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Thema: S7-Projekt sichern

  1. #1
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    Hallo alle zusammen.
    Mich würde mal interessieren wie ihr so die Datensicherung von S7 Programmen und Projekten verwaltet und sichert.

    1) Bei mir liegt ein Originalprojekt einer Steuerung vor (S7 mit Vernetzung zu einer anderen S7,WLAN-Scanner,HMI... alles per Ethernet)
    Was wäre sinnvoll um nach etwa 2 Jahren und event. Programmänderungen eine aktuelles und nützliches Projekt zu haben?????

    Mein Vorschlag:
    - Neues Projekt anlegen->Station laden in PG (Hardwareconfig,kompl.Programm,Netconfig?)->Symboltabelle aus Originalen Projekt kopieren
    - Wäre das schon ausreichend???
    - Ist die Netconfig bei der Sicherung von der SPS auch mit enthalten???

    Eure Vorschläge und Erfahrungen
    ????
    Zitieren Zitieren S7-Projekt sichern  

  2. #2
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    Hallo

    Station laden in PG und dann die Symbolik reinkopieren ist mit Sicherheit nicht ausreichend.
    Dir fehlen dann immer noch sämtliche Kommentare, Netzwerküberschriften, alles was im Deklarationsteil von FBs und FCs als Klartext eingetragen ist. Ebenso alle Kartexte in DBs.

    Von Operator Panels und Parameterlisten für Frequenzumrichter ganz zu schweigen.

    Datenpflege ist nun mal extrem wichtig.

    MFG
    Paul

  3. #3
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    Wir machen es so:
    1. Im Step7-Projekt einen Hinweisordner (Textquelle o.Ä.) anlegen, in dem die Hardwareänderungen mit Datum, AG usw. dokumentiert werden (Nachvollziehbarkeit).
    2. Das Offline Step7-Projekt turnusmäßig mit dem Online-Projekt vergleichen (inkl. SDB's).
    3. Evtl. Unterschiede bereinigen oder dokumentieren.
    4. Offline-Projekt nach festgelegten Turnus archivieren und Archivdatei auf separaten Server ablegen.

    Gruß Approx
    Nihil est in cpu, quod non fuerit in intellectu" - Nichts ist in der CPU, was nicht (zuvor) im Verstand war.

  4. #4
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    Also am besten das gesamte Originalprojekt einmal kopieren und dessen Daten mit den Onlinedaten im AG vergleichen.
    Falls Programmänderungen oder Hardwareänderungen gemacht wurden müssten diese doch erkannt werden. Alle anderen Einstellungen,Werte, Kommentare,Symbole,Variablentabelle usw. sind ja noch vorhanden, da es vom Original abstammt.

    - Wäre dies der richtige Weg der Datensicherung und der Datenpflege?

    - Kann man beim Vergleichen immer darauf vertrauen das der Onlinestand der aktuellste ist und die Änderungen übernehmen?

    - Sichert ihr immer das aktuell neu erstellte Projekt auf der MMC oder nur das 1. Projekt?

  5. #5
    wogle ist offline Neuer Benutzer
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    Wir machen es so:
    1. Im Step7-Projekt einen Hinweisordner (Textquelle o.Ä.) anlegen, in dem die Hardwareänderungen mit Datum, AG usw. dokumentiert werden (Nachvollziehbarkeit).
    2. Das Offline Step7-Projekt turnusmäßig mit dem Online-Projekt vergleichen (inkl. SDB's).
    3. Evtl. Unterschiede bereinigen oder dokumentieren.
    4. Offline-Projekt nach festgelegten Turnus archivieren und Archivdatei auf separaten Server ablegen.

    Gruß Approx


    - Und wenn das Offlinepaket mit dem Onlinepacket nicht übereinstimmt???
    Geht ihr dann davon aus das ihr nur die Onlineabweichungen übernehmt und das dann ausreicht???

    * Dies wäre ja ein guter Weg, da sämtliche Projektierungsdaten immer vorhanden bleiben und nur Programmänderungen verglichen werden.

  6. #6
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    Ich kenne jetzt Deine Anlage nicht, aber bei uns gibt es vor Ort ein oder mehrere Programmiergeräte mit dem aktuellen Stand. Zusätzlich haben wir die turnusmäßigen Sicherungsstände auf einem separaten Server gesichert.
    Software-Änderungen werden zur Nachvollziehbarkeit grundsätzlich in einem vor Ort bereitliegenden Formular eingetragen (Kreuzchen welche SPS., welche Bausteine, Ausdruck beifügen usw.).
    Die Hardware-Änderungen werden wie bereits gesagt in das Projekt als Historiendatei abgelegt.
    WENN vor einer Datensicherung SOFTWARE-UNTERSCHIEDE festgestellt werden, dann kann man in den Formularen nachsehen, warum geändert wurde und so weiter. Manchmal sind es ja nur temporäre Simulationen (Endschalter brücken, was weiß ich..) Die werden dann nicht mit gesichert.
    HARDWARE-UNTERSCHIEDE kann es eigentlich nicht geben, da die Historie ja dokumentiert ist. FALLS DOCH HW-UNTERSCHIEDE festgestellt werden, dann muss man von Fall zu Fall unterscheiden. Aber es wird immer versucht, den OFFLINE-STAND an den im AG befindlichen ONLINE-STAND anzugleichen, da die Anlage ja damit lief.
    Wenn es keine stationären Programmiergeräte vorhanden sind, dann lohnt es sich, ein PG festzulegen, auf dem die Anlagen xyz gesichert sind evtl. ein anderes PG mit den Anlagen abc usw.

    Greez Approx

    PS: Fremd-Programmierer bekommen von mir eine aktuelle Archiv-Datei und wenn die Programmierungen fertig sind, dann müssen sie die GEÄNDERTEN BAUSTEINE mitbringen und vor Ort in das Projekt einfügen. Hardware-Änderungen begleite ich in unseren Anlagen persönlich oder pflege sie selbst ein...
    Nihil est in cpu, quod non fuerit in intellectu" - Nichts ist in der CPU, was nicht (zuvor) im Verstand war.

  7. #7
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    Hallo zusammen,
    es gibt auch kommerzielle Systeme die Versionierung, automatisch generierte Änderungshistorie, automatisches Backup, usw für S7, WinCC, WinCC Flexible, InTouch, Codesys und viele andere Datentypen zur Verfügung stellen.
    Zufälligerweise bieten wir mit unserem Produkt versiondog eine Lösung für diese Aufgabenstellung, es gibt aber auch noch andere Anbieter, wie z.B. die Fa. Rockwell mit VersionWorks.
    Viele Gruesse

    Werner Schnaebele

    www.versiondog.de
    Datenmanagement für die Automatisierungstechnik
    Zitieren Zitieren Manuell <-> automatisiert  

  8. #8
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    Hallo Zusammen,
    bei uns wird über eine externe Datenbank alle Änderungen erfaßt
    (SW-Stand; Baustein-Netzwerk-Änderung mit Datum und Kurzzeichen).
    Im Server werden (cronologisch) alle Daten Abgelegt (von der Inbetriebnahme über alle Serviceeinsätze bis zur Ausmusterung).
    Mit dem SW- Stand und den Archieven kann dann eine Rekonstruktion einfach vollzogen werden. Die Datenbank dient hauptsächlich der Dok (Iso).
    gruß
    Michael

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