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Thema: Bandweiche

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich melde mich nach langer Zeit mal wieder mit einer kleinen Frage an euch.

    Es geht darum das unsere "Industriemechaniker" Azubis jetzt in der Berufsschule in Automatisierungstechnik mit SPS anfangen.
    Dort haben sie jetzt eine Aufgabe gestellt bekommen die ich hier im Betrieb mit ihnen mit Trysim simulieren will (um die trockene Theorie etwas aufzupeppen).
    Vorab habe ich mir in Trysim die Anlage, in diesem Fall eine Bandweiche, gezeichnet und das Programm so wie ich es nach dieser Aufgabenstellung verstehe erstellt.

    Ansich ist die Aufgabenstellung kein Problem, wenn man aber weder Merker noch Flanken kennt meine ich könnte es ein kleines Problem in der Ausführung geben.

    Ich stelle jetzt einfach mal die Aufgabe hier rein und vielleicht hat einer von euch Lust das mal auszubrobieren.

    -----

    Auf einem Förderband werden kurze und lange Werkstücke in beliebiger Reihenfolge transportiert. Eine Bandweiche soll so gesteuert werden, das die ankommenden Teile ihrer Länge nach selektiert werden und getrennten Ablagestationen zugeführt werden.
    Mit drei aufeinanderfolgenden Sensoren (S1 bis S3) können lange und kurze Teile unterschieden werden.
    Wenn ein langes Teil die Abtastvorrichtung durchläuft, so geben alle drei Sensoren gleichzeitig ein Signal und das Ventil Y1 wird angesteuert und der Zylinder fährt aus.
    Ist ein kurzes Teil in der Abtastvorrichtung so wird nur von maximal 2 Sensoren gleichzeitig ein Signal gegeben und der Zylinder wird eingefahren.

    Die Bandweiche bleibt solange in Position bis ein neues Teil die Abtastvorrichtung erreicht.

    ---

    Im Anhang stelle ich noch zwei Bilder mit rein.

    Lange Teile fahren gerade aus weiter, kurze Teile werden nach rechts ausgeschleust.

    Also ohne Verwendung von Merkern und Flanken komme ich zu dem Ergebniss das die Bandweiche jedesmal wenn ein neues Teil in die Abtastvorrichtung kommt das Ventil Y1 zurückgesetzt wird und der Zylinder einfährt (Richtung Ausschleusung).

    Bei kurzen Teilen ist das ja egal, aber bei langen Teilen fährt der Zylinder immer kurz ein bevor er wieder ausfährt.

    Praxistauglich??

    Aber vielleicht bin ich einfach zu doof und finde die Lösung die sich der Berufsschullehrer ausgedacht hat einfach nicht.

    Was denkt ihr?


    Gruß smartie
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    Zitieren Zitieren Bandweiche  

  2. #2
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    Hallo Smartie,

    vielleicht ist das Ventil Y1 ja ein Impulsventil mit 2 Steuerkolben.
    Impuls auf Steuerkolben 1 -> Ventil fährt bis zur Endlage 1
    Impuls auf Steuerkolben 2 -> Ventil fährt wieder zurück

    Lösungsansatz mit Impulsventil:

    U S1
    U S2
    U S3
    = Impuls Steuerkolben 2

    UN S1
    U S2
    U S3
    O
    U S1
    U S2
    UN S3
    SE T1

    U T1
    = Impuls Steuerkolben 1

    Grüße
    Gebs
    Geändert von Gebs (24.10.2008 um 10:21 Uhr)

  3. #3
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    Also die Aufgabe dürfte auch ohne Flanken, Merkern und speziellen Ventilen nicht allzu kompliziert sein:

    Code:
    U sensor1
    U sensor2
    U sensor3
    S ausgang_ventil
     
    U sensor1
    U sensor2
    UN sensor3
    O
    UN sensor1
    U sensor2
    U sensor3
    R ausgang_ventil
    Was du allerding sicherstellen musst, ist dass der Abstand der Teile auf dem Band genügend gross ist...
    Zitieren Zitieren Flip-Flop  

  4. #4
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    Hallo nobby,

    so wie Du es geschrieben hast wird es leider nicht funktionieren.
    Wenn z.Bsp. ein langes Teil an den Sensoren vorbei, fährt sind die Bedingungen

    U S1
    U S2
    UN S3

    bzw.

    UN S1
    U S2
    U S3

    kurzzeitig erfüllt, so dass am Ende alle Teile nach rechts ausgeschleust werden. Deshalb hab' ich 'nen Timer eingesetzt.

    Weiterhin finde ich das Setzen von Ausgängen keine gute Lösung. Ausgänge
    werden bei mir nur zugewiesen. Ist aber ansichtssache.

    Grüße
    Gebs

  5. #5
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    Hallo zusammen,

    so einfach ist das meiner Meinung nach nicht.

    Gebs hat meine Zustimmung mit dem Problemen bei der Durchfahrt der Teile durch die Lichtschranken.
    Der Timer ist ein Ansatz, aber er muß zu der Geschindigkeit des Bandes passen, und der Timer muß auch bei einen Bandstop stehen bleiben.


    Aber auf der Zeichnung ist der Abstand zwischen den Sensoren und der Weiche sehr groß.

    Ist sichergestellt, dass nur das Teil welches die Sensoren betätigt auch an der Weiche ankommt oder ist da noch ein Teil dazwischen?

    Der Abstand sollte auf jeden Fall in Realität viel, viel größer sein als auf der Zeichnung, oder von einem anderen Band kommen welches eine ordentliche Vereinzelung durchführen kann.


    Viele Grüße

  6. #6
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    @ Gebs:

    Laut dem Pneumatischen Schaltbild handelt es sich nicht um ein Impulsventil.
    Timer sind übrigens auch nicht zu verwenden.

    @ nobby_nobbs:

    Dein Beispiel habe ich so auch fast raus.
    Aber wenn jetzt bei deinem Beispiel ein langes Teil kommt belegt es zuerst S1 und S2 und anschließend S3.

    Da die Abfrage der Sensoren im Durchlauf erfolgt (so interpretiere ich jedenfalls den Text und die Zeichnung) so wird die Bandweiche zunächst in Richtung der Ablage für die langen Teile bewegt (alle 3 Sensoren belegt) und dann (wenn S1 frei wird) in Richtung der Ausschleusung für die kurzen Teile.

    Denkbar wäre hier der Einsatz eines Timers zur Auswertung der Sensoren, ist aber nicht erlaubt (weil noch nicht durchgenommen).

    Mein Code sieht so aus:

    Code:
    U  S1
    U  S2
    U  S3
    S  Y1
    
    U  S1
    UN S2
    UN S3
    R  Y1

    Gruß smartie

  7. #7
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    Zur Zeichnung:

    Ich habe den Abstand zwischen der Weiche und den Sensoren aus keinen bestimmten Grund so groß gemacht wie er ist.

    Auf der Schulaufgabe ist der etwas kleiner, so das das Teil das erkannt wird auch gleich im Anschluss sortiert wird.

    Später will ich als Zusatzaufgabe für die Azubis noch eine Lichtschranke setzen die sicherstellt das nur ein Teil gefördert wird wenn die Weiche frei ist.
    (Aber das ist ein anderes Thema...)

    Gruß smartie

  8. #8
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    Da ja sichergestellt sein muss, das die Teile weit genug auseinander sind damit der Zylinder sie auschleußen kann, könnte man das eigentlich ganz einfach lösen.

    Wenn S1 belegt ist und S2 und S3 nicht, setzt du den Ausgang Y1 wieder zurück(also kleine Teile).
    Nur wenn anschließend S1 und S3 gleichzeitig belegt sind setzt du den Ausgang Y1(große Teile).

    Das setzt allerdings vorraus, das ein kleines Teil beim Durchlauf S1 nicht mehr bedämpft wenn es auf S3 läuft.

  9. #9
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    der abstand zwischen den teilen muß so groß sein,dass kein teil die weiche passiert hat bevor das nachfogende die sensoren bedämpft.
    ist nicht wirklich praxistauglich.man bräucht noch einen sensor der kontrolliert,dass kein teil gerade die weiche passiert wärend sich der zylinder bewegt.
    Geändert von Gerhard K (24.10.2008 um 13:46 Uhr)
    Beginne jeden Tag mit einem lächeln,es kann dir nämlich während des Tages sehr schnell vergehen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Gerhard K Beitrag anzeigen
    ist nicht wirklich praxistauglich.
    Wäre es auch mit einem 4. Sensor nicht, denn bei dieser Programmierung
    würde der Zylinder bei jedem Teil immer erst in die Position ausschleusen
    fahren. Je nach Abstand der Sensoren und Bandgeschwindigkeit würde bei
    langen Teilen der Zylinder kurz zurückgefahren und sobald alle drei Sensoren
    belegt sind wieder in die Position "lang".
    Wie lange macht der Zylinder das wohl mit?

    Aber wenn man nur mit Setze/Rücksetze arbeiten darf geht es nicht anders
    als smartie in seinem letzten Post geschrieben hat

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