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Thema: Heikles Thema: SPS gewollt abstürzen lassen

  1. #41
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    Zitat Zitat von maxi Beitrag anzeigen
    Noch besser, einen falschen UDT in die Arrays des DB
    Das ist Unsinn, die UDT liegen nicht im AG, was soll dabei rauskommen?
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
    and the third kinds of people … those who love TIA-Portal

  2. #42
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    Wenn man sich über dieses (unleidige) Thema den Kopf zerbrechen will, dann kann es imho nur so funktionieren, dass das dann wie ein Programmierfehler ausschaut.
    Klar kann man trickreich eine Schleife machen, die dann "leider" in einen nicht vorhandenen Datenbereich schreibt, weil der Schleifenzähler im MW56 steht und im Programm irgendwo der M57.7 beschrieben wurde.....
    .... aber das muss aufgrund eines Einganges... das war ja der Wunsch (der "Bügel" des Monteures) passieren.
    Und das wird, wenns drauf ankommt ein Versierter sicher leicht finden.

    Im AG lassen sich nur DB's löschen, FC's meiner Meinung nach nicht, dann wärs ja einfach... FC setzt ein Bit und verabschiedet sich vom Speicher....lol

  3. #43
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    L1 auf +24V, L2 auf -24V. Das ganze abgesichert mit 25A-Sicherung verhilft mit Sicherheit zum löschen aller FC's. Gleichzeitig wohl auch sämtlicher EA-Karten. Und die Schuld ist beim Schaltschrankbauer abzuwälzen. Mit einem Schütz irgendwann dazuschalten. Pfui, was für Gedanken "Was hat denn unser Schaltschrankfranz da für einen Verdrahtungsfehler gehabt, ojeoje".

    Aber mal im Ernst. Ich würde mich als Programmierer/in niemals auf so eine Sache einlassen. Da sollten lieber andere Köpfe im Betrieb rollen.

    Wie einige Vorredner schon schrieben, ist das mit Sicherheit nicht der richtige Weg, dass das letzte Glied in der Kette (wir am PG die die Anlage in Betrieb nehmen) so eine Sache übernehmen soll. Ich würde mich definitiv weigern, sollte mich desbezüglich mal jemand fragen.

    Ich habe auch schon desöfteren meinen Cheffe vor einigen Kunden "gewarnt", nachdem ich diese Leute während Inbetriebnahmen kennengelernt habe. Aber wie das nun mal so ist. Die wollen ja halt nicht hören. Wie gesagt, ist ja auch nicht meine Aufgabe.

    OK, nehmen wir halt L2 und L3

    Greetings,

    Iris

  4. #44
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    Hallo,


    mir ist noch etwas eingefallen.
    1. Schön wärs, wenn die Anlage am I-Net hängt, dann kann man ja vieles einfacher und klarer machen. Nicht bezahlt, Anlage abgeschaltet.

    2. Ich würde das Abschalten der SPS in mehreren Stufen machen.
    Stufe 1: die SPS geht jede Stunde oder heufiger in STOP. Nach einem Neustart wird aber alles wieder ok. Der Kunde meldet sich dann mit Beschwerden. Es wird Gespräche geben...
    Stufe 2: die SPS geht ständig in STOP ( noch heufiger). usw. Das kann man dann so gestalten, dass diese Stufen auch der Kunde selbst abschalten kann. (IO oder AG wie auch immer).
    Stufe 3: alle vorherigen Vorschläge der Kollegen (SPS löscht MC usw....) komplettes Ausscheiden

    Gruß
    com
    Nothing is easier than being busy and nothing more difficult than being effective. (R. Alec Mackenzie)


  5. #45
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    @Com:
    da musst Du nur aufpassen dass das Programm nicht länger wird als das Programm was du eigentlich bezahlt haben willst.

    Und dieses Programm unkenntlich zu machen, gegen Deine Eingriffe halte ich für sehr schwer...

    Aber letzlich kommt es auf den Vertrag an.... Hat der Kunde eine Demoversion gekauft ist es OK, wenn nicht wirst Du aufgrund Deiner "Absicht" (mehr als grobe Fahrlässigkeit) alle Produktionsausfälle bezahlen müssen. Vielleicht sind die Zahlungsbedingungen aber auch anders, wer weiss? Bezahlung der Software nach Nutzung der Anlage.

    Welche Mitteln zulässig sind, hängt nur vom Vertrag ab, der üblicherweise zB so ausschaut:

    x % Anzahlung
    y % nach Lieferung
    z % nach Übergabe der Schlußdoku

    Wenn der Programmierer bei einem Maschinenbauer arbeitet tritt die Software ohnehin weiter in der Hintergrund, weil ja an der Maschine noch Restarbeiten zu machen sein werden.

    Will man o.g. Spiele spielen muss das vorher im Vertrag stehen.....
    Wenn ich eine Demoversion vom Web runterlade ist ja auch klar dass die zB nach 1h nicht mehr funktioniert.... bezahlen..... geht wieder (aber da habe ich vorher bei den Nutzungsbedingungen "Verstanden" angeklickt).

    Aber in diesem Fall: Endunde zahlt dem Kunden nicht.... bitteschön, dass ist eigentlich gar kein Problem: Kunde soll schreiben was die Steuerung ohne Bügel am Eingang machen soll, den Rest soll er sich mit dem Endkunden ausmachen..... aber dann würde von meiner Firma keiner mehr in das Werksgelände des Endkunden gehen.

    lG
    Karl

  6. #46
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    Naja ein heikles Thema und zB. im Iran verstehen die Leute diese Art von "Humor" nur sehr bedingt . Wir hatten einen Fall in GUS 8 Anlagen ohne jede Beanstandung, sowohl technisch als auch kaufmännisch. Nur dann hatte der Kunde die Meinung uns etwas "Rabatt" abzuziehen (nicht bezahlen der ausstehenden Raten). Unsere Lösung: bei einer Anlage den Rückwandbus kurzschließen. SPS läuft nicht mehr und kein OB hilft da. Ausgelöst über eine umgebaute Dummygruppe. Nun wir haben das einmal gemacht und der Kunde hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. War dann nicht mehr nötig , es gibt ja Originalbaugruppen.
    Im Nahen Osten ist das alles etwas anders, Stichwort Ehre und so.
    Würde ich nur im äußersten Notfall wieder machen.
    Gruß

  7. #47
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    Zitat Zitat von hausenm Beitrag anzeigen
    Naja ein heikles Thema und zB. im Iran verstehen die Leute diese Art von "Humor" nur sehr bedingt . Wir hatten einen Fall in GUS 8 Anlagen ohne jede Beanstandung, sowohl technisch als auch kaufmännisch. Nur dann hatte der Kunde die Meinung uns etwas "Rabatt" abzuziehen (nicht bezahlen der ausstehenden Raten). Unsere Lösung: bei einer Anlage den Rückwandbus kurzschließen. SPS läuft nicht mehr und kein OB hilft da. Ausgelöst über eine umgebaute Dummygruppe. Nun wir haben das einmal gemacht und der Kunde hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. War dann nicht mehr nötig , es gibt ja Originalbaugruppen.
    Im Nahen Osten ist das alles etwas anders, Stichwort Ehre und so.
    Würde ich nur im äußersten Notfall wieder machen.
    Gruß
    Naja und wie ist der "Stecker" der Dummybaugruppe aus dem Land gekommen?

  8. #48
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    @borromeus
    welcher Stecker, ausgelöst wurde der ganze "Zauber" übereinen Timer. In der BG wurde der Bus kurzgeschlossen, der "reset" war ein Austausch der BG

  9. #49
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    Böse

    Zitat Zitat von Question_mark Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Zitat Zitat von erzteufele
    was würde eigentlich passieren wenn ich im letzen aufgerufenen baustein einfach ... ad0 schieben oder rotieren lassen würde ?
    Im besten Falle werden da ein paar Leuchtmelder ganz unwillkürlich und unmotiviert blinken ...

    Im eher etwas ungünstigeren Fall hast Du den Maschinenbediener getötet ...

    Wer solche Gedanken in sich trägt, hat wohl nicht alle Latten am Zaun.

    Gruß

    Question_mark
    Also lieber Question_mark,
    wenn ein paar zufällig falsch gesetzte SPS- Ausgänge gleich einen Maschinenbediener töten können (würden), ist bei der Planung dieser Anlage grundsätzlich
    etwas schiefgelaufen.
    Wer hier nicht alle 'Latten am Zaun' hat ist der, welcher die Maschine hardwaremäßig so konzipiert hat, dass willkürliches Setzen der SPS-Ausgänge zum Tode des Maschinenbedieners führen kann.

    Ehrlich gesagt verstehe ich diese ganzen 'Gutmenschen' in dieser Runde hier nicht, die darauf pochen, dass auch dem unseriösesten Kunden eine funktionierend Anlage geliefert werden muss (auch wenn er Diese nicht bezahlen will), aber jegliche Gegenmaßnahmen zum eigenen Schutz der Lieferfirmen als falsch und kriminell hingestellt werden.
    Neue Ideen begeistern jene am meisten, die auch mit den alten nichts anzufangen wussten.
    Karl Heinrich Waggerl (1897-1973)

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu OHGN für den nützlichen Beitrag:

    t-poke (05.09.2009)

  11. #50
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    Hallo,

    Zitat Zitat von OHGN
    aber jegliche Gegenmaßnahmen zum eigenen Schutz der Lieferfirmen als falsch und kriminell hingestellt werden
    Und das ist das Problem : Wenn Du da oben schreibst jegliche Gegenmaßnahmen heisst das eben, Du befürwortest auch illegale oder gesundheitsgefährende Gegenmaßnahmen ...

    Ich verurteile einfach, dass durch blauäugige Vertragsverhandlung oder unzureichende Projektabsicherung (zb. durch Hermes-Versicherung) im Vorfeld überhaupt solche Situationen entstehen können. Das Risiko bei der Lieferung in solche Länder ist doch vorher bekannt

    Und unter diesem Gesichtspunkt finde ich die Diskussion über äusserst fragwürdige "Schutzmaßnahmen" hier irgendwie sowas von daneben. Wenn diese Schutzmaßnahmen gegen nichtzahlende Kunden hier schon das Thema sind, so sollten wir uns zuerst mal über legale Maßnahmen unterhalten.

    Zitat Zitat von OHGN
    wenn ein paar zufällig falsch gesetzte SPS- Ausgänge
    Diese sind nicht zufällig, sondern mit Intention gesetzt worden...
    Dadurch können auch vorher als nicht sicherheitsrelevant betrachtete Anlagenteile kritisch werden. Und selbst wenn im Vorfeld bei der Gefahrenanalyse ein Fehler gemacht wurde, hat die Aktion mit dem rotierenden AD 0 u.U. Gesundheit oder das Leben eines Menschen gefährdet. Wenn Du dann damit Leben willst und kannst, ist nicht wirklich mein Problem

    Und ich bin mit Sicherheit alles andere als ein 'Gutmensch', aber wenn ich in einem Bereich, in dem ich für die Gesundheit und das Leben von Menschen (und erst sekundär auch Sachschäden betrachte) verantwortlich bin, dann sehe ich einfach meine Verantwortung dafür und handele entsprechend ...

    Gruß

    Question_mark
    Geändert von Question_mark (05.09.2009 um 22:19 Uhr)
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Wir fangen hier am falschen Ende an  

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Question_mark für den nützlichen Beitrag:

    Panzerknacker (06.09.2009)

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