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Thema: S5 Sättigungsdruck in Sättigungstemperatur Umrechnen

  1. #1
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    Hallo,

    Ich habe Folgendes Problem und zwar muss ich einen Sättigungsdruck in eine Sättigungstemperatur Umrechnen.

    Leider gehen meine S5 Fähigkeiten nicht so weit.

    Das ganze benötige ich um in einer Kälteanlage
    eine Überhitzung auszurechnen die mir den Istwert für den OB251 Liefert.

    Der Ob251 regelt dabei den Öffnungsgrad meines Elektronischen Expansionsventil kurz EEV

    ich habe es bis jetzt mit 2 PT100 an Verdampfer ein und ausgang gemacht und mir einfach daraus ein deltaT errechnet.

    Da ich aber ein Druckabfall über den Plattenwärmetauscher habe,
    mess ich je nach Ventilöffnung einen Höheren wert als am Ausgang und bekomme somit einen negativen Überhitzungswert
    was praktisch nicht sein kann.


    Zurück zu meinem Problem:

    Eingesetzte hardware:
    S5 115U 943 2 Serielle schnittstellen

    Das problem was ich habe ist das ich nicht weiß wie ich eine Wertetabelle in S5 einrichte,
    um mir den Gemessenen Verdampfungsdruck am Ausgang des Wärmetauschers in eine VerdampfungsTemperatur umzurechnen.

    Am ausgang sitzt noch ein PT100 Element was mir die Temperatur misst.

    das Ventil muss so gesteuert werden das ich am ausgang ca 7K über der Verdampfungstemperatur bin.

    Ich hab eine Tabelle angehängt um zu sehen was ich umrechnen möchte.

    also ich hab in einem MW den Verdampfungsdruck und muss dies umrechnen und in ein anderes MW Schreiben.

    z.b.

    1 bar ---> -40°C Verdampfung
    1,1 bar ---> -39°C Verdampfung
    1,2 bar ---> -37°C Verdampfung
    1,5 bar ---> -25°C Verdampfung
    Wäre nett wenn mir hier der ein oder andere bei der lösung helfen könnte.
    ich such keine eierlegende wollmilchsau dir mir hier die lösung als Code schreibt sondern jegendlich hilfe bei der umsetzung.

    Danke Im vorraus .
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Zitieren Zitieren S5 Sättigungsdruck in Sättigungstemperatur Umrechnen  

  2. #2
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    Es gibt im Prinzip 3 Möglichkeiten.

    1. Du nimmst einen DB, trägst dort deine Werte ein (das geht leider nicht als Array oder Matrix, sondern nur einspaltig) und berechnest mit anhand des Druckes die indirekte Adresse, an welcher die zugehörige Temperatur steht.

    2. Du trägst in den DB immer 1 Paar hintereinander ein:

    0: Druck 1
    1: Temp 1
    2: Druck 2
    3: Temp 2

    Dann durchsuchst du in einer Schleife solange den DB, bis der Druck gefunden ist und zwar immer in jedem 2. DW. Das darauffolgende DW ist die zugehörige Temperatur.

    3. Du trägst deine Werte in eine Exceltabelle ein, machst ein Diagramm daraus und läßt dir die interpolierte Formel dazu ausgeben. Mit dieser Formel programmierst du einen FB, der dann direkt Druck in Temp umrechnet.
    Siehe dazu hier: http://www.sps-forum.de/showpost.php...9&postcount=24

    PS: Deine Tabelle stimmt aber nicht mit deinen Beispielwerten überein oder?
    Geändert von Ralle (02.11.2009 um 00:38 Uhr)
    Gruß
    Ralle

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  3. #3
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    Danke unter 1 kann ich mir leider nichts genauer vorstellen

    bei 2 seh ich das problem das ich mit meinem druck nie genau einen wert treffen werde.

    3. hört sich schonmal gut an ich muss mich jetzt nur noch mal mit excel beschäftigen aber sieht schonmal nach einem guten ansatz aus.

    wobei ich befürchte das die S5 nicht alle rechenoptionen bereit stellt?

    Die beispiele stimmen nicht überein sollte nur verdeutlichen das es nicht Linear ist
    Geändert von UnRockStar (01.11.2009 um 22:41 Uhr)

  4. #4
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    zu 1.
    Die Temperatur hast du ja in Grad und in 1K-Schritten. Du könntest nun in einem DB in jedem DW einen Druck hinterlegen. Begonnen wird bei der 1. Temperatur bei -57°. Dann in Einerschritten 41 Werte und du bist bei -16°. Nun kann man die Tabelle Schrittweise durchsuchen und schauen, ob der gesuchte Druck > als der in der Tabelle ist. Wenn ja, dann nächsten Wert, wenn nein, weiß man ja, bei welchem Zählschritt man ist. Ist man bei Zählschritt 1 währe man bei -57 °, bei Zählschritt 2 ist man bei -56° usw.

    zu 2.
    Ist eigentlich wie 1., nur daß man die Zählschritte zum Berechnen der Temperatur braucht, sondern immer die zum Druck gehörende Temperatur im folgenden Wert stehen hat.

    zu 3.
    Die Rechenoperationen könnten tatsächlich ein Problem darstellen, ich hab jetzt auf Anhieb nicht mehr alle Möglichkeiten und Einschränkungen der S5 im Kopf, bei S7 wäre das gar kein Problem. Geht auf jeden Fall, u.U. nur mit zusätzlichen Bausteinen oder/und mit umständlichen Rechenschritten.
    Gruß
    Ralle

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  5. #5
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    Zitat Zitat von Ralle Beitrag anzeigen
    zu 3.
    Die Rechenoperationen könnten tatsächlich ein Problem darstellen, ich hab jetzt auf Anhieb nicht mehr alle Möglichkeiten und Einschränkungen der S5 im Kopf, bei S7 wäre das gar kein Problem. Geht auf jeden Fall, u.U. nur mit zusätzlichen Bausteinen oder/und mit umständlichen Rechenschritten.
    Für die S5 gibt/gab es einen Satz von mathematischen FBs von Siemens für "kleines" Geld zu kaufen. Damit kannst du eigentlich nahezu alles erschlagen.
    Ich würd aber das Problem auch mit einer Wertepaartabelle in DB lösen.

    Gruß
    Dieter

  6. #6
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    Hab mal ein bisschen mit Excel gestern herumversucht.

    allerdings passt die Formel so garnicht die er mir gibt.
    oder ich bin einfach zu blöd

    Also sollte dann in S5 so aussehen:

    Code:
    A DB30
    
    L PW128
    L DW1
    >F
    L DW2
    T MW2
    
    L PW128
    L DW3
    >F
    L DW4
    T MW2
    
    L PW128
    L DW5
    >F
    L DW6
    T MW2

    So oder überseh ich grad was,

    so hatte ichs versucht aber hatte nicht geklappt.

    Oder kann man die Rechenbausteine noch irgendwo bekommen?

  7. #7
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    Lade- und Transferbefehle sind VKE-Abhängig. Es muß also ein Sprung erfolgen. Etwa so:

    Code:
    A DB30
    
    L PW128
    L DW0
    <F
    SPB=T002
    
    L DW1
    T MW2
    SPA = ENDE
    
    T002:L PW128
    L DW2
    <F
    SPB=T003
    
    L DW3
    T MW2
    SPA=ENDE
    
    L PW128
    L DW4
    <F
    SPB= T004
    
    L DW5
    T MW2
    SPA= ENDE
    
    T004: ...
    
    .
    .
    .
    
    ENDE: BE
    Besser wäre allerdings, das Ganze in einer Schleife abzuarbeiten (falls die Zykluszeit nicht zu kritisch wird) und mittels indirekter Adressierung und dem Bearbeite-Befehl zu arbeiten.

    Etwa so:

    Code:
    A DB30
    
    //Vorbelegen mit 0
    L KF+0
    T MW200
    T MW2
    
    //Wiedereinsprung für die Schleife
    T003:B MW200
    L DW0
    T MW202
    
    //Eingelesener Wert noch kleiner als Tabellenwert?
    L PW128
    L MW202
    <F
    SPB=T002  //wenn ja, dann prüfen, ob Anzahl der Schleifendurchläufe erreicht ist 
    
    L MW200 //wenn nein, dann den zugehörigen Temperaturwert ind. auslesen
    L KF+1
    +F
    T MW200
    B MW200
    L DW0
    T MW2
    SPA=ENDE //Wert ermittelt, fertig und ans Ende
    
    //prüfen, ob Anzahl der Schleifendurchläufe erreicht ist 
    T002: L MW200
    L KF+80  //Anzahl der Wertepaare (0-81)
    >=F
    SPB=ENDE //wenn ja, dann ohne Ergebnis zum Ende, in MW2 steht Null
    L MW200  //wenn nein, dann Zählmerker um 2 erhöhen und hoch springen zur Schleife
    L KF+2
    +F
    T MW200
    SPA=T003
    
    ENDE: BE
    Der DB geht mit DW 0 los, so hab ich das erstmal geschrieben. das ganze ist nur mal so aus dem Gedächtnis hingeschrieben, nicht getestet. Wer einen Fehler entdeckt, bitte posten!

    PS: Der DB muß mind. 82 Einträge haben (0-81)!!!
    Ist eine 41-er Schleife für die Zykluszeit zu belastend, muß das Ganze in mehrere Teilabfragen pro SPS-Zyklus aufgeteilt werden,
    Geändert von Ralle (02.11.2009 um 16:46 Uhr)
    Gruß
    Ralle

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  8. #8
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    Ok danke,

    mir wird grad wieder bewusst wie wenig ich doch mit S5 kann


    das erste beispiel versteh ich inzwischen dank dem 115U handbuch.

    beim 2ten Schau ich noch nicht ganz durch.

    das mit der Zykluszeit könnte wirklich ein problem werden, da ich die überhitzung für insgesamt 4 Ventile Bestimmen muss die unabhängig voneinander sind.

    desweiteren ruf ich ca 11 mal den OB251 auf.


    kann mir jemand sagen wie der FB für S5 heißt um mit ln zu rechnen?

    meine Formel sieht atm so aus : f(x)=0,66*1,08^X+56

    wenn ich sie Umstelle nach f(x)=y bräuchte ich allerdings den Ln um das x da runter zu hohlen

  9. #9
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    Zitat Zitat von UnRockStar Beitrag anzeigen
    beim 2ten Schau ich noch nicht ganz durch.

    das mit der Zykluszeit könnte wirklich ein problem werden, da ich die überhitzung für insgesamt 4 Ventile Bestimmen muss die unabhängig voneinander sind.

    desweiteren ruf ich ca 11 mal den OB251 auf.


    kann mir jemand sagen wie der FB für S5 heißt um mit ln zu rechnen?

    meine Formel sieht atm so aus : f(x)=0,66*1,08^X+56

    wenn ich sie Umstelle nach f(x)=y bräuchte ich allerdings den Ln um das x da runter zu hohlen
    Die 115U ist ziemlich beschränkt, was Gleitpunkt-Operationen angegeht.
    Mach es lieber in der Wertetabelle.wie von Ralle beschrieben.

    Der "Trick" ist eigentlich nur der Bearbeite-Befehl.
    Damit kannst du in S5 indirekt adressieren.

    Wenn du z.B. DW5 laden willst, dann sieht das mit dem Bearbeite-Befehl so aus:

    Code:
    L KF+5
    T MW200
    
    B MW200
    L DW0
    Du musst also immer den nachfolgenden Befehl mitbetrachten.

    Gruß
    Dieter

  10. #10
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    Ok Dann werde ich es mit einer Wertetabelle machen wie vorgeschlagen.
    hatte es anfangs auch mit einer wertetabelle versucht nur leider hab ich es falsch angegangen.

    ich werd es in der woche mal an der Anlage testen und melde mich zurück obs klappt oder probleme gibt.

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