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Thema: Frage zur Fernwartung...

  1. #1
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    Bei mir wird es ganz dringend erforderlich... gerade zu den Punkt wenn die Zwillinge raus wollen (mit vorbehalt) soll ich 700km entfernt eine Anlage in Betrieb nehmen.
    Anlagen richte ich eigenlich EU weit öfter ein... aber da bekommt man ja auch nicht immer doppelten Nachwuchs...

    So, wofür brauche ich Fernwartung:
    2x CPU 315 mit je einem OP177 (ist eine redundante Doppelanlage), zugriff über MPI sollte reichen.

    Was mir noch möglich wäre:
    ich habe noch ein zweiten Laptop zur verfügung. Den könnte ich voraussichtlich vor Ort über DSL ankoppen. Dann könnte ich über VNC oder Teamviewer eine Desktop-Ferwartung machen...
    Aber ist das das gelebe vom Ei? Man weiß ja nie was man irgendwo (i.d.R. Kraftwerke, Müllverbrennungen) so als Verbindung zur Verfügung hat.

    Kann man eigentlich eine MPI Verbindung auf einem PC irgendwo auf dem Planeten ins Web routen? Quasi ein MPI Server? Das wäre was ganz feines! Ich habe auch kein Problem den MPI-Server mit einem UMTS-Flat Stick auszurüsten!

    Vorschläge und Anregungen sind sehr erwünscht (sonst würde ich ja wohl nicht fragen...).
    Mir steht hier als Software auch noch Teleservice 6.0 zur Verfügung... habe ich aber noch nicht mir gearbeitet... schon wäre auch wenn der SPS Analyser darüber funktionieren würde.
    Zitieren Zitieren Frage zur Fernwartung...  

  2. #2
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    Hallo Andre,
    eigendlich brauchst du auf Anlagen Seite ein TS-Adapter von Siemens oder andere, auf deiner Seite ein Modem und dein PG mit der Teleservice-Software. Damit kannst du fast alles für einfache Diagnose und Service machen.

    gruss Helmut
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  3. #3
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    Fernwartung da fällt mir gleich wieder Delta Logik ein

    Hier werden Sie geholfen
    Lebe so als sei jeder Tag dein letzter -
    eines Tages wirst Du recht haben

  4. #4
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    Hallo,

    wenn Du jetzt neu in das Thema Fernwartung einsteigst,
    würde ich mich nicht mehr mit Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
    mit Modems und TS-Adapter befassen sondern einer IP-
    basierten Lösung.

    Der einzigen Vorteil einer direkten Modem-Verbindungung ist
    m. E. die einfacheren Einrichtung.

    Gegen direkte Telefonverbindungen und damit für Internet-/TCP/IP-
    Lösungen sprechen
    • kostengünstigere Verbindungsentgelte
    • TCP/IP-Verbindungen sind wesentlich stabiler als direkte Fernverbindungen
    • Modems sind zunehmend inkompatibel mit modernen TK-Anlagen (VOIP)
    • Verfügbarkeit analoger Leitungen ist generell rückläufig
    • Reduzierung der Verkabelungskosten durch Einsparung von
      Telefonie-Infrastruktur
    • Ethernet ist häufig bereits vorhanden
    • eine TCP/IP-Verbindung kann besser gesichert werden (VPN, Firewall)
      als eine direkte Wählverbindung

    Büro-seitig benötigt man einen PC mit VPN-Client.

    Anlagenseitig benötigt man eine Einwahlhardware und eine Möglichkeit,
    auf die fernzuwartenden Geräte zuzugreifen.

    Am besten gefallen mir persönlich hier die Industrie-Router mbNET
    von MB Connect Line. Die Geräte unterstützen standardmäßig DSL-
    Verbindungen und haben wahlweise noch ein Analog, ISDN-oder
    GSM-Modem (mit GPRS/EDGE bis 220 kbit/s). D. h. sie sind nicht
    auf eine Breitbandanbindung angewiesen sondern können den
    Internetprovider auch per Modem-Einwahl erreichen - nicht an
    jedem Punkt der Erde gibt es DSL.

    Weitere Lösungen, aber nicht all-in-One wie das mbNET:

    Als industrietaugliche Einwahlhardware gibt es von beispielsweise
    das Insys MoroS LAN PRO oder Geräte von Hirschmann oder
    Innominate.

    Für Siemens-Steuerungen ist zusätzlich zu den oben genannten
    Einwahlgeräten noch ein Umsetzer wie wie NetLink-Pro oder
    S7-LAN oder IBH Link S7++ erforderlich.

    Das waren die wohl die bekanntesten Lösungen, weitere gibt es
    noch von Wachendorff (ewon), von Phoenix Contact, usw., die
    sind mir aber nicht so geläufig.
    Geändert von Gerhard Bäurle (19.11.2008 um 21:28 Uhr)
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (19.11.2008),TommyG (20.11.2008)

  6. #5
    AndreK ist offline Erfahrener Benutzer
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    Der Kunde hat doch nun schon ein Firmeninternes Intra/Internet.

    Jetzt müßte man ein Gerät (vieleicht den NetLinkPro?) in diesem FirmenInternet einstöpseln um von außen mit (mit was???) auf die IP des Gerätes zuzugreifen. Nur habe ich keine Möglichkeit im Kundennetzwerk irgendetws zu verändern. Das einzige was man bekommen wird, wird ein Ethernetanschluß für Internet sein.
    Entweder hänge ich dort meinen Zweitlappi mit dem USB Adapter dran oder direkt ein anderes Gerät auf das ich zugreifen kann...
    Was ist mir Firmeninternen Firewalls usw... gerade Großfirmen sind da schlimmer als China!
    Ich brauche doch keinen Industrierouter mit eigenem DSL Modem?!? Oder?

    Ich habe auch nicht unbedingt Lust mir für alle Telefonnetzformen Modems zuzulegen...

    Am besten wäre ein Softwaretreiber der die MPI Verbindung eines angeschlossenen MPI Adapters ins Web routet. Man könnte einen 08/15 PC/Laptop an irgendeine Internetverbindung koppeln (Flat). Ob nun Kundennetzwerk, GPRS/UMTS... ISDN und analog lasse ich jetzt mal weg. Den VorOrt PC könnte man über DynDNS ständig erreichbar machen, so lüppt auch mein oller PC Zuhause im Keller als Apache Webserver und FTP Server. Wer hat nun den MPI->WWW Koppler...?
    Ich biete mich als Betatester an
    Geändert von AndreK (19.11.2008 um 21:53 Uhr)
    Zitieren Zitieren mmmhh...  

  7. #6
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    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    Was mir noch möglich wäre:
    ich habe noch ein zweiten Laptop zur verfügung. Den könnte ich voraussichtlich vor Ort über DSL ankoppen. ...
    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    Der Kunde hat doch nun schon ein Firmeninternes Intra/Internet.
    Hallo,

    das ist doch ein kleiner Unterschied. Vielleicht klärst Du mal
    genau, was der Kunde hat bzw. was die Netzwerkverantwortlich
    dort haben wollen bzw. Dir anbieten.

    Wenn Du direkt ans DSL darfst, benötigst ein Gerät wie das
    mbNET oder Moros LAN Pro, welches Sicherheits-Funktionen
    wie Firewall und Verschlüsselung bietet.

    Wenn Du einen Zugang zum örtlichen LAN bekommst, muss
    Du mit der EDV dort klären, wer für was verantwortlich ist.
    Das mbNET kannst Du auch am LAN betreiben und durch die
    Firewall das Anlagen-Netzwerk vom Rest "trennen".

    Von Betatest würde ich eher absehen, nicht dass die Zwillinge
    doch noch ohne Dich ankommen.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  8. #7
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    Guten Morgen,

    so einfach ist das leider nicht. Wenn Ihr Kunde nicht bereit ist, Änderungen am Netzwerk (konkret: Firewall und Internetrouter) zu machen, können Sie nur hoffen, dass zumindest ausgehende VPN Verbindungen funktionieren. Damit wäre es dann z.B. möglich, einen Einwahlrouter von uns bei Ihnen im Büro als Internetrouter zu verwenden (Gerät hat einen normalen Ethernet Anschluss, an den ein DSL-Modem, Kabelmodem, Netzwerk mit Internetzugang usw. angeschlossen werden kann). Dieser Router macht dann seine öffentliche IP-Adresse per DynDNS verfügbar und fungiert als VPN Server. An der Anlage hinterlassen Sie wie vorgeschlagen einen PC, der dann per VPN Client (beim Router kostenlos dabei) die Verbindung zu Ihnen aufbaut. Dann können Sie den PC per VNC, Remote Desktop o.ä. fernbedienen. Alternativ könnten Sie den Einwahlrouter mit der LAN Schnittstelle statt dem PC installieren, er baut die VPN Verbindung zu Ihrem Router auf Sie greifen dann per TCP/IP auf die Geräte zu. Wenn die SPS keinen Ethernet CP oder Profinet hat, können Sie einen ACCON-NetLink-PRO als Umsetzer verwenden.

    Bernhard Götz
    Support Team
    DELTALOGIC Automatisierungstechnik GmbH
    http://www.deltalogic.de

  9. #8
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    also für Desktopfernbedienung brauche ich ja keine extra Software.

    Da kann ich jedem mal empfehlen sich den Teamviewer anzusehen. Im gegensatz zu den VNC Lösungen die eine feste Adresse (z.B. DynDNS) benötigen, und zusätzlich die ZielIP auch noch zum passenden PC durchgestellt werden muss (DMZ), so wie ich es mit meinem FTP/ApacheWeb -server zuhause mache... geht der Teamviewer einen anderen weg.
    Der meldet sich an einem Zentralenwebserver, darüber werden dann die Teilnehmer verwaltet. Firewall, IP und VPN werden umgangen.
    Das klappt einwandfrei!
    Schöner wäre es trotzdem vor Ort die MPI Schnittstelle ins WWW zu routen (und wenn ich meinen UMTS Flat Stick an dem PC lasse!) und von der Ferne die MPI Adresse in S7 einzubinden. Muß ja nicht zwingend über das Kundennetzwerk sein... denn ich denke das die bisherigen Einwände, das die Kunden IT nicht mitspielt, sehr gerechtfertigt sind.
    Zitieren Zitieren VPN ... und VNC...  

  10. #9
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    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    ... Firewall, IP und VPN werden umgangen.
    Und wie sieht es dann mit der Zugangs- und Übertragungssicherheit aus?

    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    Schöner wäre es trotzdem vor Ort die MPI Schnittstelle ins WWW zu routen (und wenn ich meinen UMTS Flat Stick an dem PC lasse!) und von der Ferne die MPI Adresse in S7 einzubinden. Muß ja nicht zwingend über das Kundennetzwerk sein...
    Es gab zu Anfangszeiten der S7-Fernwartung hin- und wieder die
    Diskussion um einen "Software-TS-Adapter", d. h. um eine Software,
    die auf eine sowieso in der Anlage vorhanden Visu-PC (mit Modem
    und bestehende Verbindungen zu S7-Steuerungen) laufen sollte.

    Das wäre technisch nicht ganz trivial, aber trotzdem machbar gewesen,
    aber nennenswerte Stückzahlen hat wohl keiner haben wollen.

    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    denn ich denke das die bisherigen Einwände, das die Kunden IT nicht mitspielt, sehr gerechtfertigt sind.
    Die spielen schon mit, aber halt nach ihren eigenen Spielregeln.
    Ist aber auch OK, denn die sind ja für die Betriebsfähigkeit und
    Sicherheit verantwortlich.

    Die Kollegen dann mit einer mobilen Lösung zu umgehen ... das
    muss jeder selbst entscheiden.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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