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Thema: Hydraulikdruck regeln

  1. #1
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    Hallo meine lieben Liebenden,

    hab gerade folgendes Problem: Ich habe eine Hydraulische Presse und im Moment ist es so das der Druck einfach über ein Prop-ventil vorgegeben wird und dieses Prop-Ventil wird über die SPS angesteuert. Der Vorgabewert ist 0-10V. Als Rückmeldung habe ich einen Druckaufnehmer 4-20mA. Da der Sollwert also die 0-10V einfach nur über eine Rampe vorgegeben wird ist der Istwert natürlich nie Wirklich das was ich genau haben will bzw schwankt zu sehr. Der IST-wert wird ja auch im Moment nur abgefragt ohne einen wirkliche verwendung zu finden.. außer Druck OK. Desshalb möchte ich den Druck Regeln und nicht nur Steuern. Aber ich weiß noch nicht mal den Ansatz wie so eine Regelung aufgebaut ist. Temperaturregelungen mit einfacherm Heizung EIN/AUS als Ausgang sind ja kein Problem. Aber diese soll einen Hydraulikdruck von ca 500-800bar ausregeln, die Rampen müssen einstellbar sein und sie müsste das ohne überschwingen machen. Da bei zuviel Druck das Produkt zerstört ist.

    Lieber ne Regelungskarte besorgen?

    Was meint ihr?
    -A+B=15=21 Klingt komisch - ist aber so!
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  2. #2
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    Ganz zu Anfang würde ich die Daten des Aggregates aufnehmen. Also Spannung am Ventil und der dazugehörende Druck.
    Damit hast du die Kennlinie und kannst daraus dir die Formeln ableiten
    Für die Ausführung würde ich zuerst den Druck steuern.
    Du hast einen Solldruck der entsspicht xxVolt am Propventil.
    Davon würde ich 10% abziehen und diesen reduzierten Wert an das Ventil schicken.
    Wenn der Steuerdruck erreicht ist würde ich auf Regeln umschalten.
    Also Messwert lesen normieren, also über ca 10 Zyklen Mittelwert bilden und dann den Ausgangswert für das Ventil im richtigen Verhältnis erhöhen.
    Das Steuern deshalb, damit du schnell genug bist und dich nicht zu tote regelst.

    Ich hoffe der Denkansatz hilft dir


    bike

  3. #3
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    ja schon.. so in der Art dachte ich auch schon mit dem erst in die richtung steuern dann auf regeln schalten. Wie würdest du denn deine Schrittweiten für die Regelung auslegen? Testen und fest einstellen? Oder berrechnen lassen.
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Befree Beitrag anzeigen
    Wie würdest du denn deine Schrittweiten für die Regelung auslegen? Testen und fest einstellen? Oder berrechnen lassen.
    Also ich würde berechnen, denn eine Regelung die ausprobiert wird, ist nicht so ganz gut.
    Mit einer echten Regelung gleichst du auch die Unterschiede der Umwelteinflüsse aus wie z.B. Temperatur oder Verschleiss am Ventil(Stichwort Lecköl)

    Ich gehe davon aus, dass dein System linear ist.
    Dann aus der Beziehung zwischen Ist- und Sollwert eine Formel bauen.
    Dies Formel dann zum Regeln verwenden.
    Dies ist der Ansatz. Wenn die Regelung funktioniert kannst noch über eine P-Anteil nachdenken, doch das erst wenn die Regelung stabil läuft(Tipp aus dem Alltag)

    bike

    bike

  5. #5
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    Hallo
    alle 10ms den Siemens PID Regler aufrufen dafür gibte es einen SFB die Nummer habe ich nicht im Kopf. Und dann die Regler Parameter ermitteln Stichwort: Ziegler und Nichols.

    Aber wenn es schnell funktinieren soll schau mal bei
    http://www.w-e-st.de/
    vorbei.

    Die Module funktionieren gut, und man hat weniger Stress
    Gruss
    F.F
    Zitieren Zitieren Probiers mit W.E.ST  

  6. #6
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    Zitat Zitat von F.F Beitrag anzeigen
    Hallo
    alle 10ms den Siemens PID Regler aufrufen dafür gibte es einen SFB die Nummer habe ich nicht im Kopf. Und dann die Regler Parameter ermitteln Stichwort: Ziegler und Nichols.

    Aber wenn es schnell funktinieren soll schau mal bei
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    vorbei.

    Die Module funktionieren gut, und man hat weniger Stress
    Gruss
    F.F
    10ms Aufrufraster? Bei Hydraulik? Mensch der PID Regler der ist ja genial, wenn er nicht zu Schwingen anfängt und die PLC nicht überfordert.
    Nach meiner Erfahrung geht das wohl so eher nicht.

    bike

    P.S: Werbung gehört doch eigentlich hier:http://www.sps-forum.de/forumdisplay.php?f=24
    hin

  7. #7
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    Zitat Zitat von Befree Beitrag anzeigen
    Hallo meine lieben Liebenden,

    hab gerade folgendes Problem: Ich habe eine Hydraulische Presse und im Moment ist es so das der Druck einfach über ein Prop-ventil vorgegeben wird und dieses Prop-Ventil wird über die SPS angesteuert. Der Vorgabewert ist 0-10V. Als Rückmeldung habe ich einen Druckaufnehmer 4-20mA. Da der Sollwert also die 0-10V einfach nur über eine Rampe vorgegeben wird ist der Istwert natürlich nie Wirklich das was ich genau haben will bzw schwankt zu sehr. Der IST-wert wird ja auch im Moment nur abgefragt ohne einen wirkliche verwendung zu finden.. außer Druck OK. Desshalb möchte ich den Druck Regeln und nicht nur Steuern. Aber ich weiß noch nicht mal den Ansatz wie so eine Regelung aufgebaut ist. Temperaturregelungen mit einfacherm Heizung EIN/AUS als Ausgang sind ja kein Problem. Aber diese soll einen Hydraulikdruck von ca 500-800bar ausregeln, die Rampen müssen einstellbar sein und sie müsste das ohne überschwingen machen. Da bei zuviel Druck das Produkt zerstört ist.

    Lieber ne Regelungskarte besorgen?

    Was meint ihr?
    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen das da was besser wird.
    Ich denke eher die Pumpe ist für den Anwendungsfall nicht optimal ausgelegt.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Rudi Beitrag anzeigen
    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen das da was besser wird.
    Ich denke eher die Pumpe ist für den Anwendungsfall nicht optimal ausgelegt.
    Bis heute wissen wir noch nicht wie die Regelstrecke funktioniert, daher sehe ich nicht, dass die Pumpe falsch ausgelegt ist.
    Es wurde ja nur gefragt wie in Zukunft mit einer PLC der Vorgang von Steuern auf Regeln programmiert werden kann/soll.



    bike

  9. #9
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    Die SPS gibt die Vorgabe welcher Druck angefordert wird.
    Alles weitere sollte man meiner Meinung nach einer modernen Regelpumpe überlassen.
    Richtige Projektierung vorausgesetzt. Evtl. ist auch ein Druckspeicher usw. erforderlich.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Rudi Beitrag anzeigen
    Die SPS gibt die Vorgabe welcher Druck angefordert wird.
    Alles weitere sollte man meiner Meinung nach einer modernen Regelpumpe überlassen.
    Richtige Projektierung vorausgesetzt. Evtl. ist auch ein Druckspeicher usw. erforderlich.
    Also ich weiss schon wie Hydraulik funktioniert.
    Und es ist Standard Hydrauliken mit einer PLC zu steuern bzw zu regeln.

    Es macht keinen Sinn alles irgendwie zu realiseren, dann funktioniert jede Komponente für sich doch im Zusammenspiel?
    Mit der PLC kann ich durch das Programm ein gut funktionierendes Zusammenspile der Einzelteile zu einer Anlage programmieren.
    Die PLC muss ja auch auf Fehlfunktionen reagieren, mit Aktionen zum Schutz von Mensch und Anlage und das Produkt und mit Meldungen, dass etwas daneben geht.
    Also ich würde das immer in der PLC realisieren.


    bike

    P.S: Ich habe leider mit Herstellern von Hydrauliken "tolle" Erfahrungen mit deren Regelpumpen und Steuerungen, die alles selbstständig machen.
    Das kann noch keiner fehlerfrei, ohne Eingriff von der PLC.
    Unsere Serienpumpe, die ca 200 mal pro Jahr eingesetzt wird, braucht keine Zeile Code weniger in der PLC, obwohl eine eigene Steuerung angebaut ist.

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