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Thema: Kransteuerung via Profinet über IWLAN

  1. #1
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    Hallo,

    wir überlegen uns gerade eine Strategie um möglichst kostengünstig eine Kransteuerung zu realisieren.
    Bislang haben wir Kransteuerungen von einer zentralen CPU aus über eine Schleppkette und mit dezentraler Peripherie, die auf dem Kran mit fährt, realisiert. Nun ist die Kranbahn dieses mal ziemlich lang (ca. 150m) und wir suchen nach einer Alternative zur Schleppkette.
    Dazu ist außerdem zu sagen, dass die CPU neben der Steuerung des Krans auch noch andere Aufgaben in der Halle zu erfüllen hat.

    Hier nun unsere Überlegungen:

    Möglichkeit 1:

    Eine CPU in der Halle, eine CPU die auf dem Kran mit fährt.
    Kommunikation via WLAN (Send/Receive), d.h. Übergabe der Jobs von der Hallen CPU, Positionierung etc. übernimmt die Kran CPU.
    Vorteil ist in meinen Augen dass die zu übergebenen Daten relativ zeitunkritisch sind und die zeitkritische Positionierung von der Kran CPU erledigt wird.

    Möglichkeit 2:

    Nur eine CPU in der Halle und Profinet I/O Komponenten auf dem Kran.
    Herstellen einer WLAN Funkbrücke (mit Richtantennen) und komplette Abarbeitung der Kransteuerung von der Hallen CPU.
    Vorteil wäre dass wir unser vorhandenes Programm kaum anfassen müssten, allerdings mache ich mir große Sorgen um die Reaktionszeit.


    Meine Frage wäre nun was ihr in der Richtung für Erfahrungen gesammelt habt und wie eure Lösung aussehen würde.
    Würde mich über Antworten freuen.

    Gruß Andy
    Zitieren Zitieren Kransteuerung via Profinet über IWLAN  

  2. #2
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    Auf jedenfall Möglichkeit 1 mit der eigenständigen CPU auf dem Kran!

    Je nach Größe der Halle und den örtlichen Gegebenheiten kann WLAN ganz schön zickig werden. Sobald du Repeater und / oder Antennen mit Richtcharakteristik brauchst, verfluchst du das Zeug.
    Ich würd mir sogar überlegen die Verbindung zwischen Kran- und Hallen-Steuerung mit einer Datenlichtschranke zu machen.

    Gruß
    Dieter

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Andy79 (21.10.2009)

  4. #3
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    Danke erstmal für die Antwort. Um ehrlich zu sein wäre das auch die Variante die ich bevorzugen würde, auch wenn es im ersten Moment die kostenintensivere ist. Nur was hat man wirklich gespart wenn man anschließend ständig im Serviceeinsatz ist?
    Das mit der Datenlichtschranke schaue ich mir mal an, davon hab ich hier schon öfter gelesen.

    Gruß Andy

  5. #4
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    Zitat Zitat von Andy79 Beitrag anzeigen
    Nur was hat man wirklich gespart wenn man anschließend ständig im Serviceeinsatz ist?
    Wenn du nicht eine gerichtete WLAN-Verbindung einsetzt, dann wirst du sehr wahrscheinlich gar nicht über die Inbetriebnahme hinauskommen.
    Es sei denn eure Halle hat nur 20x5m.

    Gruß
    Dieter

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu Blockmove für den nützlichen Beitrag:

    Andy79 (21.10.2009)

  7. #5
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    Ich habe an einer Applikation einer Krananlage mit IWLAN massgeblich mitgearbeitet.
    Die Halle hatte grosse Abmessungen (Flugzeuge).
    15 SPSen 315F PN/DP und eine 319F-PN/DP. Wir haben auch die Sicherheit
    mit der SPS realisiert.
    Das IWLAN benötigte noch 2 Accesspoints.
    Telegrammverkehr war nicht zu gebrauchen, zu langsam.
    Das alles war sehr, sehr aufwändig. Ich würde bei einer linearen Kranbahn
    eher eine Datenlichtschranke anwenden, diese werden ja bei Hochregallagern auch eingesetzt.
    Was auch noch prüfbar wäre (lineare Kranbahn) ist ein Lichtwellen-Leckleiter.
    Gruss aus CH

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu tschortscho51 für den nützlichen Beitrag:

    Andy79 (21.10.2009)

  9. #6
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    Ist mit Lichtwellen-Leckleiter dieses Rcoax von Siemens gemeint? Das hat uns unserer Vertriebler auch schon vorgeschlagen, wäre vielleicht auch eine Alternative.

  10. #7
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    Ja ich denke das ist das Teil. Es gibt bei Siemens genügend
    Dokumentation dazu. Ich habe aber gerade keinen Link präsent (sorry).
    Gruss aus CH

  11. #8
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    Hallo Andy79

    wir haben bei uns einen Automatikkran mit 250m Fahrweg. Auf der Kranbrücke ist eine 300er CPU und am Boden die Restlichen CPUs. Die Datenübertragung wird mittels Vahle SMG getätigt. Einzig der Kraftstrom und die Not-Aus kontakte werden über Schleifleitungen geführt. http://www.vahle.de/vahleassets/pdf/...ungssystem.pdf

    Der Kran läuft jetzt seit 9 Jahren und letztes Jahr war ein Netzgerät des SMG defekt, sonnst keine Probleme

    gruss

    turi

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Turi für den nützlichen Beitrag:

    Andy79 (29.10.2009)

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