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Thema: Analogeingangswert auf 100% obwohl Eingang abgelegt wurde

  1. #1
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    Hallo,

    wir haben eine größere Anlage mit S7 300ern bekommen die untereinander über Ethernet vernetzt sind. Diese 300er haben Analogeingangskarten die mit, von den Eingangskarten gespeisten, Messumformern verbunden sind.

    Nun tritt desöfteren das Phänomen auf, dass der Eingsngswert in der SPS 100% (bzw. am Scale-FC 105 +27648,0) anzeigt obwohl der eigentliche Messwert weit darunter liegt. Nach einer Weile springt der Wert dann wieder auf den tätsächlichen Messwert der Anzeige des Messumformers, welcher auch während des Fehlers in der SPS den korrekten Wert anzeigt.
    Um den Messumformer als Fehlerquelle auszuschließen habe ich während des Fehlers die Strippen am Analogeingang (4-20mA) komplett abgelegt und der Wert bleib trotzdem auf 100% (für mich unbegreiflich). Natürlich habe ich auch das zu messende Medium selbst mit geeichten Handprüfgeräten überprüft um eine tatsächliche so extreme Schwankung auszuschließen.

    Die Entwickler der Anlage hatten keine Lösung für diese Problem das sporadisch bei verschiedenen Analogeingängen auftritt, vielleicht kennt Ihr eine Lösung?

    MfG Geduldiger
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    Zitieren Zitieren Analogeingangswert auf 100% obwohl Eingang abgelegt wurde  

  2. #2
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    Was hast du für eine Eingangskarte ? Poste mal die Artikelnummer.
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  3. #3
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    Allgemein lässt sich sagen, dass man bei (Siemens-)Analogeingangskarten sehr vorsichtig mit dem Mana-Potenzial und an sich mit Potenzialen umgehen muss. Konkret:
    Welche Karte wird eingesetzt?
    Welches Bezugspotenzial haben die Eingänge der betroffenen Karte?
    Was wurde mit nicht genutzten Eingängen gemacht, hardware- und softwaremäßig?
    Welche CPU und wie ist ihr M- gestaltet?

  4. #4
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    Hallo. ich hatte ein aähnliches Problem an einer 6ES7 335-7HG01-0AB0 (4AI/4AO). Ich habe die Mana auf die - Anschlüsse(also 10,12,14,16) der AI gebrückt und dann gings.
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  5. #5
    Avatar von geduldiger
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    Hallo,

    Danke für die Schnellen Meldungen



    Betroffen sind unter anderem:
    6ES7 331-7KB02-0AB0
    6ES7 331-7KF02-0AB0

    Bezugspotential (M) der Eingangskarte ist gleich dem der CPU.

    Comp+ und - sind verbunden (kurzgeschlossen) (Mana ist also nicht mit M der CPU oder M der Karte verbunden).

    Die Analogeingänge sind nur mit M+ und M- des jeweiligen Eingangs verbunden

    Auf der betroffenen Karte sind alle Eingänge genutzt!

    Die Abschirmung der Messleitung ist einseitig im Schaltschrank geerdet.


    @Felse: Ich habe mich durch die Baugruppenanleitungen gelesen und dasselbe der Firma vorgeschlagen (Mana mit M der Messleitungen zu verbinden) und der meinte dass es daran nicht liegen könnte.
    In der Anleitung stand auch dass man M der Eingangskarte mit Mana verbinden soll, was quasi alle Masseanschlüsse der Karte miteinander verbinden würde, korrekt?


    Also meine Vermutung ist dass durch eventuelle Potentialunterschiede die Werte manchmal "in der Luft hängen".

    MfG
    Geändert von geduldiger (25.09.2009 um 14:38 Uhr)
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  6. #6
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    Zitat Zitat von geduldiger Beitrag anzeigen
    In der Anleitung stand auch dass man M der Eingangskarte mit Mana verbinden soll, was quasi alle Masseanschlüsse der Karte miteinander verbinden würde, korrekt?
    Tja Siemens und das liebe Mana
    Ich hab mir angewöhnt - wenn es möglich ist - alle M inkl. Mana auf das gleiche Potential zu hängen.

    Gruß
    Dieter

  7. #7
    Avatar von geduldiger
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    Hallo nochmal,

    das Gerätehandbuch von Siemens über die Analogbaugruppen vewirrt mich ein wenig.

    also es geht konkret über die 6ES7 331-7KF02-0AB0:

    angeschlossen zur Zeit wie folgt : 2DMU Messumformer (E&H Liquiline M CM42) nicht geerdet (obwohl der Erdanschluss vorhanden ist, ist er nicht aufgelegt, vielleicht fälschlicherweise?), geschirmte Messleitung, Schirm einseitig im Schrank aufgelegt, Mana nicht mit M- der Messleitung verbunden und auch nicht mit M der Karte. Alle eingänge benutzt.

    So wie der MU angeschlossen ist hätte ich gesagt es handelt sich um einen isolierten Messwertgeber an einer Potentialgebundenen AI (eigentlich ist die AI ja Potentialfrei gegenüber der CPU und der Lastspannung aber in dem Handbuch steht, dass sie es bei 2DMU eben nicht ist) und für diesen Fall sieht das Schaltbild im Gerätehandbuch so aus. dass nur M der Karte mit Mana verbunden werden soll (und nicht zusätzlich noch die M- der Messleitungen)(außerdem merkwürdig ist das auf Seite 204 im Schaltbild bei isolierten Messwertgebern eine Verbindung von Mana zu M der Karte existiert und auf S 318 bei der beschaltung der Karte dieser anschluss bei 2DMU nicht eingezeichnet ist, woher weiß ich welches anschlusschema korrekt ist?).

    Sollte der MU jetzt doch an die Erde angeschlossen werden, wie im Handbuch des MU steht, dann wäre es ja ein Nicht isolierter MU an einer Potentialgebundenen AI, und hierfür steht im Gerätehandbuch, dass man nicht isolierte 2DMU's nicht an Potentialgebundene AI's anschließen darf!?

    es kann also nur so sein, dass nur Mana mit M der Karte verbunden werden muss?!

    oder versteh ich das isolierter/nicht isolierter MU falsch?

    MfG
    Geändert von geduldiger (28.09.2009 um 13:16 Uhr)
    Was haben Schmetterlinge im Bauch wenn sie verliebt sind!?

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