bausteine aufteilen und diese dann einfach durch den Call Befehl im OB aufrufen? Den FB habe ich gewählt da er einen Instanz DB hat, dachte ich benötige ihn für die Datenaufzeichnung.Was mir jetzt noch fehlt und ich in meinem vorherigen Beitrag vergessen habe ist die Zyklus-Überwachung. Das würde ich gern als nächstes angehen lassen...

  11. #17
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    Zitat Zitat von Jetfix Beitrag anzeigen
    1.Bei der Verbindung von SPS zum Frequenzumrichter bin ich mir noch unsicher! Wo liegen die Vorteile bei Verbindung mit Profi Bus zu Ansteuerung mit Binär codierten Informationen?
    Du hast hier bei einer PB-Anbindung m.E. einfach mehr Möglichkeiten der Steuerung bzw. an zusätzliche Informationen zu kommen. Das ist bei einem FU vielleicht nicht so relevant, aber bei Einsatz einer Servo-Steuerung wäre das schon von großem Vorteil ...

    Zitat Zitat von Jetfix Beitrag anzeigen
    3. Die Daten vom Modul über die RS 232 einlesen... wie bewerkstellige ich das? Mit einem DB!? Wie muss ich ihn programmieren? Kann ich das simulieren?
    Du mußt dir hier zunächst vielleicht erst eine "Lese-und-Anzeige"-Routine bauen.
    Eine 2. Aufgabe wäre dann eine "Schreibe-Daten-in-DB"-Routine, die die eingelesenen Daten aufgreift, in einen DB schreibt und den Schreibzeiger für den DB für den nächsten Datensatz erhöht. Hierzu findest du im Forum einige schöne Beiträge (Stichwort z.B. "Kurvenaufzeichnung").
    Eine 3. Aufgabe wäre dann die aufgezeichneten Daten auszuwerten oder aufzubereiten. Das ist garantiert für dich auch noch ein Thema ...

    Gruß
    LL

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    Jetfix (03.09.2008)

  13. #18
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    Zum PNOZ:

    Wir haben gerade für FUs mit dem PNOZ X3.1 von PILZ gute Erfahrungen gemacht.

    Wie PhilipL schon erwähnte, FUs mögen es gar nicht wenn in voller Fahrt der Saft abgedreht wird. Das Austrudeln ist nicht das schlimme, im Extremfall kann es aber den Zwischenkreis von den Dingern feuern, wenn man es zu oft macht...

    Die Schrittkette sieht schon ganz manierlich aus, ist aber noch ein bisschen durcheinander.
    Gewöhne Dir am besten gleich an mit Kommentaren UND Symbolinformationen zu arbeiten, z.B.
    S "SM2" //Aufwärmphase

    Das Macht es später einfacher.

    Hast Du schon einen ProgrammAblaufPlan erstellt ???

    ( langsam kommen Erinnerungen hoch... )
    Das Grauen lauert in der Zwischenablage !!

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu dtsclipper für den nützlichen Beitrag:

    Jetfix (03.09.2008)

  15. #19
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    Zitat Zitat von dtsclipper Beitrag anzeigen
    Zum PNOZ:

    Wir haben gerade für FUs mit dem PNOZ X3.1 von PILZ gute Erfahrungen gemacht.

    Wie PhilipL schon erwähnte, FUs mögen es gar nicht wenn in voller Fahrt der Saft abgedreht wird. Das Austrudeln ist nicht das schlimme, im Extremfall kann es aber den Zwischenkreis von den Dingern feuern, wenn man es zu oft macht...
    Ach deshalb! Danke für die Erklärung! Werde es mit aufnehmen in die Liste...
    Zitat Zitat von dtsclipper Beitrag anzeigen
    Die Schrittkette sieht schon ganz manierlich aus, ist aber noch ein bisschen durcheinander.
    Gewöhne Dir am besten gleich an mit Kommentaren UND Symbolinformationen zu arbeiten, z.B.
    S "SM2" //Aufwärmphase

    Das Macht es später einfacher.
    Habe die Schrittkette jetzt in 2 FC`s aufgeilt. Bin gerade dabei eine Überwachung der Schrittkette zu schreiben. Habe dafür ebenfalls zwei FC`s geschrieben, einmal Bedingungen und einmal die Ausgänge..
    Habe noch einen kleinen Bug bei der Überwachung drin, bei einem funzt es bei dem anderen nicht.. arbeite aber dran.
    Habe mir einfach die "Motor Merker" geschnappt und sie mit einer Einschaltbedingung versehen. Das Verfahren ist Zeitgebunden und wenn dort mehr als 5s abgelaufen ist kann was nicht stimmen.
    Aber was mache ich mit dem Ausgangssignal? Habe es jetzt einfach auf eine "Störungsleuchte" gelegt!
    Der Rest der Bedingungen bezogen auf Aktionen ist zeitlich nicht einteilbar...
    Was überwacht man sonst noch? Und mit welchen Bausteinen?
    Brauche ich die verschiedenen OB`s zur Überwachung?
    Wenn ja welchen? Und wie binde ich sie mit ein?
    Was kann man sonst noch zur Überwachung und Thema Sicherheit tun?

    Alles klar das mit den Symbolinformationen werde ich noch übernehmen!
    Ist eine gute Idee! Dank dir

    Zitat Zitat von dtsclipper Beitrag anzeigen
    Hast Du schon einen ProgrammAblaufPlan erstellt ???

    ( langsam kommen Erinnerungen hoch... )
    Grausam oder

    Wir machen Grafcet....wollte ich zum Schluss machen

    Gruß Jetfix

  16. #20
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    Zitat Zitat von Jetfix Beitrag anzeigen
    Wir machen Grafcet....wollte ich zum Schluss machen
    Damit fängt man eigentlich an ...

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