Bei der Globaldaten-Kommunikation über MPI von zwei S7 300 Steuerungen tritt unregelmäßig der Fehler "GD-Paket" verloren auf.
Aufgrund der Unregelmäßigkeit ist die konkrete Ursache nicht erkennbar.
Die Untersetzungsfaktoren wurden nach Einhaltung der vorgegebenen Regeln eingestellt.
Ein häufigeres Auftreten glaube ich beobachten zu können, wenn ein PG angeschlossen ist. In dem Programm der einen Steuerung werden der OB35 und der OB40 verwendet, was die Zykluszeit ebenfalls beeinflusst, aber als Ursache fuer die Störung ebenfalls nicht so recht erkennbar sind.
Wenn ich den Fehler unterdrücke, kommt es zu keinem Fehlverhalten der Anlage.
Trotzdem ist der Fehler sehr lästig. Die Störung muss nur sehr kurz anstehen. Wie lange kann man noch nicht mal sagen, da ja das Bit stehen bleibt, bis es quittiert wird. Aktuell wird die Kommunikation mit einem Watchdog überwacht (2,5s).
Die Frage ist, ob es sinvoll ist, einen anderen Kommunikationsweg zu wählen, d. h., die Kommunikation mit den SFCs (XPUT/XGET) oder den SFBs zu gestalten.
Bei der Globaldatenkommunikation wurde der maximal mögliche Bereich definiert. Ist es vielleicht hilfreich einen Teil über Globaldaten (Störmeldung) und einen Teil über SFCs (über ein OP eingegebene Werte) auszutauschen?
Zum Thema EMV kann ich sagen, dass ein original MPI/DP-Kabel verwendet wurde, das entsprechend verlegt wurde. Störeinflüsse in dieser Richtung sind mir nicht bewusst. Aber wenn es Anregungen gibt, wie man EMV als Ursache definitv aussschliessen kann, bin ich dafür sehr dankbar.