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Thema: Positive Flanke und Graph 7 Hilfe

  1. #1
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    Hallo,
    Bin neu hier
    Habe mich heute seit langem wieder mal mit Simatic S7 beschäftigen können. Ich wollte eine Programmänderung machen und da stoß ich leider auf 2 Probleme die ich nicht gelöst bekomme.

    1. Problem
    Ich benutze zum Steuern einer S7 Graph Schrittkette eine Reihenschaltung aus Merker M2.0 und ein Positiver Taktflankenmerker M10.0. Diese steuern einen Merker M3.0 an, der die Schrittkette über den INIT Eingang wieder in die Initialstellung bringt. M3.0 benutzt der Programmierer auch für andere Schaltvorgänge muss also mit einem positiv taktflankenmerker versehen werden.

    Das Problem wenn ich die CPU im Simulationsprogramm von Run auf Stop stelle, der M2.0 noch aktiviert ist (muss er) und ich wieder in Run wechsel kommt eine positvie Flanke an M10.0 und dieser Schaltet mir die Kette wieder in Schritt 1 zurück... Das möchte ich nicht. Wie kann ich das verhindern?

    2. Problem
    Folgende Situation:

    In einer Graph Schrittkette ist Schritt 5 Aktiv. In Schritt 3 und 4 wurden Aktionen mit dem "S" Operand gesetzt.

    Schaltet man nun die CPU aus bzw. auf Stopp, werden nur die Aktionen des Aktiven Schritts 5 erneut gesetzt. Die von

    3 und 4 sind deaktiviert.

    Wie kann ich die Kette programmieren, damit nach einem Ausschalten der vorherige Zustand der Kette wieder erreicht wird?


    Ich weis das ist vielleicht schon etwas zu viel gefragt für den ersten Post, aber vielleicht mag mir ja wirklich jemand Helfen oder Tipps geben...

    Wäre sehr froh, möchte aus dieser Programmänderung so viel lernen wie möglich
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  2. #2
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    Hallo,

    ich handhabe das so dass Graphketten bei CPU-Neustart den INIT bekommen. Man ist sich doch nie sicher was in der Zwischenzeit so passiert ist.

    Aber wenn du das anders machen willst ist auch ok. Du kannst zb den INIT verhindern indem du UN Neustartmerker reinprogrammierst. Dieses Signal musst du dir entweder aus dem OB1 holen oder in den Anlauf-OBs setzen und am Ende des OB1 rücksetzen. Für deine Aktionen musst du dann remanente Aktions"variablen" nutzen, keine Ausgänge direkt!

    André
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  3. #3
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    ich weiß ja nicht wie das mit graph ist aber beim stop run wird der OB 100 durchlaufen...vllt. kannst du da drin programmieren das er nicht beim 1 schritt wieder setzen soll wenn ein anderer schritt vor dem stop gerade bearbeitet wird...mehr fällt mir momentan nicht dazu ein
    Das Leben ist ne Steuerung und du bist der Programmierer, du entscheidest was abläuft

  4. #4
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    Welche Aktionen wurden denn mit S im Schritt 3 und 4 gesetzt, Ausgänge?
    Du könntest als Aktion auch Merker setzen und diese dann auf Ausgänge schalten. Ich steuere aus der Schrittkette ohnehin mit einem Aktionsbit einen Baustein, z.Bsp. für ein bistabiles oder monostabiles Ventil. Der Baustein sorgt dann intern dafür, daß der letzte Zustand erhalten bleibt. Aber wie ein Vorredner schon sagte, nach Anlage Aus (das betrifft ja auch ein SPS-Stop) ist es ohnehin anzuraten über eine Grundstellungsfahrt o.ä. die Schrittkette wieder in einen definierten Zustand zu bringen. Es könnte ja zwischenzeitlich jemand die Stellung von Zylindern etc. per Hand verändert haben.
    Gruß
    Ralle

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  5. #5
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    Vielen Dank für eure sehr sehr schnellen Antworten!!! Super!!

    Also ich hätte mal sagen müssen warum ich das brauche. Es soll möglich sein zu einem X-beliebigen Zeitpunkt die SPS auszuschalten, die Maschine bleibt dann normal genauso stehen bis wieder weiter gemacht werden kann. Dann soll sie in genau dem Zustand weiter laufen wie sie da war.

    Ihr habt vollkommen Recht, dass es ein Risiko ist, falls da jemand einfach mal einen Zylinder verschiebt.

    Leider hat der vorprogrammierer eben dieses Problem eingebaut, dass er Merker in Schritt 3 und 4 setzt, sie aber dann in Schritt 18 wieder abfrägt!

    Wird die Maschine aus und eingeschaltet kann Schritt 18 nicht durchgeführt werden weil der Merker aus Schritt 3 als Transition fehlt...

    Hätte ich dann eine andere Möglichkeit das zu lösen? Die Schrittkette darf nicht verändert werden...

  6. #6
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    Wird die SPS komplett ausgeschaltet? Bei den meißten Siemens-SPS kann man die Merker in der Hardwarekonfig unter dem Reiter "Remanenz" bis zu einem bestimmten Bereich als Remanent angeben. Die behalten dann ihren Zustand bei, auch nach Netzausfall. Standardmäßig steht dort eine 16 drin, also die ersten 16 Byte der Merker sind remanent.
    Gruß
    Ralle

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  7. #7
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    Hallo ja die komplette Steuerung wird ausgeschaltet!
    Mit so etwas habe ich bisher noch nicht gearbeitet... Werde es morgen gleich versuchen!

    Danke dir!!

  8. #8
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    Hallo,
    Ich habe es heute eigenständig gelöst bekommen
    Mann muss diese Merker einfach als Stat im FB der Schrittkette deklarieren. Somit bleiben alle S-Operanden auch nach Ausschalten der Maschine noch aktiv, bis man sie in dem jeweiligen Schritt wieder zurück setzt...

    Vielen dank nochmals für die Tipps!!!!

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