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Thema: Gigabit-Kommunikation mit einer S7-300

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe eine CPU317F-2DP im Einsatz und muss zyklisch ca. 1MB Daten (ca. 100 DBs) von der SPS auf den PC übertragen.

    Das funtioniert mit Deltalogic AGLink auch ganz gut aber es dauert mit 100 Mbits/s einfach viel zu lange und ich würd gerne auf Gigabit umsteigen. Das ist direkt mit der CPU ja nicht möglich.

    Ich hab auch eine CP 343-1 Advanced und mit dem sollte doch eigentlich Gigabit möglich sein. Wenn ich mich verbinde geht aber nur eine 100Mbits/s-Verbindung.

    Ist der Umweg über den CP überhaupt sinnvoll? Wenn ja, wie richte ich den für Gigabit ein? Habt ihr einen anderen Vorschlag?
    Geändert von jach0012 (12.06.2009 um 11:05 Uhr)
    Zitieren Zitieren Gigabit-Kommunikation mit einer S7-300  

  2. #2
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    Das Problemist weniger die Netzwerkgeschwindigkeit sindern eher die Reaktionszeiten der SPS. Wenn es schneller gehen soll, dann eher zu einer PBN-CPU greifen (wenn die Zyklusuzeiten kurz sind). Die externe CP ist auch nur über 187,5 KBit/s (Rückwand) angeschlossen. Eine Alternative ist die OnBoard-DP-Schnittstelle (wenn noch verfügbar) und dann über einen Profibusadapter mit 12 MBit/s darauf zugreifen.
    Wenn das alles noch zu langsam ist, dann wird es eher teuer.
    Rainer Hönle
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  3. #3
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Dann fällt mir nur noch ein die DBs erst zu lesen wenn sie geändert wurden.....aber wie ich das realisieren soll muss ich noch rausfinden.

  4. #4
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    Zitat Zitat von jach0012 Beitrag anzeigen
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    Dann fällt mir nur noch ein die DBs erst zu lesen wenn sie geändert wurden.....aber wie ich das realisieren soll muss ich noch rausfinden.
    Für diesen Fall bietet AGLink die Unterstützung von BSend/BReceive an. Dann sendet die SPS die Daten wenn sie etwas geändert hat. Dies benötigt allerdings eine prjektierte Verbindung und Verwendung von S7-ConnIE statt S7-TCP/IP.
    Eine Alternative ist auch, dass die SPS bei Änderung ein Bit setzt und der PC nur die Bits prüft und bei Änderung dann erst die Daten abholt und ein Quittierbit setzt bzw. das Triggerbit rücksetzt. Dies erfordert keine projektierten Verbindungen. Nur eine Änderung im SPS-Programm. Zu beachten ist in diesem Falle auch die Konsistenz. SPS Darf nur ändern, wenn PC gelesen hat und nicht wenn er gerade liest.
    Rainer Hönle
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  5. #5
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    Das hört sich gut an.

    Soweit ich das verstehe muss ich also nur die Verbindung projektieren und AGlink umparametrieren? Funktioniert dass auch sicher mit LabView?
    Wie wird die Verbindung in der S7 projektiert? In der Doku finde ich dazu nichts.

  6. #6
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    Zitat Zitat von jach0012 Beitrag anzeigen
    Das hört sich gut an.

    Soweit ich das verstehe muss ich also nur die Verbindung projektieren und AGlink umparametrieren? Funktioniert dass auch sicher mit LabView?
    Wie wird die Verbindung in der S7 projektiert? In der Doku finde ich dazu nichts.
    Stichwort hierzu ist NetPro. Außerdem werden die ganzen BReceive-Aufrträge mit AGLink normalerweise asynchron ausgeführt. Dies macht bei LabView wahrscheinlich Ärger. Deshalb doch lieber die Variante mit den Triggerbits verwenden.
    Rainer Hönle
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  7. #7
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    Wenn ich Triggerbits setze brauch ich nur noch ne komfortable Lösung um auf DB-Änderungen zu prüfen. Bei Siemens gibts da ein Beispiel für Prüfsummenerzeugung aber das muss man bezahlen.

    Danke für die Hilfe. Am Besten mach ich für die Prüfsummenerzeugung n neues Thema auf.

  8. #8
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    Du musst doch einfach nur dein Triggerbit aus der CPU lesen (1 Byte) und bei einer positiven Flanke liest du die Daten aus der SPS, da brauchst du keine Prüfsumme oder sowas!

  9. #9
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    Das Problem ist nicht das Lesen, sondern dass es sehr aufwändig ist bei jeder Schreiboperation auf den DB zu prüfen ob es Änderungen gab und das Bit zu setzen.

    Lieber würde ich zyklisch bei allen DBs Prüfsummen bilden, die neue mit der alten vergleichen und bei Änderung das TriggerBit setzen.

  10. #10
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    Also wie schon erwähnt liegt die Begrenzunh am rückwnadbuss. Hatte erst letztens auch das Problem einen DB mit 12kBytes über ne 300er EthernetCP zu schicken. Durch den Rückwandbuss bin ich bei 2,5 sec für die Übertragung gelandet. Hab jetzt ne 400er und ist mal richtig schnell. Das mit front DP hätte ich auch gern gemacht wenn dieser für die Kommunikation freigegeben gewesen wäre.

    Das mit dem Trigger war auch so eine idee bei mir, gerade bei großen Datenmengen.

    Aktive Verbindung von SPS zu PC wenn sich Daten ändern mitteilen. Und PC nutzt dann lib zum datentransfer und liest die DBs direkt.

    Mit Prüfsumme würd ich nix machen. Muss doch möglich sein auf SPS seite zu sagen wann Daten bearbeitet wurden. Also wenn Daten in DB geschoben werden dann setze Bit und Go...

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