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Thema: Berechnung der Zykluszeit, aber wie?

  1. #11
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    Zitat Zitat von Paul_007 Beitrag anzeigen
    Ich seh schon, dass ist gar nicht so einfach, weil doch sehr viele Faktoren mit einbezogen werden müssen.

    Vielen Dank für eure zahlreichen Tipps!

    Werd das ganze jetzt nochmal durchrechnen.

    Mit welcher Adressierungsart arbeiten die Bit-Operationen?

    Die 300 reagieren allergisch auf indirekte Adressierung!

  2. #12
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    Und wofür? Das braucht in der Praxis kein Mensch.
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  3. #13
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    Zitat Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
    Und wofür? Das braucht in der Praxis kein Mensch.
    SCL benutzt indirekte Adressierung massiv,
    Parameterübergabe zählt auch dazu
    und für schleifen ist die indirekte Adressierung prädestiniert!

    In größeren Programmen sehr häufig anzutreffen.

  4. #14
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    Zitat Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
    Und wofür? Das braucht in der Praxis kein Mensch.
    manchmal sind theoretische betrachtungen notwendig, z.b. bei der einsatzplanung einer bestimmten CPU. außerdem ist es auch immer gut zu wissen, wo eine hohe zykluszeit begraben sein könnte.

    insgesamt finde ich, macht das einlesen und arbeiten mit dem thema, das arbeiten in der praxis um einiges einfacher - man wundert sich weniger.

    darüber hinaus gibt es auch immer theoretische betrachtungen, die zur erlangung eines bestimmten abschlusses angestrengt werden müssen - zwar nicht praxis aber praktisch, wenn man eine fundierte arbeit abliefern kann
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  5. #15
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    manchmal sind theoretische betrachtungen notwendig, z.b. bei der einsatzplanung einer bestimmten CPU. außerdem ist es auch immer gut zu wissen, wo eine hohe zykluszeit begraben sein könnte.
    Genau darum geht es mir bei der Berechnung...

    Der Baustein der gemessen wir ist in SCL programmiert.

  6. #16
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    Zitat Zitat von Paul_007 Beitrag anzeigen
    Der Baustein der gemessen wir ist in SCL programmiert.
    das ist natürlich tricky, da kommste eigentlich nur sinnvoll voran, wenn du den baustein übersetzt, die quelle löschst (aus dem testprojekt, natürlich nicht von deinem rechner ) und dir dann an hand des AWL-codes, der nun beim öffnen des bausteins erscheint eine zykluszeit herleitest
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  7. #17
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    Zitat Zitat von vierlagig Beitrag anzeigen
    das ist natürlich tricky, da kommste eigentlich nur sinnvoll voran, wenn du den baustein übersetzt, die quelle löschst (aus dem testprojekt, natürlich nicht von deinem rechner ) und dir dann an hand des AWL-codes, der nun beim öffnen des bausteins erscheint eine zykluszeit herleitest
    Noch etwas mehr info bekommt man, wenn man den Baustein in eine MemoryCardDatei (*.wld) schiebt (nur den einen Baustein) und in daraus öffnet (dann muss man die Quelle nicht löschen).
    Dann sieht man auch gleich, was so an Code generiert wird für Bausteinaufrufe und Parameterübergabe. (es wird dabei eine Fehlermeldung ausgegeben, kann man aber ignorieren).

    Und mal schön auf die Adressierungsarten achten und mal ins Handbuch schauen, ist bei den kompilierenden CPUs echt heftig wie die Ausführungszeiten ansteigen.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    Noch etwas mehr info bekommt man, wenn man den Baustein in eine MemoryCardDatei (*.wld) schiebt (nur den einen Baustein) und in daraus öffnet (dann muss man die Quelle nicht löschen).
    Dann sieht man auch gleich, was so an Code generiert wird für Bausteinaufrufe und Parameterübergabe. (es wird dabei eine Fehlermeldung ausgegeben, kann man aber ignorieren).

    Und mal schön auf die Adressierungsarten achten und mal ins Handbuch schauen, ist bei den kompilierenden CPUs echt heftig wie die Ausführungszeiten ansteigen.
    Wie wäre es, das Kompilat einfach direkt aus dem AWL-Editor zu öffnen? Geht auch.
    Wenn ich wissen will, wie lange ein Baustein braucht, mache ich vor dem Aufruf ein sfc64, speichere das Ergebnis und nach dem fraglichen Baustein wieder und subtrahiere die Zeiten.
    "Ein lahmer Drecksplanet ist das, ich habe nicht das geringste Mitleid" (Prostetnik Vogon Jeltz)

  9. #19
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    Zitat Zitat von derwestermann Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, das Kompilat einfach direkt aus dem AWL-Editor zu öffnen? Geht auch.
    Wenn ich wissen will, wie lange ein Baustein braucht, mache ich vor dem Aufruf ein sfc64, speichere das Ergebnis und nach dem fraglichen Baustein wieder und subtrahiere die Zeiten.
    Bei Siemens hat der SFC64 im System 300 unterschiedliche Auflösungen:
    die Alten (bei 313C vor 2.6.1) haben noch 10ms, erst die Neuen haben 1ms.

    Aber selbst 1ms ist aus meiner Sicht nicht wirklich ausreichend zum Messen.

    Speed7 CPUs haben unter anderem den SFB 7 mit dem man auf 1µs messen kann (Laufzeit des SFB 7 auch etwa 1 µs).

    In den neueren CPUs (317, 315PN/DP, 319, Speed7) kommt man um die Messung eigentlich gar nicht herum, weil die Laufzeiten für einen Befehl nicht konstant sind (Caches, Optimierungen, Speicherzugriffe).
    Selbst die Messung ist nicht trivial wegen der Cacheeffekte (die 317 ist da sehr beeindruckend, abhängig von der Schleifengröße schwankt die Befehlsausführungszeit um Faktor 3!)

  10. #20
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    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    ... Laufzeiten für einen Befehl nicht konstant sind (Caches, Optimierungen, Speicherzugriffe).
    Selbst die Messung ist nicht trivial wegen der Cacheeffekte (die 317 ist da sehr beeindruckend, abhängig von der Schleifengröße schwankt die Befehlsausführungszeit um Faktor 3!)
    guter hinweis! mit solchen messungen kann man sich die laufzeit "schönrechnen". der code innerhalb einer schleife muss auf jeden fall lang genug sein, damit er nicht vollständig aus dem cache läuft! caches wirken sich vor allem bei den neuen Siemens CPUs (317, 319...) aus und natürlich bei allen IEC1131-Laufzeitsystemen, die auf Standard-Controllern mit Cache-Unterstützung laufen. Weiterhin sind PreFetch-Effekte zu beachten. Diese beeinflussen die Befehlslaufzeit z.b. nach Sprüngen bzw Bedingunen
    Fazit: "Wer misst, misst Mist!" ...Wer an dieses Thema zu blauäugig ran geht, bekommt keine vernünftigen Ergebnisse...

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