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Thema: Inkrementalgeber -> Schritte vergleichen

  1. #1
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    Hallo !

    Es sollen 8 Kolbenstangenmotoren angesteuert und auf Gleichlauf geprüft werden. Jede Kolbenstange hat zwei um 90° versetzte Inkrementalgeber dran.

    Ich habe mir dazu eine FM350-1 (6ES7 350-1AH03-0AE0) herausgesucht, weil ich die dafür recht geeignet halte.
    Nun würde mich mal interessieren, ob schonmal jemand von Euch diese Karte ausprobiert hat und mir vielleicht ein paar Tipps dazu geben kann ?

    Desweiteren bräuchte ich mal irgendwie einen Lösungsansatz, wie ich die Steuerung am schnellsten realisieren könnte. Es sollen also einfach alle Motoren so angesteuert werden, dass die Kolbenstangen bei allen gleich weit herausgefahren werden.

    Danke für Eure Hilfe

    Gruß, Sebastian
    Zitieren Zitieren Inkrementalgeber -> Schritte vergleichen  

  2. #2
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    Hallo Sebastian,
    die von dir gewählte Zählerkarte ist an sich in der Anwendung recht simpel. Du kannst hier den mitgelieferten FB zu Ansteuerung benutzen - es ist aber auch recht einfach, sich einen Hantierungs-Baustein selbst zu erstellen. Die Karte liefert dir die Ist-Position als DINT zurück. Diese könntest du dann im SPS-Programm einfach mit deinen Wunschwerten vergleichen und entsprechend einen Motor steuern.

    Für die beschriebene Aufgabenstellung halte ich den Weg allerdings nicht für geeignet - ist eine Frage, wie präzise das Ganze sein soll. Aus dem Bauch heraus erscheinen mir hier Servo-Motoren mit entsprechenden Regler wesentlich geeigneter ...

    Gruß
    LL

  3. #3
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    Ja das finde ich auch, zumal die Steuerung schon vom Hardwarepreis weitaus günstiger wäre.
    Allzu präzise muss das offensichtlich garnicht sein, leider wird mir aber die Hardware so vorgegeben, wie sie ist.

    Es gibt übrigens keine direkte oder feste Position, wohin die Kolben gesteuert werden sollen, wichtig ist nur, dass sie alle zur gleichen Zeit (in etwa) die gleiche Position haben. Hin- und hergefahren wird einfach mit nem Taster ...

    Was ist denn die eleganteste Methode, 8 Zahlen miteinander zu vergleichen und die Ausgänge so anzusteuern, dass die 8 Zahlen gleich groß sind ?

  4. #4
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    Wie werden denn Deine Kolbenstangenmotoren angesteuert? Analog oder digital? Und warum pro Stange 2 Inkrementalgeber?

  5. #5
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    Ich denke es handelt sich nicht um 2 Inkrementalwertegeber sondern um 1 .
    Inkrementalwertegeber haben 2 um 90° versetzte ausgänge A und B dies ist so damit man die Drehrichtung auswerten kann.
    Habe mal ne grafik angehängt wo dies erkenntlich ist für die die es interessiert

  6. #6
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    @Grubba:
    Ich denke mal, hier ist von einem Inkr.Geber mit 2 um 90 Grad versetzten Spuren (also einem Standard-Geber) die Rede ...

    @Sebastian:
    Alle Stangen auf eine in etwa gleiche Position zu bringen wird schon gehen - für die Genauigkeit ist hier ganz entscheidend deine Rest-Hardware zuständig.
    Die Stangen zeitgleich auf die gleiche Position zu bringen halte ich schon für unwahrscheinlich - jedenfalls dann, wenn sie mal nicht von der gleichen Ausgangs-Position starten ...

    Gruß
    LL

  7. #7
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    Ich habe mir dazu eine FM350-1 (6ES7 350-1AH03-0AE0) herausgesucht, weil ich die dafür recht geeignet halte.
    Warum neme Sie nicht die FM350-2 die kan max 8 geber einlesen und die FM350-1 nur 1 geber.

  8. #8
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    Zitat Zitat von sk1rie Beitrag anzeigen
    Hallo !

    Es sollen 8 Kolbenstangenmotoren angesteuert und auf Gleichlauf geprüft werden. Jede Kolbenstange hat zwei um 90° versetzte Inkrementalgeber dran.

    Ich habe mir dazu eine FM350-1 (6ES7 350-1AH03-0AE0) herausgesucht, weil ich die dafür recht geeignet halte.
    Nun würde mich mal interessieren, ob schonmal jemand von Euch diese Karte ausprobiert hat und mir vielleicht ein paar Tipps dazu geben kann ?

    Desweiteren bräuchte ich mal irgendwie einen Lösungsansatz, wie ich die Steuerung am schnellsten realisieren könnte. Es sollen also einfach alle Motoren so angesteuert werden, dass die Kolbenstangen bei allen gleich weit herausgefahren werden.

    Danke für Eure Hilfe

    Gruß, Sebastian
    Es fehlt deine Angabe wie schnell die Inkremente kommen.
    Ich habe das ganze schon mit normalen Eingängen und Zählervariablen realisieren können.
    ___________________________________________





    Sende eine SMS mit dem Stichwort "Feuer" an die 112 und innerhalb von 10 Minuten steht ein roter Partybus mit derbem Sound vor deiner Tür.


    AGB: Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten. Bitte meine in eile gefertigten, selten anfallenden Vertipsler zu entschuldigen.

  9. #9
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    in deinem fall würde ich da einem klasschische master/slave verknüfpung machen.

    eine spinden ist der master, die wird von hand verfahren, die anderen regeln selbständig ihre position und bekommend die istposition des masters als sollposition.


    sofern die spindeln mechanisch alle auf der gleichen höhe sind kannst du zuerst mit einer kleinen schritkette referenzieren.

    1. istwerte aller spindeln auf 0 setzten
    2. master in eine richtiung verfahren bis er einem referenzschalter erreicht.
    3. erneut alle ist werte auf 0 oder eben den zu der position passenden wert setzen.


    falls die spindeln mal aus irgend einem grund mechanisch nicht mehr synchron sind solltst du einen einrichtbetrieb vorsehen wo du sie einzeln tippen kannst.

    die masterspindel darf nur verfahren werden können wenn die anderen störungsfrei sind, bzw. ihr folgend können...
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  10. #10
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    Die ganze Sache dient eigentlich nur dem Zweck, dass sich beim Herauslösen eines Werkstückes mit tiefen Rillen die Form daran nicht verkantet.

    Mit dem Inkrementalgebern habt Ihr natürlich recht, das ist je einer mit zwei um 90° versetzten Ausgängen. Das dient nur der Überwachung der Drehrichtung, werde ich wahrscheinlich so nicht brauchen.

    Mein Plan ist es, eine Justierungsfahrt zu machen. Dabei werden alle Kolben bis zum Anschlag herausgefahren. Da ich jedoch das Erreichen des Endes nicht überwachen kann, werde ich wohl eine gewisse Zeit abwarten. Ich glaub die brauchen so etwa eine Minute.
    Danach werden alle bis zum Anschlag zurückgefahren - ich warte diesmal vielleicht 1,25 Minuten. Dann die Zähler resetten, evtl. durch Tastendruck eines Mitarbeiters.

    Die Form wird dann gegossen und nach dem Aushärten wird alles durch die Kolben herausgedrückt.

    Leider konnte ich die Motoren noch nicht life erleben, aber laut Datenblatt haben sie fast konstant 5000 U/min. Pro Sekunde fallen dann ca. 170 Impulse pro Ausgang an.

    Ich denke, dass der Wert zu hoch ist, für normale DIs, denn dann bräuchte ich ja ne Zykluszeit von 5,8ms, um sie im besten Fall überhaupt nur theoretisch erfassen zu können.

    Da sich die Motoren nur digital ansteuern lassen hoffe ich mal, dass die einigermaßen gleich schnell fahren, sonst wird es sicher wie wild klackern bei den Schützen.

    Die Idee mit Master/Slave find ich garnicht so schlecht. Ich hatte mir bisher überlegt, aus allen 8 Streckenwerten immer den Mittelwert zu bilden und die Kolben so immer in etwa gleich zu halten. Somit soll das ganze weitgehend automatisch ablaufen.

    Was meint Ihr dazu ? Funktioniert das mit dem Mittelwert ?

    Um nochmal konkret zu werden: die Form ist vielleicht 3 bis 4 Meter breit und 2 Meter hoch, auf die gesamte Breite ist eine Abweichung von 1cm ok. Problematisch ist nur, dass die Kolben immer an unterschiedlichen Stellen platziert werden. Keine Ahnung, ob der mittlere dann vielleicht die Form kaputt drückt, wenn die anderen sich nicht bewegen. Könnte ich mir gut vorstellen.

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